
Beste Sony SLT-A65V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, Live View, Full-HD Video) inkl. Akku, Gehäuse schwarz Test
Produktbeschreibung
a (alpha) SLT-A65V - Digitalkamera - SLR
Sony SLT-A65V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, Live View, Full-HD Video) inkl. Akku, Gehäuse schwarz Kundenrezensionen:
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0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.Sehr zufrieden
Von M. Weiss
Nach einem ersten Urlaub mit dieser Kamera bin ich sehr zufrieden. Die ist ein würdiger Nachfolger meiner Alpha 55. schön sind die frei Programmierbaren Buttons, und endlich wieder die Programmautomatik, die man per Rad verschieben kann.Der elektronische Sucher ist besser, das Display dagegen schlechter als bei der 55. Aber man kann damit leben.
203 von 209 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.viel Licht, wenig Schatten
Von Llewellyn709
Ich bekenne: Seit einigen Wochen bin ich Sony-User. Umsteiger von einer Nikon D7000, welche ich seit Ende 2010 hatte, um genau zu sein. Manche Nikonianer mögen nun missbilligend die Nase rümpfen, aber ich bin, von einigen Kleinigkeiten abgesehen, sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.Die besonders beworbenen Features der A65 (24MP, 10 Bilder/sec) waren für mich allerdings nicht relevant, mein Hauptgrund für den Kauf war das kamerainterne GPS, da Nikon hier keine brauchbare Alternative bietet. Im Prinzip hätte mir dafür zwar auch die A55 genügt (an der ich qualitativ auch nichts auszusetzen hatte), aber leider war mir sie mir zu klein. Auch wenn ich nur mittelgroße Hände habe und nicht gerne unnötiges Gewicht herumschleppe - eine Kamera sollte ordentlich in der Hand liegen, was die A55 bei mir nie tat; sie fühlte sich immer wie ein unbequemer Fremdkörper an.Nachfolgend also ausführlich meine Eindrücke und Erfahrungen mit der A65:Haptik:-------Nur ein bißchen größer als die A55, aber haptisch liegen Welten dazwischen. Die A65 hat angenehmere Rundungen und sogar der kleine Finger findet gerade noch Platz, statt in einer verkrampften Haltung nach einem Ruhepunkt zu suchen. Sie liegt, obwohl einen Tick kleiner als meine D7000, sogar besser in der Hand als diese. Im direkten Vergleich wirkt die D7000 etwas kantiger und klobiger. Das mag eine rein subjektive Einschätzung sein, aber den einen oder anderen wirds vielleicht interessieren.GPS:----Endlich! Wie oft hatte ich früher das Problem, dass ich bei älteren Urlaubsfotos nicht mehr so recht zuordnen konnte, wo genau sie gemacht wurden. Damit ist nun Schluß! Die Ortsdaten werden direkt im Foto gespeichert (EXIF-Daten) und und können nicht verloren gehen. Sony liefert eine passende Software mit, um sich die Aufnahmeorte auf der Karte anzusehen. Noch besser und unkomplizierter finde ich allerdings die Freeware 'GeoSetter'.Wer ein Navi hat, kennt das Problem: Die Positionsbestimmung kann etwas dauern. Bei Sony kann man sich kostenlos sogenannte "GPS-Assist-Daten" aus dem Netz laden, was die Satellitenfindung nochmals ordentlich beschleunigt. Feine Sache.Nikon, Canon & Co. könnten sich davon eine Scheibe abschneiden: Deren DSLR's können bestenfalls (wenn überhaupt) mit einem externen Aufsteck-GPS bestückt werden, welches per Kabel (!) mit der Kamera verbunden werden muß. Selbst wenn eine solche "Lösung" technisch einwandfrei funktioniert (was längst nicht alle tun) und einfach zu bedienen wäre (was eher selten der Fall ist), stellt diese Kabelverbindungs-Sollbruchstelle für mich ein no-go dar. Ausgeleierte oder ausgerissene Kabelbuchsen an der Kamera sind da vorprogrammiert.Akkuverbrauch:--------------Zwar ist die A65 nicht so sparsam wie eine D7000 (1000+ Bilder), aber der Stromverbrauch ist längst nicht so dramatisch wie ich befürchtet hatte - selbst mit dauernd eingeschaltetem GPS und elektronischem Sucher (oder Display) ist der Verbrauch OK.Nach offiziellen Angaben sind pro Akku ca. 500 Bilder drin, aber diese Zahl kann stark schwanken. Wenn man z.B. vorrangig Serienbilder macht, können es auch über 1000 werden, wenn man blitzt, zoomt, Video aufnimmt, viel an den Einstellungen rumspielt usw., sind es entsprechend weniger.Ein Akku pro Tag genügt nicht, aber da FM-500H Ersatzakkus auch in anderen Kameras benutzt werden, sind sie schon länger auf dem Markt und daher sehr günstig zu bekommen (Tip: VHBW-Akkus bieten ordentliche Qualität zu einem Bruchteil des Originalpreises). Man kann man sich für wenig Geld einen oder zwei als Reserve gönnen, damit kommt man dann gut aus.24 Megapixel!-------------Uff. Wer braucht das eigentlich wirklich? Ich eigentlich nicht. Für meine Bedürfnisse (das heißt konkret: Fotobücher in A4, Ansehen am Monitor, Fernseher oder Beamer, vereinzelt mal eine 60*40cm Fotoleinwand oder ein 60*40cm Poster) sind 24MP völlig überdimensioniert, da würden auch 12MP reichen - wenn nicht die gelegentlichen Ausschnittvergrößerungen wären, bei denen man für eine Pixel-Reserve dankbar ist. Dennoch: Die 24MP sind für mich kein Kaufgrund, nur eine nette Zugabe.Übrigens, die Bilddateigröße bei 24 Megapixeln ist:- in JPG Standard ca. 5MB- in JPG Fein ca. 7-8MB- in RAW ca. 25MB.Die Bildqualität (Auflösung):-----------------------------...kann sich sehen lassen, ist aber natürlich objektivabhängig. Momentan benutze ich am liebsten ein altes Minolta AF 50mm/1.4: klein, leicht, scharf, gutes Bokeh und gebraucht relativ günstig zu bekommen. Außerdem experimentiere ich mit einem Walimex 85mm/1.4: noch schöneres, samtweiches Bokeh und sogar gute Bildqualität bei Offenblende, aber groß, schwer und nur manueller Fokus. Trotzdem: Ein Traum für kreative Fotografie, wenn man mit dem manuellen Fokus klarkommt. Zum Glück hilft die A65 hier mit, die Kantenhervorhebungsfunktion für den Fokus im Sucher ist einfach nur genial. Ein Tamron 17-50/2.8 hatte ich kurz, habe es aber wegen Dezentrierung zurückgeschickt.Achja, nicht zu vergessen (man möge mich steinigen): Für Urlaub und Allroundzwecke noch ein Superzoom, derzeit das Sigma 18-200 HSM II (wenn ich nicht sogar die schwere DSLR ganz daheimlasse und stattdessen meine kompaktere Bridge (HX100) mitnehme).Superzoom-Info am Rande: In den letzten beiden Jahren habe ich fast alle am Markt erhältlichen Superzooms durchprobiert (die meisten noch an der Nikon D7000 und zuvor an der D5000) und kann guten Gewissens sagen: Die Mehrzahl genügt nur relativ geringen Ansprüchen. Es gibt aber doch einige bessere Exemplare, die im Schnitt brauchbare und gelegentlich sogar sehr gute Ergebnisse liefern. Nach meinen Erfahrungen sind es das Nikkor 18-200 VR II und obiges Sigma 18-200 HSM II. Mit Einschränkungen auch die beiden Tamron 18-270-Versionen, aber hier muß man schon deutlichere Abstriche machen. Und natürlich wäre da noch die traditionell ziemlich krasse Serienstreuung bei Tamron und Sigma, die den Objektivkauf zum Glücksspiel machen kann.Was mich bei meinem Exemplar erstaunt hat: Ich habe das Sigma 18-200 HSM II sowohl an der A55 (16MP) als auch an der A65 probiert und die Auflösung an der A65 war trotz der 24MP etwas besser - was eigentlich nicht sein dürfte.Rein physikalisch müsste es eigentlich umgekehrt sein: Der 24MP-Sensor sollte gnadenlos die Macken 'schwächerer' Objektive aufdecken. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass er Höchstleistungen aus dem 400€-Suppenzoom rauskitzelt - einem Objektiv, das theoretisch nicht mal den 16MP-Sensor (und erst recht nicht den 24MP) ausreizen kann. Momentan kann ich noch nicht mehr dazu sagen, aber ich werde mir das gründlicher ansehen, wenn ich demnächst im Urlaub ausgiebig das Superzoom benutze.Rauschverhalten:----------------Hier gab es bereits Kritik, bevor A65 und A77 überhaupt erhältlich waren: 24MP auf APS-C = pfui, hohe Auflösung nur auf dem Papier, das kann doch nur ein Rauschmonster sein usw.Alles halb so wild: Zwar ist die A65 bei höheren ISO tatsächlich nicht so rauscharm wie meine D7000, aber Unterschied ist nicht so dramatisch, wie die nackten Zahlen vermuten lassen. Ich finde den Sensor bis ISO 400 sehr gut, von 800-1600 gut und drüber ist es situationsabhängig (ich hatte auch bei meiner D7000 durchaus auch schon Bilder mit niedrigem ISO, die absolut nicht vorzeigbar waren). Insofern ist da einiges relativ und ich sehe die Sache ziemlich locker: Der 24MP-Sensor bringt nach meinen Erfahrungen im Schnitt eine ordentliche Leistung und ist für Normalanwender-Ansprüche absolut ausreichend. Grob geschätzt ungefähr 1-2 ISO-Stufen schlechter als der 16MP meiner D7000, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Mag durchaus sein, dass die kamerainternen Rauschunterdrückung ziemlich zu tun hat, aber solange sich das Endergebnis sehen lassen kann - was solls? Pixelpeeper werden natürlich immer ein Haar in der Suppe finden (welches auch tatsächlich vorhanden ist), aber wieviel das mit der tatsächlichen Praxistauglichkeit zu tun hat, sei mal dahingestellt.Anders ausgedrückt: Wenn man direkt vor einem 6 x 4 Meter Werbeplakat mit der Lupe steht, kann man durchaus zu Recht die Bildqualität bemängeln. Aber wie relevant ist das?Focus Peaking:--------------Eine absolut geniale Funktion, die Sony ab der A65 aufwärts bietet. Damit lässt sich jedes Objektiv ohne AF manuell durch den Sucher fokussieren, die scharfen Bereiche im Bild werden dabei farbig markiert. Ideal für rein manuelle Objektive (z.B. das überraschend gute Walimex 85/1.4) oder wenn man bei normalen AF-Objektiven den Autofokus abschaltet, was gelegentlich durchaus sinnvoll sein kann.Konkurrenzprodukte mit herkömmlicher DSLR-Technik und optischem Sucher können so etwas nicht, diese müssen umständlich und langsam über Liveview fokussiert werden - was sich insbesondere bei bewegten Motiven oder wenns mal schnell gehen soll als völlig untauglich erweist.JPG vs. RAW:------------Nein, ich besitze kein "I shoot RAW" T-Shirt und nein, ich werde auch nicht in die Diskussion einsteigen, ob JPG oder RAW sinnvoller ist. Weil es darauf nämlich keine allgemeingültige Antwort gibt, sondern nur eine individuelle.Ich gestehe offen, dass ich ein Faulpelz bin: Früher habe ich viel in RAW fotografiert, inzwischen nicht mehr. Zwar besitze ich noch Lightroom und DxO, aber ich nutze die Konverter nur noch selten und fotografiere zu 99% in JPG.Und wenn ich schon dabei bin, mich zu outen: Sogar üblicherweise in JPG Standard statt JPG Fine. Weil ich nämlich keine Profiansprüche habe und außer bei extremem Pixelpeeping (und selbst da nicht immer) keine Unterschiede sehe, die mir +50% Speicherplatzverbrauch wert wären. Aber das ist meine subjektive Ansicht, die nicht zur Diskussion steht. Ich akzeptiere, dass das viele anders beurteilen und aus gutem Grund Energie und Zeit in die RAW-Entwicklung stecken. Das ist auch völlig in Ordnung, kein Thema.Folgende Sätze gelten daher nur für jene geneigten Leser, die ebenfalls unter einer akuten RAW-Allergie leiden: Sie können JPG's aus der A65 unbesorgt verwenden, Sony's JPG-Engine ist in Ordnung und nicht schlechter als die der Konkurrenz. Das gilt insbesondere seit der neuesten Firmware 1.05. Zwar ist - zumindest offiziell - keine JPG-Verbesserung dokumentiert, aber meine schon, eine zu erkennen (weniger Stäbchen-Artefakte).Sweep Panorama:---------------Sehr nützlich. Einstellbar sind verschiedene Schwenkrichtungen (Empfehlung: Kamera hochkant benutzen), die maximale Auflösung ist allerdings "nur" ca. 12MP. Das Stitching ist nicht immer fehlerfrei, klappt aber im Schnitt recht gut. Auch Panorama-Software am PC ist schließlich nicht perfekt.Man muß zwar gelegentlich mit seltsamen Blicken von Passanten rechnen, wenn die Kamera im Maschinengewehr-Sound zur Panoramaaufnahme loslegt, aber damit lernt man zu leben. :)HDR + DRO:----------Wesentlich nützlicher und viel flexibler als erwartet. Ich habe früher viel mit Photomatix gearbeitet und mir HDRs aus Belichtungsreihen selbst gebastelt, aber der Zeitaufwand war beträchtlich. Nach den üblichen völlig übertriebenen HDRs der Anfangsphase gelangte ich dann mehr in Richtung etwas dezenterer, unauffälligerer Effekte. Überraschenderweise lässt sich das mit der A65 ebenfalls recht gut machen. Es gibt insgesamt drei völlig verschiedene Varianten:- DRO (Dynamic Range Optimization): Level 1-5 und Automatik. Nikon und Canon bieten ähnliche Funktionen unter anderen Namen. Hellt zu dunkle Bildbereiche auf und dunkelt zu helle Bereiche ab, wenn der Kontrastumfang im Bild zu hoch ist. Die Automatik-Funktion leistet normalerweise gute Arbeit. Je nach Aufnahmesituation kann sich das Rauschen in aufgehellten Stellen etwas erhöhen. Bei DRO wird nur 1 Foto gemacht; die Verarbeitungszeit ist nicht messbar, das fertige Bild steht sofort bereit.- Normales HDR (High Dynamic Range): +-1 bis 6 Belichtungsstufen und Automatik.Bei HDR werden schnell hintereinander 3 unterschiedlich belichtete Aufnahmen geschossen und von der Kamera zu einem Bild mit besonders hohem Dynamikumfang verrechnet, das dauert ca. 8-10 Sekunden. Als Ergebnis wird dann dasselbe Foto 1x normal belichtet und 1x als HDR (nur JPG's) gespeichert. Der Effekt ist ähnlich DRO, nur stärker.- HDR Gemälde-Effekt: 3 Stufen (niedrig, mittel, hoch)Technisch wie normales HDR, aber mit noch stärkerem Effekt. Je nach Intensität von dezent bis übertrieben, aber das ist natürlich Geschmachssache. Bei dieser Funktion wird ausschließlich das HDR gespeichert, leider kein zusätzliches normal belichtetes Bild. Die Rechenzeit der Kamera ist ähnlich.Egal, was man hier bevorzugt, ob DRO, HDR oder 'Gemälde': Wichtig ist, dass es viele verschiedene Varianten und Abstufungen gibt, so dass praktisch für jeden etwas dabei ist. Mit manueller Bearbeitung in Photomatix kann es von der Flexibilität zwar noch nicht ganz mithalten, kommt aber schon recht nahe - und spart vor allem sehr viel Zeit. Diese Funktionen sind eine echte Bereicherung, die kein Konkurrent im DSLR-Sektor in derartigem Umfang bietet.Aber nun genug der Lobeshymnen.Es gibt durchaus auch einige Punkte, die mir weniger zusagen:Serienbildfunktion:-------------------Maximal 10 Bilder/sec klingen extrem gut. Aber sind sie auch praxistauglich?Sagen wir mal so: Wer mit einem Pufferspeicher, der nach 1-2 Sekunden voll ist, zwangsweiser Vollautomatik, fixiertem AF und Lags im Sucher leben kann, wird die Frage mit ja beantworten. Alle anderen werden auf 8B/sec oder 3B/sec zurückschalten und die 10B/sec nur in Ausnahmefällen verwenden. Die Funktion ist nicht nutzlos, aber man muß ihre Einschränkungen kennen. Mit Profi-DSLRs, die ein Vielfaches kosten, kann die A65 diesbezüglich jedenfalls nicht mithalten, so toll die 10B/sec auf dem Papier auch klingen.Damit hatte ich aber gerechnet. Was mich eher stört, ist die Lücke zwischen 3B/sec und 8B/sec. Für den Alltagseinsatz wären mir ca. 5 B/sec lieber, aber die gibt es nicht.Ist kein Drama, aber sollte erwähnt werden.UHS-I:------Kann die A65 den neuen schnellen Standard für SD-Speicherkarten nutzen? Bedauerlicherweise nein. Zwar kann man mit ihr UHS-I-Speicherkarten verwenden, aber sie zieht keinen nennenswerten Geschwindigkeitsvorteil daraus - das kann leider nur die A77. In der A65 reicht im Prinzip eine gewöhnliche Class 10 der flotteren Sorte.Nachdem ich diverse Speicherkarten (Noname Class 10, alte Sandisk Ultra II, Sandisk Extreme 30 und Sandisk Extreme Pro 95) in JPG und RAW durchprobiert habe, musste ich zu meinem Leidwesen feststellen, dass die A65 über geschätzte 15 MB/sec Schreibgeschwindigkeit kaum hinauskommt, egal wie toll die Karte ist, die man hineinsteckt. Dafür, dass die A65 ein nagelneues Modell ist, das sich preislich in der gehobenen Mittelklasse ansiedelt, hätte ich UHS-I eigentlich schon erwartet.Automatische Belichtungsreihen (AEB):-------------------------------------Auch so ein Manko und eine klassische Sony-Eigenart, bereits von früheren Modellen bekannt. Während die Konkurrenz (Canon z.B. bereits mit der alten 1000D) bereits bei Einsteiger-Kameras AEB mit +- 2 Belichtungsstufem bietet, limitiert Sony die A65 völlig unnötig bei +- 0,7 EV. Nur die A77 kann bis zu +- 3EV. Ich weiß nicht, was sich Sony dabei denkt - denn als Unterscheidungsmerkmal zur A77 ist die Funktion denkbar ungeeignet, wenn die Konkurrenz sie bereits bei Billigkameras integriert.Da die A65 immerhin umfangreiche HDR-Varianten beherrscht, kann man die zwangskastrierte AEB-Funktion zwar einigermaßen verschmerzen, ideal ist es trotzdem nicht. Hier gehört nachgebessert.Bedienung:----------Nicht dass die A65 diesbezüglich schlecht wäre - aber von der Bedienung her gefiel mir meine D7000 besser. Mehr Direktzugriffstasten, Konfigurationsspeicher, Setup-Favoritenmenü, Schulterdisplay und vor allem: Ein zweites Drehrad, auf das ich ISO gelegt hatte. Das alles fehlt der A65. Die ISO-Taste ist für meinen Geschmack nur eine Notlösung und kein zufriedenstellender Ersatz, wenn man die zügigere Variante per Drehrad gewohnt ist und ISO nicht der (ohnehin nicht anpaßbaren) Automatik überlassen will.Gemessen an ihrem relativ hohen Preis (Body knapp 900€, Stand: 04/2012) bietet die A65 hier deutlich zuwenig, sie bewegt sich bedienungsmäßig eher auf dem Niveau von Nikon D5100 und Canon 600D (statt D7000 und 60D) - also eine Klasse tiefer, als ihr derzeitiger Preis suggeriert. Was den Schluß nahelegt, dass dieser eher der Flut in Thailand und den Lieferengpässen geschuldet ist und eigentlich nicht der tatsächlichen "Einstufung" der Kamera entspricht. Falls das zutrifft, dürfte er sich in den nächsten Monaten entsprechend einpendeln.FAZIT:======Auch wenn es Dinge gibt, die ich an der A65 auszusetzen habe, so halte ich sie unterm Strich dennoch für eine tolle Kamera. Sie hat viele innovative Funktionen, die wesentlich mehr als nur Spielereien sind und die bei den traditionell träge reagierenden 'großen' Konkurrenten wahrscheinlich erst in ein paar Jahren verfügbar sein werden (wenn überhaupt). Ich gebe der Sony viereinhalb Sterne - aufgerundet auf fünf, weil der Gesamteindruck eher in diese Richtung tendiert.Anmerkung: Ich werde mir demnächst noch die A77 genauer ansehen (und vielleicht sogar aufrüsten), aber das spricht nicht gegen die A65, sondern eher für meine Bequemlichkeit. Bezüglich Bildqualität bestehen keine Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Aber das zweite Drehrad, die flexibleren Einstellmöglichkeiten und einige andere Kleinigkeiten der A77 haben es mir angetan. :)---Update 16.4.2012Ich habe mir inzwischen die A77 angesehen, siehe meine dortige Rezension. Theoretisch eine tolle Kamera, aber bedienungsmäßig erwies sie sich als große Enttäuschung, jedenfalls für meine (subjektiven) Bedürfnisse. Die Aufrüstung findet nicht statt, ich bleibe bei der A65.
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.Danke für die tolle Erfahrungen, die ich mit dir sammeln durfte.
Von Leo
Ich habe diese Kamera seit 3 Jahren. Seit einem Jahr fotografiere ich professionell Events oder Parties. Dies ist eine super gute einsteiger Kamera! Sie hat nicht mehr und nicht weniger als das was man braucht.... bis auf die W-lan Funktion vielleicht, das wäre cool. Ich konnte allerdings nicht ein einziges mal die GPS Verbindung aufbauen... das ist seltsam, aber wer braucht das schon, alles nur Spielereien.Diese Kamera hat wunderbare Bedienung sowohl software- als auch hardwaretechnisch. (Etwas was ich bei Canon und Nikon Kameras total nicht mag!) Mein Bruder hat die alpha 77 gekauft und ich musste festellen, dass dort die Bedienung unnötiger weise sehr viel schwerer gemacht wurde. Es waren einfach viel mehr Buttons. Die Funktionalitäten sind aber alle geblieben, sprich die Buttons wurden unnötig reingemacht, man hätte beim Altem bleiben können!Das einzige was mir negativ auffiel ist das ISO Rauschen. Mittlerweile Fotografiere ich nicht mehr als mit 400 ISO. Naja man muss mit dieser Kamera lernen in niedrigen ISO Bereichen zu arbeiten, was natürlich auch eine gute Eigenschaft ist :)Diese Kamera hat einen unglaublich großen dynamischen Bereich! Wenn man mit RAW fotografiert dabei Kontrast auf -3 und die DRO HDR Einstellung auf +5 einstellt, ist man bei dem größten d-Bereich, den man bekommen kann. Bei den Bildern, die ich hochgeladen habe sieht man, dass einige von denen gegen Licht aufgenommen wurden. Und dabei habe ich nicht die ganz extreme Einstellungen gewählt.Die Videofunktion ist auch sehr gut. Man kann bis zu 50 Frames/Sekunde drehen. Dabei ist mir negativ aufgefallen, dass wenn man ein Objektiv mit Autofokus verwendet, alle anderen Einstellungen sofort automatisch auf auto geschaltet werden. Das ist natürlich uncool, deswegen wenn es um den Dreh gehen soll, sollte man schon manuelle Objektive verwenden. Oder sich dafür besser geeignete Kamera kaufen!Was sehr dämlich gemacht ist, ist die 3D Funktion! Der Programmierer, der diese Funktionalität implementiert hat, hat keine Ahnung von 3D!Diese Funktionalität wird mit der Panoramaaufnahmefunktion aufgenommen. Sprich man drückt durch und schwenkt die Kamera nach rechts.... dabei entsteht ein sehr hässliches total unbrauchbares Bild das nichts mit 3D zutun hat. Warum nicht folgenden Algorithmus verwenden: Man schwenkt nicht die Kamera sondern schiebt sie zur Seite, und aus den 10 bis 15 schnell aufgenommenen Bildern nimmt das Programm 2 die am besten zusammen passen, justiert sie nach so dass sie in der Höhe gleich sind und macht aus diesen 2 Bilder ein 3D Bild.... nein man muss ja alle 15 Bilder nehmen und daraus ein .... bescheuertes etwas bauen....Naja ich bin auch ohne diese Funktion ein sehr guter 3D Fotograf.Das einzige Schelchte an dieser Kamera ist also wirklich nur das ISO Rauschen.Und eine Große Kaufempfehlung für die, die mit Fotografie anfangen wollen... und vielleicht mal den Gedanken fassen, mehr daraus zu machen. So ging es zumindest mir ;)[...]