Olympus PEN E-PL3 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz Kit mit 14-42mm Objektiv schwarz



Olympus PEN E-PL3 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz Kit mit 14-42mm Objektiv schwarz Bilder

Beste Olympus PEN E-PL3 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz Kit mit 14-42mm Objektiv schwarz Test








Produktbeschreibung

OLYMPUS E-PL3 + 14-42mm Kit Pen Kamera 12,3 MPix schwenkbares 7,6 3 Zoll Display Full-HD-Video mit Stereosound schwarzer Body





Olympus PEN E-PL3 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz Kit mit 14-42mm Objektiv schwarz Kundenrezensionen:




Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

215 von 223 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Kompakte, leichte Mini-(fast)DSLR
Von derekema
Nach einigen Kompakt- und Bridge-/Megazoom-Kameras sowie einem DSLR-Versuch (zu groß, zu schwer -> blieb also meist zuhause) habe ich mir Anfang des Jahres eine Panasonic GH2 gegönnt (mit 14-140 Objektiv). Eine tolle Kamera, nicht schwerer und größer als meine alte Fuji F100 Bridge-Kamera, ersetzt DSLR und Camcorder, hat aber eine große Schwäche: die Abbildungsleistung des Objektivs, das insbesondere im Telebereich sehr unscharf abbildet. Voller Verzweifelung habe ich mir dann irgendwann das Zuiko 14-150 bestellt und bekomme jetzt von der GH2 die erwartet guten Bilder, allerdings nur bei guten Lichtverhältnissen, weil ohne Bildstabilisator. Und zum Filmen muss das Panasonic-Objektiv ohnehin wieder drauf.Ohne allzu große Erwartungen habe ich mir nun eine PL3 bestellt, in der Hoffnung, sie könnte mir als leichte und kompakte Allroundkamera mit dem Zuiko 14-150 und in der Kamera vorhandener Bildstabilisierung gute Dienste leisten. Und ich wurde positiv überrascht: Geschwindigkeit, Bildqualität bis ISO 800, geringes Gewicht und Volumen machen die PL3 zur fast perfekten fast-immer-dabei Universalkamera, sofern man nicht filmen möchte. Die Kombination PL3 mit Zuiko 14-150 ist derzeit leider noch nicht als Set zu bekommen, aber das wird schon noch... Das 14-42 Kit-Objektiv wirkt ein wenig wie eine Spielzeugzugabe zu einem Mickey-Maus-Heft, liefert aber erstaunlich gute Ergebnisse. Allerdings könnte die Anzahl der möglichen Objektivwechsel wegen des billigen Plastikbajonetts durchaus begrenzt sein...Größe und Gewicht der PL3 mit Zuiko 14-150 sind quasi identisch zu aktuellen Mega-(Grusel)-Zoom Kameras a'la FZ100 (ca. 600g) und liegen damit gut 1/3 unter den Werten der GH2.Ich gehe jetzt nicht auf die Details ein (das werden viele Andere tun), nur kurz und knapp die wesentlichen Pros und Cons der PL3:+ Sehr gute Bildqualität bis ISO 800+ Sehr schneller, treffsicherer Autofokus (bei ausreichenden Lichtverhältnissen)+ Serienbilder 5fps+ Gutes Klappdisplay, mir gefällt die Variante zum Hochklappen deutlich besser als die Panasonic-Variante, bei der man das Display erst herausschwenken und dann drehen muss, es geht einfach schneller (ist natürlich Geschmacksache)+ klein, leicht+ Gute, intuitive Menüs+ kein verdongelter Akku (wie bei Panasonic) -> Zweitakku ist bezahlbar- Bildqualität bei höheren Empfindlichkeiten (ab ISO 1600) deutlich schlechter als bei der GH2- Sensor-Shift-Bildstabilisator merklich schwächer als Objektiv-Stabilisierung bei Panasonic Objektiven- kein Live-View bei Serienbildern, d.h. Objektverfolgung ist Glücksache- Video ohne echten Bildstabilisator sollte man sich nicht antun -> Stativ für Video zwingend erforderlich- Aufsteckblitz ist keine besonders geniale Lösung- Ein GUTER Sucher (wie bei der GH2) wäre schön, gibts zwar als Zubehör, aber dann war's das erstmal mit kompakt und auch der Blitz muss draussen bleiben.Wer sich für eine PL3 interessiert, hat offenbar gewisse Präferenzen für leichte und kompakte Bauformen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass man sich bewusst eine kleine Kamera zulegt, um dann einen großen Objektiv-Zoo mitzuschleppen. Deshalb schliesse ich dann mal von mir auf Andere und nehme an, dass der typische PL3-Nutzer meistens ein für ihn geeignetes "immer-drauf"-Objektiv benutzen wird. Vor diesem Hintergrund hier der Versuch einer Abgrenzung gegen andere Kamerasysteme:Wenn ein Brennweitenbereich bis zum leichten Tele ausreichend ist, könnte eine gute Kompaktkamera wie z.B. Canon G12, Panasonic LX5, Nikon P7000, etc. bei normalen Lichtverhältnissen ausreichen. Vorteile der PL3 sind Geschwindigkeit, Variabilität (man kann halt doch mal eine längere Telebrennweite oder ein extremeres Weitwinkel verwenden) und Bildqualität insbesondere bei schlechteren Lichtverhältnissen, Nachteile sind Gewicht, Größe und Preis.Auch wenn jetzt einige aufschreien werden: Die PL3 kann durchaus auch eine Megazoom-Kamera mehr als ersetzen. Sie ist mit dem Zuiko 14-150 (entspricht 28-300 KB) nicht größer und schwerer als aktuelle Gruselzoom-Kameras a'la Panasonic FZ100 etc., bietet aber deutlich bessere Bilder. Und auch der große Zoombereich bei den Mega-Zooms sticht nicht: Ich habe mit einem Freund bei bestem Licht Fotos mit seiner FZ100 bei 600mm KB-Äquivalent und der PL3 bei 150mm mit "digitalem 2-fach Telekonverter" (=digital-Zoom) gemacht, was ebenfalls 600mm KB-Äquivalent entspricht. Die Bilder der PL3 waren trotz Digital-Zoom sichtbar besser als die der FZ100. Natürlich ist das ein Vergleich Porsche gegen Opel, aber hier hat der Porsche sogar mal Alltagsvorteile !Der Vorteil der PL3 gegenüber den Panasonic-µFT-Kameras (G3, GF3) ist zunächst einmal die Tatsache, dass keine bildstabilisierten Objektive verwendet werden müssen, diese also grundsätzlich kleiner, leicher und günstiger ausfallen. Allerdings ist die Kamera-interne Bildstabilisierung der objektivbasierten Bildstabilisierung merklich unterlegen und insbesondere offenbar auch nicht zum Filmen geeignet. Das größte Manko bei Panasonic ist jedoch, dass es derzeit kein wirklich gutes bildstabilisiertes µFT-Super-Zoom Objektiv im Bereich 14-150 gibt, sieht man mal vom weit über 1000 Euro teuren Leica 14-150 für FT Anschluss ab. Dieses Frusterlebnis habe ich mir mit meiner GH2 mit dem Panasonic 14-140 abgeholt. Und, nein, es ist nicht defekt! Auf slrgear. com kann man den Unterschied zum Zuiko deutlich sehen, es ist wirklich so eklatant.Und z.B. Sony NEX 3/5/C3? Der größere APS-C Sensor liefert in extremeren Situationen sicherlich bessere Bilder, braucht aber auch mechanich erheblich größere Objektive (die Physik kann ja so gemein sein..). Wer's klein und kompakt haben möchte, liegt da falsch. Auch wenn das Gehäuse der Sony NEX noch kleiner ist als die PL3: Beim 18-200 Super-Zoom mutiert die Kamera zum Objektivdeckel mit Auslöser, das Gesamtgebilde ist aber letztendlich größer und schwerer als die PL3 mit 14-150 (gleicher KB-äquivaltener Brennweitenbereich ca. 28-300).Fazit:Wem minimale Abmessungen und Gewicht und ein Super-Zoom Objektiv nicht so wichtig sind oder wer die Hoffnung auf ein besseres bildstabilisiertes µFT-Super-Zoom Objektiv nicht aufgegeben hat, wird wohl insbesondere mit der Panasonic G3 (die ja eine etwas abgespeckte GH2 ist) besser bedient: Vorteile sind bessere Bildstabilisierung, Bildqualität bei höheren Empfindlichkeiten, Blitz und Sucher eingebaut, bildstabilisierte Videoaufnahme möglich, Live-View bei Serienbildern, wer's mag Touchscreen, etc.. Die Summe dieser Punkte begründet auch meinen Punktabzug für die PL3. Auch die GF3 ist eine gute Alternative, in Kombination mit dem mäßigen Panasonic 14-140 ist sie aber letztlich größer und schwerer als die PL3 mit dem Zuiko 14-150.Und wem die 2kg+ einer gestandenen DSLR-Ausrüstung egal sind, wird in diesem Lager immer noch am Besten bedient und kann seine Fotoausrüstung wesentlich exakter an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.Wer aber einfach nur eine gute, schnelle, leichte und kompakte Kamera, mit deutlicher DSLR-Charakteristik in Leistung und Funktion, zum unkomplizierten Fotografieren bei nicht allzu kritischen Lichtverhältnissen haben möchte und Video nicht ganz oben auf seiner Wunschliste stehen hat wird mit der PL3 gut bedient. Insbesondere in Kombination mit dem Zuiko 14-150 erhält man eine sehr kompakte, leichte und leistungsfähige "all-in-one" Fotoausrüstung. Die PL3 (mit Objektiv) ist derzeit wohl die kompakteste und leichteste Form DSLR-Luft zu schnuppern.

70 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
3Tolle Kamera mit gewissen Schwächen
Von oluv
Ich möchte vorab anmerken, dass meine Rezension eher Meckern auf hohem Nivau ist, aber gerade falls jemand mit hohen Ansprüchen an die E-PL3 herantritt, könnte er enttäuscht werden.Die Bildqualität vor allem bei JPEG ist wie immer bei Olympus spitze. Die Standardeinstellungen sind etwas übertrieben, sodass die Bilder vorteilhafter werden, wenn man Schärfe genauso wie Rauschunterdrückung auf -1 setzt, sonst wirken die Bilder bei höheren ISOs eher wie Aquarelle.Aufgefallen ist mir, dass im Vergleich zu meiner GF2 die ISO-Werte um eine Stufe "verschoben" sind. Ein Bild mit der E-PL3 bei iso3200 geschossen, ist in etwa mit einem Bild bei iso1600 mit der GF2 und gleicher Blende/Zeitkombination vergleichbar. Obwohl beide Kameras quasi den selben Panasonic-Sensor verwenden, ist die E-PL3 vom Rauschniveau marginal höher, was vor allem daran liegt, dass Panasonic für höhere ISO-Werte den Sensor-gain bereits analog verstärkt, wobei Olympus auf rein digitale Verstärkung setzt und iso1600 eher einem 3 Blendenstufen unterbelichteten iso200 Bild entspricht, weshalb bei Olympus iso1600 auch viel mehr Spielraum in den Lichtern hat.Bei meinen Tests ist mir auch der um einiges dünnere Antialiasing-Filter von Olympus aufgefallen, was vor allem bei RAW sichtbar ist. Bei sehr detailreichen Szenen konnte die E-PL3 mit einem wirklich scharfen Objektiv um einiges schärfere Bilder als die GF2 liefern, wobei extrem feine techn. Muster wie Schriften auf Verkehrszeichen, Fensterjalousien etc. bei Olympus zumindest bei RAW stärker zu Moiree und Artefakten neigten als bei Panasonic. Die hervorragende JPEG-Engine von Olympus hat solche Probleme jedoch bestens im Griff, sodass es im Normalfall keine sichtbaren Mängel geben sollte. Grundsätzlich haben die RAWs schon noch einiges mehr an Potential, jedoch sind bereits die JPEGs im Grunde ausreichend und viel besser als das was Panasonic abliefert, wo man wirklich auf RAW angewiesen ist. Nicht nur der automatische Weissabgleich ist bei Olympus treffender und angenehmer, aber auch die farbliche Anmutung wirkt bei Olympus sogar bei RAW einfach angenehmer und wärmer als bei Panasonic, auch nachdem man versucht hat die RAWs beider Kameras farblich anzugleichen.Um überhaupt von Pansonic auf Olympus umsteigen zu wollen, gab bei mir sowohl das Klappdisplay als auch der eingebaute Bildstabilisator den Ausschlag. Leider sind beide Features nicht vollkommen überzeugend. Das Display hat ein 16:9 Format, wobei der Sensor die volle Auflösung nur bei 4:3 erlaubt, weshalb auch das Vorschaubild extrem klein am Display wirkt, auch wenn dafür recht und links Platz für zusätzliche Infos zur Verfügung stehen. Leider werden diese Infos trotzdem nicht dauernd angezeigt. Die Anzeige der Belichtungsart, des Fokusmodus usw verschwinden immer nach einigen Sekunden, darüber hinaus verschwindet unverständlicherweise die Anzeige des aktuellen ISO-Werts sobald man das Histrogramm dazuschaltet. Auch für mich völlig unverständlich, dass die gleichzeitige Anzeige von Histogramm sowie Gitternetzlinien nicht möglich ist. Man ist dauernd genötigt über die Info-Taste die Anzeigen hin- und herzuschalten, wenn man das eine oder andere will.Überhaupt ist die Bedienung der E-PL3 für meinen Geschmack etwas zu fummelig. Die Tasten sind extrem klein und das Drehrad kommt mit den eigenen Tastenfunktionen oft in die Quere, will man durch einen bestimmten Wert scrollen, kann es sein dass man irrtümmlich die Taste drückt und ganz wo anders landet als man eigentlich wollte. Die Menüstruktur von Olympus ist sowieso sehr gewöhnungsbedürftig. Man muss zuerst mal die Extramenüs überhaupt aktivieren, um die wirklich wichtigen Einstellungen tätigen zu können. Darüber hinaus sind viele Menüpunkte extrem verschachtelt und vieles findet man nie dort, wo man es sich logischerweise erwarten würde. Schön finde ich, dass sich einige Tasten auch frei konfigurieren lassen, so z.B. die Fn-Taste, aber auch der Videotaste lassen sich andere Funktionen zuweisen wie z.B. Tiefenschärfevoransicht usw.Das größte Manko für mich war jedoch der Bildstabilisator, den ich intensiv getestet und verglichen habe, da ich immer wieder unscharfe Bilder erhielt, die eigentlich nicht sein dürften. Das Ergebnis meiner langen Tests war, dass der Bildstabilisator bei bestimmten Zeiten von selbst eine Unschärfe ins Bild reinbringen kann. Viele meiner Bilder die zwischen 1/100-1/200 Sekunden aufgenommen wurden, waren einfach unscharf, was ich mir nicht erklären konnte. Erst als ich angefangen habe, den IS testweise auszuschalten und diese Aufnahmen miteinander zu vergleichen, sah ich dass die Photos mit IS eine deutliche Unschärfe aufwiesen, die nicht vorhanden war, wenn man den IS deaktiviert hat. Ganz eingrenzen konnte ich das Problem nicht, es war auch unabhängig vom verwendeten Objektiv. Ähnliche Probleme wurden schon seit der E-P1 berichtet, wobei da eher das alte 14-42 Kitobjektiv beschuldigt wurde. Mit der E-PL3 jedoch konnte ich diese negativen Auswirkungen des IS auch mit allen anderen Objektiven wiederholen. Gerade bei Zeiten um 1/100 könnte der Stabilisator bei 42mm durchaus hilfreich sein, um Verwacklung zu vermeiden, in diesem Fall jedoch hat er selbst immer wieder eine Unschärfe reingebracht. Verglichen mit dem OIS von stabilisierten Objektiven wie dem Lumix 14-140, war zumindest in meinem Fall der IS von Olympus um vieles ineffektiver. Wo ich mit dem OIS noch locker 1/4 aus der Hand halten konnte, war dies mit dem IS nicht mehr möglich. Das schlechteste Ergebnis mit OIS war immer noch besser als das beste mit IS.Das mitgelieferte Kitobjektiv ist zwar billigster Bauweise mit Plastikbajonett, könnte aber optisch durchaus OK sein, wenn nicht Serienstreuung beide Exemplare die ich probiert habe, auf einer Seite dezentriert hätte. Ein Exemplar war im unteren und rechten Bildbereich extrem unscharf, das zweite war nur im letzten rechten drittel merkbar unschärfer, aber verglichen mit dem alten 14-42, das ich auch besitze, waren beide deutlich schlechter.Insgesamt hatte ich die E-PL3 extrem liebgewonnen und habe bis zum Schluss mit meinem Gewissen gekämpft, ob ich sie behalte oder nicht. Da ich dem IS jedoch bis zum Schluss nicht trauen konnte und ihn wohl öfter inaktiv hätte als aktiv, um nicht unvorhergesehene Unschärfen in meine Bilder zu bekommen, war dieses Feature für mich nebensächlich geworden. Ich hatte Testaufnahmen bei 1/40 mit meiner GF2 ohne Stabilisator scharf, wo das E-PL3 Bild mit IS unscharf wurde.Ich muss die Kamera leider aufgrund der unzuverlässigen Arbeitsweise des Stabilisators leider abwerten, genauso wie aufgrund der offensichtlichen Qualitätsmängel des Kitobjektivs, das nicht die Qualität erreicht, die es haben könnte. Für "Normalsterbliche" User und nicht Freaks wie mich, kann ich die E-PL3 jedoch durchaus empfehlen, vor allem da die Bildergebnisse direkt aus der Kamera meist hervorragend sind.

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Fast schon perfekte PEN (E-PL-3)
Von Angelo Ziethen
Als intensiver Olympus-Fan und Nutzer mit den Oly DSLR E-520 (Double-Zoom-Kit) und E-30 (mit 2,8-4,0/12-60 SWD) und zusätzlichen hervorragenden Zuiko Objektiven (2,8/25 mm; 3,5/35 mm, 2,0/50mm, 4,0-5,6/70-300 mm) hatte ich schon seit geraumer Zeit meine geliebte E-450 (Siehe auch meine Bewertung bei Amazon)zugunsten einer PEN verkauft. Einfach, weil die PEN nochmal leichter und kleiner als die E-450 ist. Zuerst hatte ich eine E-PL2 getestet, die auch schon nicht schlecht fand. Das Display war sehr gut, eingebauter Blitz, tolle Art-Filter, besseres Standard-Zoom 14-42 II als bei der E-PL1. Was will man mehr. Was mir nicht gefiel: der Menüdrehknopf, einige Knöpfe und die gesamte Verarbeitungsqualität waren irgendwie nicht so vertrauenserweckend, wie ich es sonst von Olympus gewohnt war. Also wieder zurückgeschickt und später den E-PL1 Body ohne Objektiv, aber mit FT Adapter bestellt. Haptik und Verarbeitung auch noch besser als bei der E-PL2, Bildqualität (wenn richtig belichtet) als die Beste der E-PL`s . AF-Geschwindigkeit, schlechteres Display und kürzeste Belichtungszeit 1/2000 s reichten mir aber nicht aus. Wer mit den kleinen Makeln leben kann, erhält mit der E-PL1 eine sehr gute und zur Zeit preiswerte Systemkamera. Allerdings hat man Folgekosten, wenn man gern das sehr empfehlenswerte Standard-Zoom 14-42 II nachkaufen will (nicht im Set erhältlich). Man kann auch nur mit dem FT- Adapter und den FT Standard Objektiver zufriedenstellend mit der E-PL1 fotografieren. Trotzdem wieder zurückgeschickt.Der dritter Versuch: E-PL3 mit Standard-Zoom 14-42 II R (Fast AF), VF-2 Sucher und FT-Adapter.Mein Ergebnis: einfach geniale empfehlenswerte Kombination. Sehr wertig und edel verarbeitet, ein optischer und technischer Leckerbissen. Ich war sofort begeistert.Meine wichtigste Motivation für den Kauf eine PEN waren das geringe Gewicht (wer eine E-30 mit dem 12-60 SWD Objektiv drei Tage bei 35 °C durch Rom getragen hat, weiss wovon ich spreche), schneller Live-View (Kontrast)-AF im für mich wichtigem 16:9 Bildformat (da Betrachtung am Flachbildschirm-TV) und die sehr gute Bildqualität (bis ISO 800-1000). Trotzdem ist bis jetzt keine der von mir getesteten PEN bis ca. ISO 360 je an die Bildqualität meiner E-520/E-30 mit den Zuikos 2,0/50 mm 3,5/35 mm und 2,8-4,0/12-60 SWD (diese Olympus-Objektive sind fast konkurrenzlos)herangekommen. Ab ISO 400 überwiegen wieder die Vorteile der E-PL3.Daher ist für mich eine PEN kein vollständiger Ersatz für eine gute Spiegelreflex, sondern eine sinnvolle Ergänzung für viele Einsatzbereiche (Alltag, Landschaft, Street, Art-Filter, 16:9 Fotos, 3D, vor allem Urlaubsfotos, usw.)Hier meine positiven Erfahrungen, die auch meine Begründung für den Kauf der E-PL3 sind:- klein und leicht, leichte und sehr gute Objektive- alle FT-Objektive problemlos nutzbar, AF dann aber langsamer, tolle handliche Kombi mit dem Zuiko 2,8/25 mm, 3,5/35 mm, 4,0-5,6/40-150 mm, bei den großen Objektiven trägt man die Kamera am Objektiv- sehr schneller und präziser AF, damit deutlich schnellere 16:9 Fotografie als mit meiner E-30 (Kontrast-AF deutlich langsamer)- tolle automatische Ausschnittsvergrößerung bei MF, sowie man am Schärfering dreht- bisher extrem narrensichere Belichtung (so gut wie keine Nachkorrektur notwendig, soll an der E-5 auch so sein), beste Farben, Schärfe und Kontraste- man kann bedenkenlos die Foto-Ergebnis-Anzeige nach dem fotografieren abschalten um Zeit und Energie zu sparen, das Foto wird immer zu 100 % so sein, wie man das Live-Bild in der Vorschau gesehen hat (logischerweise außer bei Blitzlicht), geradezu herausragend genial- tolles Klappdisplay, schnell nach unten oder oben, tolle Auflösung- Menüdesign deutlich verbessert- bei ISO 200 perfekte, bis ISO 800-1000 (reicht vollkommen aus) tolle Bildqualität, ohne Lebenszeit-raubende Nachbearbeitung oder RAW Entwicklung- geniale kombinierbare ART-Filter, z.B. POP-ART mit schwarzem Rahmen und -0,3 EV ergeben traumhafte Herbstfarben-Fotos- zeitsparende ART-BKT (Belichtungsreihe) Funktion, in der ich mit einem Auslöser beliebig viele Art-Filter und Bildstile als fertige Fotos erhalte- HD und Full-HD Videos mit nachführendem leisem AF (für mich untergeordnet)- tolle Nachbearbeitungsfunktionen in der Kamera, da ich es hasse ewig am PC zu sitzen (sitze 9 h/Tag beruflich am PC)- der Aufsteckblitz ist zwar umständlicher als die integrierten Blitze der E-PL1 und 2, dafür sitzt er aber genau in der Mitte über dem Objektiv (keine Schattenbildung am Motiv), der Blitz ist auch nur als Aufhellblitz zu gebrauchen, erstaunlicher Weise kommt die Blitzsteuerung problemlos mit einer ISO-Auto (z.B. bis ISO 800) Einstellung klar, kein Überblitzen- die Griffigkeit ist auch etwas schlechter als an der E-PL1-2, aber das Gummistück auf der Rückseite (für den Daumen) sitzt gut und es gibt eine deutlich wertigere Optik von vorn, man muss halt die Kamera mehr am Objektiv festhalten- besseres und wertigeres Standardzoom 14-42 II R als an der E-PL1-2, bei 14 mm nur sehr geringe Verzeichnung- in Verbindung mit dem tollem klappbarem Aufstecksucher VF-2, tolles Handling und Fotografieren, fast schon wie Mini-DSLR- tolles Zubehör im Angebot, z.B.: Makro-Konverter, Makro-LED Leuchten usw., MFT- Objektive, problemlos KB-Objekive mit entsprechenden Adaptern und manueller Bedienung nutzbar- der Akku ist der gleiche wie in der E-450/E-620- Rauschverhalten wesentlich besser als an meinen FT-DSLR, bis ISO 800-1000 problemlos, darüber nur für schnellere Belichtungszeiten sinnvoll (nicht wenn es zu dunkel ist), der FT-MFT-Sensor kommt dort halt auf Grund seiner Größe an seine Grenzen, dafür zeigt er bei der Auflösung den APS-C Sensoren was heutzutage technisch möglich ist- Copyright Info (z.B. Fotograf) kann von der Kamera direkt in die Exif Datei geschrieben werdenEinige negative Erfahrungen, bzw. Verbesserungswünsche von mir:- geringere Texturverluste statt höherer Auflösung (wie an der E-PL1, E-5) wären mir wichtiger- ISO 100 ist für geringeres Rauschen eigentlich Pflicht, auch wenn es zu Lasten der Dynamik geht (wie an der E-30)- ein lichtstärkeres MFT-Standardzoom wäre schön (so wie FT Zuiko 2,8-4,0/ 12-60 SWD)- ein integrierter Sucher (optisch wie an der Fuji würde reichen) für sehr helle Umgebung wäre toll- ein integrierter Blitz wie an der E-P3 sollte Pflicht sein- ein Standard-mini HDMI Anschluss wäre besser- Warum sind die Auslösegeräusche so laut ? Nur um eine Spiegelauslösung zu simulieren? (sind zwar wesentlich leiser als an einer DSLR, aber noch zu laut, lautlos wäre doch möglich)- Warum ist der Zeitabstand zwischen 2 Fotos (außer bei Serienbildern) so groß, wo doch die reine AF Geschwindigkeit recht kurz ist (hatte mich an der E-PL2 am meisten gestört).Schade, dass auch die E-PL3 immer noch keine perfekte PEN ist. Aber ich bin trotzdem mit ihr sehr zufrieden und kann sie für Aufsteiger, Umsteiger und Profis (für spezielle Aufnahmen) nur empfehlen. Bei den Systemkameras der anderen Hersteller gibt es für mich wesentlich mehr Verbesserungswünsche. Die wichtigsten Vorteile nebem der geringen Größe und Gewicht sind für mich die schelle 16:9 Fotografie (von vielen unterschätzt), die absolute Zuverlässigkeit in der rchtigen Belichtung und der exakten Bildvorschau. Das FT / MFT Konzept ist eine tolle Sache, von der noch einiges in der Zukunft zu erwarten ist. Inzwischen sind ja auch schon andere Objektivhersteller (Voigtländer, Sigma, Schneider-Kreuznach usw.) dem MFT Standard beigetreten. Von der hochwertigen Olympus - Qualität bin ich nach wie vor überzeugt. Leider schauen viele Fotografen nur auf imageträchtigere Namen, hohe MP-Sensoren und einseitig auf geringstes Bildrauschen (aber wofür ?). Beste Laborwerte bedeuten nicht zwangsläufig auch schönste Bildergebnisse. Vor meinem Kauf der E-30 habe ich sie z.B. 3 Wochen mit einer Canon 50D im Test verglichen. Auch dort hatte die Olympus E-30 schon wesentlich mehr Möglichkeiten, das bessere Gesamtkonzept und schönere Jepeg`s anzubieten.Nachtrag Januar 2012:Grosse Vorteile bei der PL3: kein Kippmoment beim Auslösen (ähnlich wie bei der E-450), da der Auslöser recht dicht über dem Daumen liegt und es ist keine Spiegelauslösung vorhanden wie an einer Spiegelreflexkamera (bringt auch Unruhe in das System, daher gibt es dort die Spiegelvorauslösung). Ich habe jedenfalls bei den letzten 1000 Fotos keine unscharfen Fotos dabei, bis auf 5-6 Bilder die ich verrissen habe, bzw. dem AF zu wenig Zeit gab. Alles super knackscharfe Fotos. Beim Video-Filmen stelle ich den Stabilisator aus oder auf IS 3 (nur vertikale Stabilisierung), da sonst der Stabi versucht beim Schwenk die horizontalen Bewegungen auszugleichen. Mit etwas Übung bekommt man erstklassige Full-HD Videos hin, die bei schwenkfreien Aufnahmen an HD+ Fernsehempfang herankommen. Für meine Zwecke vollkommen ausreichend (kleine Urlaubserinnerungen). Insgesamt sind die PENs eine tolle Sache. Verbesserungen sind natürlich immer möglich. Aber wie oft braucht man noch mehr ??? Mal ehrlich, das ist doch alles jammern auf sehr hohem Niveau. Inzwischen habe ich die PL3 jetzt 1 Woche ab 1.800 m Höhe beim Skiurlaub in Obertauern täglich genutzt und bin immer mehr begeistert von dieser Kamera, insbesondere über die narrensichere Belichtung, gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen im Schnee. Ich habe nicht ein einziges mal nachkorrigieren müssen. Eine der großen Entdeckungen für mich ist die 3D Fotografie mit fantastischen Ergebnissen, die mit der PL3 möglich sind. Man macht mit dem Scene-Programm 3D, zwei Fotos nebeneinander und die Kamera macht ein unglaubliches 3D Bild daraus. Seit kurzem habe ich ein 3D Fernseher (LG 42LW5590 mit Polfilterbrillen, siehe meine Rezension) und einen 3D Blu-Ray Player von Panasonic, der das 3D Format der PL3 (übrigens auch das Full-HD Videoformat) lesen kann. Einfach die SDHC Karte einstecken und genießen, affenstark. Sollte jeder mal probieren um sich das überhaupt vorstellen zu können. Das ergibt ganz neue Möglichkeiten in der Fotografie (leider vorerst nur für den Fernseher). Allein für die 3D Fotografie hat sich die PL3 schon gelohnt. Die Ergebnisse sind dermaßen natürlich, scharf und brilliant, dass man sich wundert wie Olympus das so hinbekommen hat. Es gibt etliche 3D-Filme zu kaufen, die nicht über solch tolle 3D-Effekte verfügen. Die Tiefenwirkung und das förmliche herausragen von Gegenständen aus dem Fernseher sind einfach genial. Die einfachsten Foto Motive werden so zum Augenschmaus und sorgen regelmäßig zu AHA Momenten bei den Betrachtern. Absoluter Geheimtipp: unbedingt ausprobieren.Nachtrag Okt.2012:Habe mir beim Malle-Urlaub im Juni auch ein paar Frusterlebnisse geholt. Leider habe ich es erst zu Hause am Bildschirm gemerkt. Bei extremer Helligkeit (sonniger Strand, helle Felsumgebung, helle Hausfassaden)kommt das System E-PL3 mit dem 14-42mmm Standardobjektiv in der Programmautomatik an seine Grenzen. Normalerweise tritt FT/MFT sensorbedingt erst ab Blende 11 eine Beugungsunschärfe ein. Bei diesem Objektiv werden aber bereits ab Blende 8 die Bilder unscharf (in sehr heller Umgebung). Also unbedingt bei viel Helligkeit mit der Blendenautomatik und Blende 5,6 oder 6,5, maximal 7,1 fotografieren. Mitunter bekommt man dann auch schon Probleme mit der Belichtungszeit, da diese nur bis 1/4000 s möglich ist und bei minimaler ISO 200 schnell erreicht ist. ISO 100 fehlt hier einfach, leider !!! Meine E-30 hat bis 1/8000 s Belichtungszeit, außerdem hat sie ISO 100 (wenn auch mit reduzierter Dynamik in den dunklen Bereichen).Bei hochwertigeren Objektiven funtioniert das ohne Probleme bis Blende 11. Sehr empfehlenswert sind das Sigma MFT 2,8/19 mm und das Oly MFT 1,8/45 mm. Auch mit normalen Blenden sind diese Objektive wesentlich schärfer und kommen an die sehr guten Oly FT Objektive ran.Alles Gute, A.Z.

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