Lytro ILLUM Lichtfeldkamera (40 Megaray Sensor, 8,3-fach opt. Zoom, 30-250 mm Brennweite) schwarz



Lytro ILLUM Lichtfeldkamera (40 Megaray Sensor, 8,3-fach opt. Zoom, 30-250 mm Brennweite) schwarz Bilder

Beste Lytro ILLUM Lichtfeldkamera (40 Megaray Sensor, 8,3-fach opt. Zoom, 30-250 mm Brennweite) schwarz Test








Produktbeschreibung

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Produktbeschreibung des Herstellers


Die LYTRO ILLUM Lichtfeldkamera

Eine neue Ära der Fotografie hat begonnen: Die LYTRO ILLUM, die erste Profi-Lichtfeldkamera, nutzt das gesamte Lichtfeld und erfasst dazu Richtung, Farbe und Helligkeit der Lichtstrahlen. Dies ermöglicht, die Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven, Schärfepunkten und Dimensionen zu erforschen.


Produkt Highlights

Innovatives Objektiv, konstante f/2.0 Blende, Touchscreen, leichtes und benutzerfreundliches Design.


Sensor

Der 40-Megaray-Sensor der LYTRO ILLUM mit der patentierten Multi-Lense-Array-Technologie von Lytro ermöglicht, Farbe, Intensität und Richtung der in die Kamera einfallenden Lichtstrahlen zu erfassen. Damit können Bilder auf eine völlig neu erfahrbare Art gestaltet werden. Durch Erfassen und Nutzung des gesamten Lichtfelds können Fotografen nicht nur einen Ausschnitt der Realität abbilden, sondern auf authentische, interaktive Weise, Einblick in ihre Sicht der Welt geben.


Größere Bilder, schnellere Verarbeitung

Die leistungsstarke, in die Kamera integrierte Software der LYTRO ILLUM liefert ein Feedback in Echtzeit und ermöglicht eine herausragende Gestaltung jeder Aufnahme. Durch ihre Prozessorleistung, die mit der eines Tablets vergleichbar ist, bietet die LYTRO ILLUM eine erweiterte Reihe von Wiedergabesteuerungen, die eine Vorschau der Dimensionen jedes Bildes direkt auf der Kamera ermöglichen.


Perfekte Balance von taktilen Bedienelementen und Touch-Interface

In ihrem klaren Design verbindet die LYTRO ILLUM die Steuerelemente einer Profi-Kamera mit einem modernen 4-Zoll-Touchscreen für größtmögliche Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit. So können die Living Pictures nach Lust und Laune gestaltet und ihre Möglichkeiten in Echtzeit entdeckt werden.


Eine neue Art der Bildaufnahme mit dem Lytro-K ...





Lytro ILLUM Lichtfeldkamera (40 Megaray Sensor, 8,3-fach opt. Zoom, 30-250 mm Brennweite) schwarz Kundenrezensionen:




Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

145 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
2Innovativer Rebell, aber noch nicht massentauglich
Von matthiasbasler
Die Lichtfeldkameras werden erwachsen. So scheint es äußerlich. Nach nunmehr drei Monaten im praktischen Einsatz muss ich sagen, dass die Lytro Illum eher den Eindruck eines jugendlichen Rebells auf mich macht, der schwer zu zähmen ist.Positiv:+ exzellentes Design+ universelles, lichtstarkens Allround-Objektiv (30-250mm) ohne Objektivwechsel+ Innenfokus- und -zoom, d.h. das Objektiv dreht sich nicht und wird auch nicht länger+ übersichtliche Nachbearbeitungssoftware mit vielen nicht-destruktiven Korrekturmöglichkeiten+ vielfältige Nutzung des räumlichen Bildes: 2D-Export, Focus stacking, Animationen, Anaglyphenbilder+ hochgradig anpassbares Kameramenü und -tasten. Ich empfand das als erstaunlich wichtig.+ gute Einbindung in soziale Netzwerke+ Deutsches Handbuch und gute, verständliche (wenngleich englische) Trainingsvideos im Netz+ Lytro verbessert kontinuierlich und kostenlos Firmware und Software (inkl. gelegentlich neuer Fehler)Negativ:- Nur für wenige Motive sinnvoll nutzbar- Bei räumlich komplexeren Motiven häufig Bildartefakte durch mehr oder weniger fehlerhafte "Tiefenkarte" (Raumeindruck) der Kamera- Geringe 2D-Auflösung von theoretisch 4 Megapixel (praktisch maximal ~1.5 MP), und selbst damit ist es schwierig, wirklich scharfe Bilder zu bekommen.- Schwierige Belichtungskontrolle am Kameramonitor, insbesondere draußen bei Sonne- Riesige (50-60 MB große) Bilddateien, nach Import auf den Rechner sogar zwei Dateien dieser Größe pro Bild!- Sehr hoher Zeiteinsatz für das Fotografieren, Bilder übertragen und die Bildkorrektur am Rechner nötig- Handbuch kann nur im Internet angesehen werden. Ich fand keine Druckversion. Teilweise nur englisch verfügbar.- Noch nicht ausgereifte Software "Lytro Desktop" mit etlichen Bugs, keine Alternativsoftware von Drittanbietern verfügbar soweit ich weiß- Für die Veröffentlichung der Bilder im Netz ist man als Normalnutzer auf ein Hosten bei lytro.com zwingend angewiesen.- Vergleichswiese geringe Akkulaufzeit (geschätzt 250 Bilder je nach Nutzung)- Hoher Preis für ein Technik-Spielzeug- (Update vom 21.1.16: Seit Herbst 2015 werden Lytro-Bilder auf 500px nicht mehr unterstützt, selbst wenn der Knopf zum Hochladen noch da ist.)- Neuste Softwareversion ist derzeit nur noch für Windows verfügbar.- Im englischen Supportforum erhielt man früher auf Fragen und Fehlermeldungen meist Feedback. Leider hat sich das über 2015 hinweg verschlechtert, und die Wahrscheinlichkeit, z.B. ein Softwareproblem behoben zu bekommen, ist meiner Erfahrung nach gering.*** Im Detail: ***Zielgruppe und Einsatzgebiet:Die Einsatzgebiete dieser Kamera sind, bedingt durch die Vorgaben der Lichtfeldtechnologie, eingeschränkt:+ Portrait- und Hochzeitsfotografie (Der Anteil von Porträtfotos in der Lytro-Gallerie spricht für sich.)+ Produktfotografie (von Uhren bis Autos), zumindest, solange das Produkt keine zu komplexe 3D-Form besitzt+ Skulpturenfotografie+ Fotografie in Zoos (außer schnell bewegte Motive), botanischen Gärten, Schmetterlingshäusern etc.+ Kreativer Einsatz durch Fotoprofis im Bereich Urlaubs- und WanderfotografieNicht oder wenig geeignet ist die Kamera m.E. hingegen für:- Landschaftsfotografie (zu geringe 2D-Auflösung, Motiv im nahen Vordergrund fast zwingend erforderlich)- Parkfotografie (mit Ausnahmen bestimmter Pflanzenensemble mit starker Tiefenwirkung) Äste und Blättern in mehreren Ebenen hintereinander kann die Kamera nicht ordentlich dreidimensional auflösen- Architekturfotografie (mit Ausnahme sehr spezieller Perspektiven)- Action- und Sportfotografie (Bis man die Aufnahme im Kasten hat, ist der richtige Moment lange vorbei.)- soziale Fotografie (Schnell mal ein Selfie und zu Facebook hochladen? Schnell ist hier gar nix, und ein 50MP-Bild möchte man auch nicht unbedingt an Freunde versenden.)Zur Technik und zu Einschränkungen dieser Art der 3D-Fotografie: (Für Details siehe die Videotutorials von Lytro.)Die Lytro nimmt mit ihrem 40-MP-Sensor nicht ein, sondern (offenbar) 9 separate Aufnahmen mit leicht unterschiedlichem Blickwinkel macht, also je einmal zentral, mehr von oben, von unten, von links und von rechts usw.Es gibt einen Schärfetiefenbereich (vorn-hinten), in dem das Bild nachträglich scharf gestellt werden kann, wobei dieser Bereich in zwei Teile unterteilt ist. Jeder der Bereiche besitzt ein Optimum (bei "-4" im Vordergrund und "+4" im Hintergrund) die am schärfsten abgebildet werden. Objekte in der Mitte (bei 0) haben keine optimale Schärfe und zeigen oft Rasterartefakte.Flache oder fast flache Objekte mit dieser Kamera zu fotografieren ist unsinnig, denn dann hat man keine Vorteile gegenüber einer konventionellen Kamera, aber die Nachteile geringer 2D-Auflösung und riesiger Bilddateien. Das Problem ist: Das, was einem subjektiv als tolles 3D-Motiv erscheint, wird von der Kamera oft anders bewertet. Eine Allee mit dem nächsten Baum in 10m Entfernung und dem weitesten in 500m Entfernung ist für die Kamera nahezu "flach" (nutzt nur 3 von 20 Schärfeebenen). Eine Landschaft mit Baum im Vordergrund: flach. Eine Blume mit Makroaufnahme und eine andere in 50cm Entfernung dahinter - zu weit auseinander, das wiederum sprengt den Schärfetiefenbereich. Das Problem ist: Im Gegensatz zu konventionellen Kameras lässt sich der Schärfentiefebereich nicht ändern, er ist immer F16. Beeinflussen lässt er sich nur durch Zoomen - je höher die Brennweite, desto kleiner der Bereich. Aber das verändert halt auch den Bildausschnitt.Das bedeutet: Wenn man eine Landschaft nahe unendlich als Hintergrund nimmt, sollte bei 30mm Brennweite der Vordergrund irgendwo bei 1m liegen. Fotografiert man eine Makroaufnahme einer Pflanze (bei 30mm), hat man einen Schärfetiefenbereich von einigen cm. Kann man diesen gut abdecken, hat man ein gutes 3D-Bild, nutzt man nur einen kleinen Teil davon oder müsste man diesen Bereich sprengen, um all das abzudecken, was nachher fokussierbar sein soll, so hat man Pech gehabt. Die Kamera bestimmt quasi, was gut funktioniert und was nicht. Eine für mich grundlegende Erkenntnis!Lieferumfang und äußeres Erscheinungsbild: ExzellentDie Kamera wird in einem wertigen Karton geliefert, den man auseinanderklappt und in dessen einzelnen Fächern man dann das Zubehör wie Akku, Ladegerät+Kabel, Tragegurt, einen ND-Filter (!), die Objektivhülle und eine Gegenlichtblende findet.Die Designer haben bei der Lytro Illum tolle Arbeit geleistet. Ein schnörkelloses, futuristisches Design zeigt, dass eine Digitalkamera im DSLR-Format nicht unbedingt wie eine klassische Spiegelreflex aussehen muss. Einziges Manko an diesem Design: Die Kante rechts unten (dort wo der Handballen der rechten Hand die Kamera stützt) sollte runder sein, dort "drückt" die Kamera bei längerem Gebrauch.Ergonomie: Könnte besser sein+ Die Kamera ist mit ~1kg im Vergleich zu einer Spiegelreflexkamera mit ähnlich universellem Objektiv recht leicht liegt gut in der Hand. Allerdings muss man sie beidhändig halten, da die linke Hand Zoom und Fokusring bedient.- Die beiden Ringe sowie ein fester Abschnitt dazwischen lassen sich haptisch leider nicht unterscheiden, weshalb ich oft versehentlich am falschen Ring drehe oder erst hinschauen muss, wo denn der Fokusring zu finden ist.+ Die Kamera hat vergleichsweise wenige Tasten: Ein-/Ausschalter, Auslöser, die Lytro-Taste zur Kontrolle des 3D-Histogramms (Wieviel des Objekt liegt vorn, in der Mitte, hinten oder außerhalb des Fokusbereichs?) sowie vier anpassbare Tasten hinten im Daumenbereich, die standardmäßig Autofocus, AEL, "Fix-Fokus" und Umschalten zwischen Aufnahme- und Ansichtsmodus dienen. Alle anderen Einstellungen müssen auf dem Touch-Display über eine übersichtliche und ebenfalls komplett anpassbare vertikale Seitenleiste eingestellt werden. Die Anzahl der Einstellungen ist vergleichsweise überschaubar, aber ausreichend. Konkret gibt es keine Einstellmöglichkeit für * die Blende, denn der gesamte Fokusbereich ist immer F16 (Die Objektivlichtstärke hingegen F2!) * die Bildgröße- und Qualität, denn es gibt derzeit nur RAW-Bilder * Sättigung, Kontrast u.ä., denn diese Einstellungen werden später per Software aus dem RAW-Bild verändert.+ Das Kameradisplay ist mit 4" recht groß und kann um ca. 10° nach unten geschwenkt werden, um parallel zur Fokusebene zu stehen - sowie für die Makrofotografie auch 90° nach oben.- Dunkle Bildbereiche "saufen ab" auf dem Display, d.h. dunkle Partien eines Motivs erscheinen komplett schwarz und erschweren damit deutlich eine Beurteilung der tatsächlichen Belichtung. Zum Glück gibt es ein Live-Histogramm, und man kann unterbelichtete Bilder mit der Software nachträglich noch problemlos aufhellen.- Die Firmware bietet eine digitale Wasserwaage sowie diverse Raster-Einblendungen, um den Fotografen bei der Bildausschnittswahl zu unterstützen.Geschwindigkeit und Aufnahmepraxis: Verbesserungswürdig- Startet man die Kamera nach längerem Nicht-Gebrauch, dauert es über 10 Sekunden, bis sie betriebsbereit ist. Nach einer kleineren Pause hingegen weniger als eine Sekunde.- Bei konventionellen Kameras verwende ich zumeist den Autofokus beim Halb-Drücken des Auslösers. Bei der Illum ist das keine gute Idee, denn dann fokussiert die Kamera auf die Bildmitte, und dort liegt selten das scharfzustellende Vordergrund- oder Hintergrundmotiv. Deshalb bietet die Kamera in der Standardeinstellung eine separate AF-Taste. Alternativ kann man das Motiv auf dem Touch-Display anwählen, auf das dann die Kamera scharfstellt. Die Kamera merkt sich den Fokusbereich über mehrere Aufnahmen, bis man ihn explizit ändert. Das ist vorteilhaft, außer bei sich bewegenden Motiven wie Tieren. Bis man scharfstellt (was 1-2 Sekunden dauert!) und dann noch den Bildausschnitt wählt und auslöst, ist das Tier oft schon wieder aus dem optimalen Fokusbereich herausgelaufen. Nix 3D-Tracking ...- Hinzu kommt eine Auslöseverzögerung von geschätzt 1/4-1/2 Sekunde. Ich habe z.B. versucht, Erdmännchen damit zu fotografieren und selten war das Tier auf der Aufnahme noch annähernd in der Pose in der es war, als ich den Auslöser gedrückt hatte.- Direkt nach der Aufnahme wird eine Vorschau des aufgenommenen Bildes angezeigt. Diese ist *immer* unscharf, da die Berechnung des fertigen Bildes (die im Wiedergabemodus geschieht) pro Bild ca. 3s in Anspruch nimmt. Will man also tatsächlich einen Eindruck von der Schärfe des aufgenommenen Bildes bekommen, ist ein Wechsel in den Wiedergabemodus inkl. Wartezeit erforderlich.Fazit zur Aufnahmepraxis: Dies ist keine Kamera für schnelle Schnappschüsse. Ein williges (nicht davonlaufendes) Motiv und die wohlüberlegte Wahl der Tiefenebenen und des Aufnahmestandpunkts sind nötige, wenngleich nicht hinreichende Bedingungen für ein gutes 3D-Foto.Bildqualität: EnttäuschendHier sollte man vermeiden:- Motive mit kleinteiligen Strukturen (Zweige, Blumenstengel, Tier-Barthaare u.ä.), denn die werden durch die Bilderkennung später oft "übersehen" oder die Zwischenräume zwischen Ästen im Vordergrund werden auch dem Vordergrund zugeschlagen. Das Ergebnis: Artefakte im Bild, deren Korrektur viel Zeit kostet.- Motive mit wenig Kontrast zwischen Vorder- und Hintergrund, da ansonsten die Kamera Vorder- und Hintergrund nicht auseinanderhalten kann. Ergebnis wie oben.- Wichtige Objekte in oder um die Schärfenebene "0" herum, denn dort sind oft Rasterartefakte sichtbar.- Bilder mit wenig Tiefe (aus Sicht der Kamera). Diese Objekte fotografiert man besser mit klassischer 2D-Fotografie- Wichtige Objekte nicht ausserhalb des Bereichs -8 bis +8 legenHat man all das berücksichtigt, so kann man mit einem farblich guten und "scharfen" Bild rechnen, was leider effektiv nur 1,5-2 Megapixel Auflösung bedeutet. Die exportierten 2D-Fotos mit 4MP Auflösung sind nie(!) wirklich pixelscharf wie die einer konventionellen Kamera. Meine Hoffnung auf Bilder, die man guten Gewissens in Full-HD präsentieren kann, wurde zumindest enttäuscht.+ Die RAW-Bilder bieten viel Spielraum z.B. hinsichtlich nachträglicher Korrekturen der Belichtung und Farben. Alle Änderungen werden nicht-destruktiv angewandt.Firmware: Innovativ und gut nutzbar+ Lytro hat im letzten Jahr fortlaufend an Kamerafirmware und Bildsoftware geschraubt und dabei auch neue Funktionen hinzugefügt, z.B. eine elektronische Wasserwaage.* Firmwareupdates sind rund 200MB groß. Während des Herunterladens der Firmware auf die Speicherkarte ist die Kamera blockiert. Zum Glück kann man das Update auch manuell herunterladen, was aber genauso lange dauert.* Die Kamerafirmware ist übersichtlich gehalten, erfordert aber das Lesen der Online-Hilfe, da es einige Funktionen so bei konventionellen Kameras nicht gibt. Ein bis zwei Foto-Sessions sollte man sich mindestens zum Herumprobieren Zeit nehmen.+ Sowohl die vertikale Menüleiste als auch die vier Tasten auf der Kameraseite lassen sich einer Vielzahl von Funktionen zuweisen.+ Ist das Bild im Kasten, kann man es in der Wiedergabeansicht nicht nur so betrachten, wie es bei der Aufnahme fokussiert wurde, sondern man kann u.a. auch eine Stelle im Bild auswählen, und diese wird dann scharfgestellt. Hat das Bild kaum Tiefenwirkung, passiert natürlich gar nichts.- Problematisch finde ich, dass es nicht möglich ist, das Bild im Wiedergabemodus zu vergrößern, um z.B. im Detail die Schärfe bestimmter Stellen im Bild zu prüfen.- Vereinzelt hatte ich seltsame Effekte mit älterer Firmware. So schaltete sich einmal von selbst die Zoomverriegelung ein, ohne dass ich diese Funktion in meinem angepassten Menü überhaupt enthalten hatte. Ein anderes Mal wurden Bilder schwarz, wenn man mit dem Finger längere Zeit darauftippte. Diese Probleme scheinen mit neuerer Firmware behoben.Software: Viel Funktionalität und viele Bugs.* Die kostenlos herunterladbare Software "Lytro Desktop" ist visuell offenbar für Betriebssysteme wie iOS oder Windows 8 optimiert und sieht auf Windows 7 aus wie ein Alien. Schwarz, ohne erkennbaren Fensterrand, ohne abgesetzte Titelleiste usw.+ Die Software ist zum Großteil gut ins Deutsche übersetzt.- Dagegen ist die Online-Hilfe für die Anwendung nur auf Englisch verfügbar. Und die ist nötig, denn das Bedienkonzept fand ich nicht selbsterklärend: Die "Bibliotheken" sind Orte auf der/den Festplatten, wo sich Lytro-Bilder befinden. Jede davon kann diverse "Alben" enthalten, also Schubfächer oder Verzeichnisse voller Bilder.- Außerhalb der Lytro-Anwendung(en) kann man mit den (riesigen) Dateien in den Bibliotheken nichts anfangen. Dafür ist ein Export in eines der vielen Formate nötig.- Exportierte 2D-JPG- oder TIFF-Dateien besitzen keinerlei Metadaten. Und das bei einer angeblich "professionellen" Kamera!+ Die Lytro-Anwendung biete eine Vielzahl von Nachbearbeitungsfunktionen übersichtlich angeordnet, von Korrekturen der Belichtung und Farben (inkl. Weißabgleich), dem Zuschneiden, über das Setzen der Blende bis hin zur Kontrolle der Tiefeninformationen.- Allerdings muss man selbst mit SSD und aktuellem PC jeweils ein paar Sekunden warten, bis Änderungen (in Hintergrund) angewandt werden. Dafür erfolgen die Anpassungen nicht-destruktiv, können also jederzeit rückgängig gemacht werden- Insgesamt fühlt sich die Software auf meinem 2' Jahre alten Notebook sehr träge an.* Die Anwendung bietet ab v4.3 inzwischen direkt die Möglichkeit, das "Tiefenbild" zu bearbeiten und damit Fehler der Kamera bei der Analyse des 3D-Umfelds zu korrigieren. Das ist leider je nach Komplexität des Motivs auch nötig (siehe Abschnitt zur Bildqualität). Hier ist Zeit erforderlich, will man im "Lebendigen Bild" einen perfekten 3D-Eindruck ohne Artefakte.- Die Darstellung des Bildes als Anaglyphenbild (für Rot-Cyan-Brillen) funktioniert momentan aufgrund eines Programmfehlers praktisch nicht. Das rote Auge sieht starke Geisterbilder.- Das letzte größere Softwareupdate (Version 4.3.0) brachte neben neuen Features gleich zwei neue Fehler mit. So funktioniert in dieser Version das Animationsmodul für Kamerafahrten im 3D-Bild nicht mehr.- Nach längerem Betrieb hören bei mir bestimmte Aspekte der Anwendung sporadisch auf zu funktionieren und nur ein Neustart hilft, dies zu beheben.Support: Besser als bei anderen Kameraherstellern+ Auf der englischen Supportseite ([...]) kann man Probleme melden und Feedback geben. In der Regel erhält man darauf Rückmeldung. Damit ist das Melden von Problemen einfacher als bei manch anderen Kamerafirmen, wo man vorher erst noch Seriennummer, Kameramodell etc. eintragen muss.- Bislang (nach 3 Monaten) ist leider noch keiner der von mir gemeldeten tatsächlichen Softwarefehler behoben wurden.Beispielbilder:* Offizielle Bildergalerie: [...]* Meine eigenen Fotos: [...]*** Fazit ***Das ist eine Kamera für Spielkinder und Spezialisten, die nicht nur passende 3D-Motive (Portraits, Tiere, Stillleben), sondern auch eine große Festplatte, Geduld bei der Einarbeitung und insgesamt viel Zeit mitbringen. Dann kann man mit der Lytro tatsächlich "lebendige Bilder" schießen, die zu betrachten Spaß macht. Ich halte einen Preis von über 1000 € angesichts der m.E. ungenügenden Bildschärfe und -qualität und angesichts nerviger Softwarefehler aber für unangemessen - innovative Technik hin oder her. Klar ist auch: Die Lytro Illum ersetzt keine konventionelle Kamera.Bleibt zu hoffen, dass zukünftige Lichtfeldkameras die Technik wirklich massentauglich machen.(Diese Rezension wurde am 19.7.2015 aktualisiert.)

94 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
3Zielgruppe nicht eindeutig definiert
Von Thomas
Zu wem passt diese neuartige Lichtfeldkamera? Hobbyfotograf, Profifotograf oder alles nur Spielerei?Auf der Photokina 09/2014 hatte ich diese Kamera zum ersten Mal eine halbe Stunde in Beschlag. Ich kam mir jedoch vor, wie ein Anfänger, da die Fotografie mit der Lichtfeldtechnik einmal über den Haufen geworfen wird. Die wirklich kompetente und freundliche Gesprächspartnerin konnte mir viele Fragen auf der Messe beantworten. Verblüfft war ich von der Möglichkeit, die Bilder im Nachhinein auf beliebige Punkte scharf stellen zu können. Aber am ehesten hat mich die 3D-Fotogarfie überzeugt. Die Kamera ist sehr wertig und trotz der Größe relativ leicht.Als Fotograf probiere ich mich gern aus. Insbesondere das Thema 3D-Fotografie hat mich dazu bewegt, die Lytro Illum zu kaufen. Der Preis von 1.599,- EUR ist für mich okay, kann aber sehr unterschiedlich bewertet werden. Zum einen besitzt die Kamera ein wirklich lichtstarkes Allround-Objektiv (30 - 250 mm f 2.0), was den Wert der Kamera bereits gerechtfertigt. Dem steht die schlechte Bildqualität gegenüber: 40 Megaray entsprechen als exportiertes unbeschnittenes JPEG nur 4 Megapixel.Das sieht man bereits bei der Entwicklung auf 3D-Lentikularfolie (Mikrolinsen) bei 15 x 22 cm, jedoch am TV in 3D absolut topp.FotografieMan muss sich vorher schon genau festlegen, wie man etwas fotografieren will. Am Besten eignen sich nahe beieinanderliegende Gegenstände. Die Blende ist bei f 2.0 fest eingestellt, jedoch lässt sie sich später mit der Software korrigieren. Eine Naheinstellgrenze gibt es nicht. Das Motiv kann also direkt am Objektiv anliegen. Eine Hilfstaste an der Kamera macht nah und fern als farbige Punkte deutlich.Living PictureDie Lichtfeldkamera kann als erstes eines ganz gut: das Foto lebendig und interaktiv zu machen. Schärfepunkte sind durch die Raumaufnahme individuell verlagerbar - und das, nachdem das Foto geschossen wurde. Dazu braucht man im Vorschaumodus auf dem Kamera-Display einfach nur den gewünschten Punkt anzuklicken und schon stellt sich dieser Bereich scharf. Wer ein neueres iPhone besitzt, für den bietet die Lytro Illum die Möglichkeit, das Bild kabellos über einen eigenen W-LAN-Kreis in eine App zu laden, dort ein bisschen rumzuspielen und sogleich via Facebook mit Freunden zu teilen. Dies ist derzeit aber nur mit Apple iOS möglich und man muss Geduld haben, da die W-LAN-Verbindung von der Kamera zum iPhone alles andere als stabil ist. Ist wahrscheinlich nur ein Bug, der sich mit einem Update wohl auch abstellen lässt.Bearbeitung und EntwicklungDie LFR-Dateien (Lichtfeldroh-Dateien) sind sehr groß. Zu empfehlen ist auch ein leistungsfähiger Computer. Ein 6-Kern-i7 mit SSD und üppig Arbeitsspeicher hat schon ein wenig zu tun. Besonders der Bildimport nach einem Shooting kann etwas dauern. Die kostenfreie Software ist nicht umfangreich, bietet jedoch Platz für kleinere Spielereien. Eine Rohbild-Entwicklung, wie man sie z.B. durch Adobe Lightroom kennt ist nicht möglich. Fehler kann man weder wegstempeln, noch kann man Richtungslichter anpassen oder gar in Photoshop zwischenbearbeiten. Die Bearbeitung erfolgt entweder in 2D oder in 3D-Rot/Cyan, bzw. 3D-SidebySide. Die Blende lässt sich im Nachhinein softwareseitig auf f 16 stellen. Resultat ist ein fast durchgängig scharfes Bild, welches sich ideal als 3D-Bild exportieren lässt. Bilder lassen in verschiedene Formate abspeichern (jpg, jps, tiff, lfr). Mit Zusatzprogrammen sind somit auch mpo-Dateien erstellbar (für 3D-Bilder auf Lentikularfolie).Zusammengefasst: Geiles Teil, diese Lichtfeldkamera. Den Wow-Effekt hat man für Präsentationszwecke garantiert auf seiner Seite. Aber eher als Ergänzungsspielzeug für Profifotografen mit sehr gut ausgestatteter Hardware. Wer es zum Ziel hat, schicke normale JPEG zu fertigen, sollte die Finger davon lassen.2 Sterne Abzug wegen der schlechten Auflösung, der mangelhaften Nachbearbeitungsmöglichkeiten mit der kostenfreien Software, bzw. fehlendem mpo-Export und der fehlerhaften App für's iPhone. Weiterer Abzugspunkt ist die Abhängigkeit am Lytro-Server, der die Spielerei Living-Picture erst möglich macht.Trotzdem: Ich liebe dieses Teil ;-)

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Nicht für jederman!
Von Fabian B.
[[VIDEOID:bdd95e4859c047cbcdf4d0ac55eb22d1]]Ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema Fotografie, und habe diverse "echte" Kameras. Und ich denke genau diese Art Personen sind auch gesucht, wenn es um Fans der Lichtfeldfotografie geht. Von Anfang an fand ich die Idee mehr als interessant, doch die Preise schreckten mich ab.Durch Testberichte war mir im vornherein klar, was ich erhalten werde. Und hier ist der Fehler den viele Leute machen. Viele denke sie erhalten hier eine tolle innovative Kamera, die durch ihre 40 Megaray alles andere in den Schatten stellt. Wie jeder der sich damit vorher beschäftigt erfahren könnte (z.B. direkt von der Lytro Webseite) kommen nicht mehr als 4 MP bei der ganzen Sache raus. Die Qualität dieser 4MP ist dann auch nicht so berauschend, aber darum geht es bei der ganzen Sache ja auch nicht. Die Erstellung der Tiefenkarte beim Fotografieren ist das Wichtige. Leider leider, ist diese oft nicht korrekt und erkennt weit entferntes als "nah dran" oder umgekehrt. Dies führt dann zu unschönen Effekten beim re-fokussieren in der Kamera bzw. am PC. Man kann diese aber auch im Nachhinein noch in der Lytro Software direkt bearbeiten. Alternativ kann man die Tiefenkarte exportieren (als Graustufenbild) und in seinem bevorzugtem Bildeditor öffnen und bearbeiten.Ich habe mir die Kamera zugelegt, da ich bereits ein paar gute Kameras mit Wechselobjektiven habe mit denen ich "echte" Fotos machen kann. Die Lytro ist etwas anderes, und ist inzwischen nicht mehr so teuer (durch Glück für ~360 Euro bei Amazon bekommen). Man kann mit dieser Kamera phantastische Effekte erzeugen, muss aber vor jedem Bild genau darüber nachdenken was man zum Schluss erreichen will. Einfach eine Landschaft fotografieren ist sinnlos und wird zu keinem schönen Ergebnis führen.Alles in allem erhält man hier eine Menge Technik, der viel Potential hatte und im Freundes- und Bekanntenkreis sicherlich das ein oder andere "wow" erhalten wird. Leider hat sich Lytro dazu entschlossen die Entwicklung in dem Bereich einzustellen, was durch die mangelnde Nachfrage (wegen des original sehr hohen Preises) sicherlich verständlich ist. Die jetzt erhältlichen Lytro Power Tools sehen interessant aus und könnte hier wieder etwas leben entstehen lassen.Ich besitze auch die erste Generation der Lytro, mit der wir schon viel Spaß hatten. Nach einer Woche mit der Illum habe ich keinen Zweifel daran, dass diese nicht ebenso lustige und schöne Ergebnisse erzielen wird.

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