
Beste Sony DSC-RX100 IV Digitalkamera (21 Megapixel, 3-fach opt Zoom, 11-fach digital Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Pop-Up-Sucher, 24-70 mm ZEISS Vario-Sonnar T) schwarz Test
Produktbeschreibung
Sony DSC-RX100 Mark IV
Sony DSC-RX100 IV Digitalkamera (21 Megapixel, 3-fach opt Zoom, 11-fach digital Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Pop-Up-Sucher, 24-70 mm ZEISS Vario-Sonnar T) schwarz Kundenrezensionen:
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.sahnestückchen
Von kjl
sauschnell, gestochen scharfe bilder auch bei x facher vergrößerung in der nachbearbeitung und endlich mal ein lichtstarkes objektiv.wie gesagt, ein sahnestückchen! zumal das design seines gleichen sucht (neben der allgemeinen qualität der kamera, die völlig außer zweifel steht)eine vernümftige wahl aus der reihe der rx100er wenn man auf ellen lange videos verzichten kann.
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.Wahnsinns Kamera
Von 123
Wenn man die Größe und das Gewicht dieser Kamera mit einbezieht, relativiert sich auch der Kaufpreis...Kommt in Vielen Bereichen an die Bildqualität meiner DSLR mit Festbrennweiten heran...Ideal für die Berge und zum WandernIdeal für Innenaufnahmen bei wenig Licht '(z.B. Abends auf der Hütte) sogar besser geeignet als eine DSLR da die Blende 1.8 aufgrund des kleineren Sensors hier viel besser zu gebrauchen ist, und man auch mehrere Leute Hintereinader scharf bekommt...Der für mich größte Vorteil zu den Vorgängern RX100 I-III ist die Verschlußzeit bis 1/32000.Mit 1/2000 wie bei den Vorgängern wäre die Kamera für mich nicht die hälfte wert...durch die Hohen Verschlußzeiten sind Bilder direkt in die Sonne oder z.B. Aufnahmen bei Offenblende und Sonnenlicht möglich, was mit den älteren Modellen nicht funktioniert.Zu den Videofähigkeiten kann ich nichts sagen, da ich die Kamera nur zum Fotografieren benutze...Auflanden ist mit jedem gängigen Händyladegrät möglichIch bin fasziniert von diesem kleinem Meisterwerk.
125 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.Kompakter Technikkracher mit Detailschwächen
Von U. Gayer
Nach meinen sehr gemischten Erfahrungen mit der Canon G7X II versuchte ich nun die Konkurrenz aus dem Hause Sony. Ich wollte weiter eine unauffällige, aber leistungsfähige Taschenkamera vor allem für Innenaufnahmen bei Feiern, für Museen und für draußen zum Immer-dabei-Haben. Außerdem möchte ich mich dem Thema Video stärker nähern.Die Features der Kamera sind hinlänglich bekannt. Ich werde in dieser Besprechung auf ausgewählte Aspekte eingehen.Nach drei Monaten kann ich sagen, dass die RX100 IV meine Erwartungen erfüllt und teilweise übertroffen hat. Immer wieder erstaunt mich die die hohe Bildqualität, die Sony aus dem 1-Zoll-Sensor holt. Mit der RX100 IV konnte ich beispielsweise brillante Nachtaufnahmen bei fast völliger Dunkelheit machen. Ich hätte nie damit gerechnet, dass die dermaßen gut werden. Allgemein ist der Unterschied zu einer Kompaktkamera mit kleinerem Sensor überdeutlich, der Unterschied zu Kameras mit MFT- oder APS-C-Sensoren dagegen nur selten erkennbar.Objektiv: Eine großen Anteil dazu leistet neben dem Sensor das sehr gute Objektiv. Zoom-Objektive sind immer ein Kompromiss aus Brennweitenbereich, kompakter Bauweise, Abbildungsleistung und Lichtstärke. Man kann nicht alles zugleich haben. Es ist bei so kleinen Kameras mit im Verhältnis dazu sehr großen Sensoren auch äußerst schwierig, eine saubere Abbildung über alle Brennweiten und die ganze Sensorfläche zu erzielen. Sony setzt auf maximale Abbildungsleistung. Die Abstriche muss man dafür beim Brennweitenbereich machen. Maximal 70 mm (äquivalent) ist in vielen Situationen doch sehr wenig. Man kann sich damit trösten, dass 24-70 mm einen klassischen Brennweitenbereich bei DSLRs darstellen. Aber dort kann man ja bei Bedarf das Objektiv wechseln.Nur für Nahaufnahmen ist das Objektiv leider nicht optimiert. Die Bildschärfe sinkt erkennbar ab, die Schärfeebene zeigt sich leicht gekrümmt. So schlimm wie bei der G7X II fallen diese Effekt aber nicht aus. Hauptproblem ist, dass man nur in äußerster Weitwinkelstellung einen halbwegs brauchbaren Abbildungsmaßstab erzielt (ca. 0,16). In "Telestellung" bleibt gerade mal die Hälfte davon übrig. Das begrenzt die Möglichkeiten der Bildkomposition bei Nahaufnahmen ungemein. An Detail-Aufnahmen von Blüten oder Insekten braucht man gar nicht erst zu denken.JPEG-Engine: Eine Stärke der Kamera hingegen ist die interne Bildverarbeitung, was Schärfe und Rauschen angeht. Die Sony geht behutsam und trotzdem wirkungsvoll vor und erhält so viele Details, ohne dass es zu Artefakten kommt. An den Voreinstellungen muss man gar nichts drehen; man bekommt allenfalls aus den RAWs noch eine Spur mehr heraus. Ganz anders die aggressiv abgestimmte Canon G7X II, bei der man an den JPEG-Einstellparametern verzweifelt, ohne je ein wirklich sauberes und gleichzeitig scharfes Bild hinzubekommen.Farbdarstellung: Nachdem immer behauptet wird, Sony hätte "schlechtere Farben" als Canon, kann ich sagen, dass ich das nicht feststellen konnte. Im Gegenteil, ich hatte noch nie eine Kamera, die einen derart treffsicheren Weißabgleich hinbekommt wie die RX100 IV. Bei Sonnenlicht können das alle, aber im Museum bei Mischlicht aus zig Quellen trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Sony-Automatik macht hier einen so guten Job, dass ich in der Nachbearbeitung kaum je nachjustieren muss. Man kann vielleicht sagen, dass Canons Farben "freundlicher" sind, d.h. vor allem bei Menschen hübscher aussehen, während die Sony-Farben "realistischer" erscheinen. Es bleibt Geschmackssache - und natürlich kann man da auch in der Kamera einiges einstellen oder in der Nachbearbeitung anpassen.Was möglicherweise zu dem schlechten Ruf der Sony beiträgt, sind die Farbprofile, die Adobe in Camera RAW/Lightroom mitliefert. Man fotografiere mal RAW+JPEG und stelle in Lightroom das Farbprofil des RAWs auf denselben Namen wie den "Creative Style" des JPEGs aus der Kamera, z.B. "Standard" oder "Vivid". Das Ergebnis sollte farblich nahezu identisch aussehen, wenn Adobe seinen Job richtig gemacht hätte. Tatsächlich zeigen die Farbprofile von Adobe im Vergleich zu den Sony-JPEGs einen ziemlichen Grünstich, was gerade bei Hauttönen ungesund aussehen kann. Das nervt, aber dafür kann die Kamera nichts.Handling: dazu kann ich sagen, dass ich überraschenderweise keine Probleme mit dem Halten der Kamera hatte. Trotz fehlendem Griff. Ich habe mir den Griff-Nöppel von Sony nach längerer Zeit doch noch dazu gekauft; es lohnt sich durchaus und damit ist die RX100 IV nun ebenso griffig wie zuvor die G7X II. Die Bedien-Elemente sind bis auf den Objektivring sehr klein geraten aber sinnvoll positioniert. Das dominierende Element des maximal kompakten Gehäuses stellt der große und sehr gute Klappbildschirm dar. Dass man ausgerechnet diesen nicht zur Bedienung nutzen kann, ist nicht weniger als ein schändlicher Anachronismus. Ansonsten finde ich die Bedienung der Sony viel besser als ihren Ruf. Besonders das konfigurierbare F-Schnellmenü leistet prima Dienste. Die Einordnung mancher Menüpunkte erscheint nicht immer logisch. Aber das ist bei fast jeder komplexen Kamera so und eine Gewöhnungsfrage. Aber Fokuspunkte setzen ohne Touchscreen ist eine Zumutung und im Videobetrieb schlicht unverzeihlich.Blitz: Irgendwo wurde mal der schwache Blitz moniert. Keine Ahnung, wie man darauf kommen kann. Das ist der beste Blitz, den ich je an einer Kompaktkamera hatte. Perfekte Ausleuchtung, egal ob große oder kleine Räume, selbst bei richtig engen Nahaufnahmen funktioniert er. Und mit Fingerdruck klappen kann man ihn auch noch. Einziges Problem ist eine erhöhte Anfälligkeit für den rote-Augen-Effekt, weil der Blitz anders als bei der Konkurrenz über dem Objektiv und damit näher an der optischen Achse sitzt. Das geht wegen des Popup-Suchers nicht anders.Weitere Features: Noch ein paar sehr sinnvolle Merkmale der RX100 IV, die oft übersehen werden: der ND-Filter erlaubt Filmen und Fotografieren mit längeren Verschlusszeiten in sehr hellen Lichtsituationen. Alternativ ermöglicht elektronische Verschluss extrem kurze Zeiten bis hinab zu einer 32000stel Sekunde. Das Tolle daran: Sowohl der ND-Filter als auch der elektronische Verschluss schalten sich auf Wunsch automatisch zu, so dass man einfach nur die Verschlusszeit wählt. Besonders ausgefeilt ist auch die ISO-Automatik. Man kann neben den Minimal- und Maximalwerten auch die Verschlusszeit angeben, ab der der ISO-Wert angehoben wird. Oder man entscheidet sich für eine von mehreren Änderungs-Geschwindigkeiten. So lässt sich die Automatik perfekt steuern, ob sie längere oder kürzere Verschlusszeiten anstrebt.Geschwindigkeit: Die Serienbildgeschwindigkeit der RX100 IV wird mit sehr hohen 14 Bildern/sec angegeben. Das ist wirklich der reale Wert, wie er für JPEGs in voller Größe erreicht wird. Allerdings nur ohne Autofokus-Nachführung und nur, wenn man die Qualitätsstufe auf "fein" setzt. Bei "superfein" sinkt die Rate auf 10, bei RAW auf 8 Bilder/sec ab. Wohlgemerkt, das sind immer noch prima Werte! Ein bisschen lästig bei Bildserien ist, dass die Kamera den laufenden Speichervorgang nicht im Display anzeigt, während dessen sie nur eingeschränkt bedienbar ist.Stabi: Der optische Bildstabilisator der RX100 IV kann bei HD-Videos durch eine elektronische Stabilisierung in zwei Stufen ergänzt werden, was natürlich mit einer Ausschnittvergrößerung (Crop) und leichten Qualitätseinbußen einher geht aber quasi Steady-Cam-Feeling vermittelt. Bei 4K geht das nicht mehr, vermutlich bliebe dafür zu wenig Sensorfläche übrig. Die rein optische Stabilisierung gilt auch für Fotos. Im allerbesten Glücksfall kann ich im Weitwinkel bis zu einer halben Sekunde aus der Hand fotografieren. Im Mittel kann man mit ca. 2-3 Blendendstufen Verbesserung rechnen. Das ist beileibe keine Spitzenleistung. Außerdem ist der Stabi recht langsam. Von meinen Olympus-Kameras bin ich gewohnt, dass man einfach den Auslöser durchdrückt und der Stabi hat das Motiv im Griff. Klappt bei der Sony regelmäßig nicht. Der Stabilisator braucht erst mal den halb durchgedrückten Auslöser, um sich "einzuschwingen". Das reduziert leider die Schnappschusstauglichkeit der RX100 IV.Apps: Ein eher ungewöhnliches Feature der RX100-Serie ist die Möglichkeit, Apps auf der Kamera zu installieren. Das ist an sich eine ziemlich coole Sache um den Funktionsumfang zu erweitern, beispielsweise um Zeitraffervideos aufnehmen zu können oder für Bilder mit besonderen Effekten. Die Haken daran sind: Manche Apps kosten extra Geld (10€), was angesichts des hohen Grundpreises schon recht frech ist. Außerdem ist der Installationsvorgang unfassbar umständlich gestaltet. Ich habe ca. einen halben Tag investiert, bis ich meine erste App drauf hatte. Dazu musste ich zwei Konten bei Sony anlegen, diese miteinander verknüpfen (wer lässt sich sowas Kundenunfreundliches einfallen??) und gefühlte 100 Mal mein WLAN-Passwort in die Kamera eingeben (kann sie sich das nicht merken??), was ohne Touchscreen eine echte Geduldsprobe darstellt. Von dem Gedanken, gar kostenpflichtige Apps zu installieren, habe ich angesichts dieses Gewürges dann Abstand genommen.Firmware: Sony stellt nach wie vor Firmware-Updates zur Verfügung. Das jüngste (V2.0) erschien im März 2017. Die Installation ist einfach, gut dokumentiert und empfehlenswert. Version 2.0 bringt neben kleineren Verbesserungen bei Blitz und Weißabgleich auch Bugfixes. Ich hatte vor der Installation öfter Problem mit stark verzögerten Einschaltzeiten - die Kamera reagierte mehrere Sekunden lang nicht. Das scheint nun behoben zu sein.Batterie: Bei einer so kleinen Kamera ist klar, dass auch die Batterie klein ist und nicht lange hält. Insbesondere 4K- und Zeitlupen-Videos nagen enorm am Vorrat. Sony liefert keine externe Ladeschale mit, sondern setzt komplett auf Laden per USB. Man gewöhnt sich schnell daran, zumal die Kamera auch Ladegeräte von Fremdherstellern akzeptiert und während des Ladens voll funktionsfähig bleibt. Man bekommt also effektiv ein Netzgerät mitgeliefert. Was mich aber stört, ist das Fehlen von intelligenteren Energiesparoptionen. Es gibt keinen "Eco-Modus", ja noch nicht mal einen Standby-Modus. Die Kamera ist entweder komplett an oder komplett aus. Ja, sie schaltet sich automatisch ab, aber dabei zieht sie gleich das Objektiv ein. Sinnvoller wäre ein Abschalten der Hauptverbraucher Sensor und Bildschirm als erste Maßnahme. Damit bliebe die Kamera einsatzbereit ohne ständig die Batterie zu belasten. Gibt's leider nicht. In der Praxis ist so die Batterie der RX100 IV eher noch schneller leer als die der Canon G7X II, obwohl letztere die etwas niedrigere CIPA-Einstufung hat. Ersatzbatterien sind immerhin deutlich günstiger als bei der Canon. Wenigstens kann man die Kamera direkt in den Wiedergabemodus einschalten ohne das Objektiv auszufahren. Das können heute aber fast alle Kompaktkameras.Fazit: Sehr erstaunlich, wie viel Technik Sony in so ein kleines Gehäuse packen kann. Dabei ist die RX100 IV auch eine richtig gute Kamera, deren Aufnahmen fast an das heranreichen, was man mit Systemkameras erzielen kann. Allerdings um den Preis eines zwar gut verwendbaren, aber eben nicht wechselbaren Objektivs, so dass die Kamera keinen wirklichen Allrounder darstellt. Ich würde sie hauptsächlich als Zweitkamera zur "großen" Ausrüstung empfehlen.Unverständlich bei so viel Technikverliebtheit bleibt das Fehlen eines Touchscreens, wodurch die Bedienung leider auf dem Niveau von 2012 verharrt. Das ist der krasseste Lapsus, den sich die RX100 IV leistet.Sollte man sich stattdessen den Nachfolger holen? Nun ja, Sony verbessert weiter konsequent die Stärken der RX100-Serie und ignoriert die Schwächen. Bei Geschwindigkeit und Autofokus ist Modell V noch besser, aber die IV war auch schon sehr gut. Keine Verbesserungen gibt es bei der Bedienung, beim Objektiv oder bei der Batterie. Die RX100 V nimmt damit noch mehr den Charakter eines teuren Technik-Demos an. Der Nachfolger übt aber Druck auf den Preis von Modell IV aus, daher lohnt sich das Zuschlagen hier.Zum Abschluss die Eignung der Kamera für verschiedene Einsatzzwecke.Schnappschüsse innen: sehr gut. Hohe Geschwindigkeit, gute Farben, prima Blitzbelichtung, rauscharm.Statische Aufnahmen innen: sehr gut. Dynamik, Blitzbelichtung, Weißabgleich und Leistung im Weitwinkel sind die Trümpfe hier.Straßenfotografie: gut. Hohe Geschwindigkeit, unauffälliges Format, Klappmonitor, sehr leise. Aber Verwacklungsgefahr wegen des mauen Stabis.Portraits: gut - sehr gut. Beeindruckende Schärfe und wenig Rauschen, Augen-Autofokus. Freistellung aber nur begrenzt möglich.Konzerte, Veranstaltungen, Museen: gut. Rauscharm, Klappmonitor, unauffälliges Format, hervorragender Weißabgleich, aber geringe maximale Brennweite.Landschaft, Natur und Architektur: exzellent. Hohe Abbildungsleistung auch im Weitwinkel. Klasse Sucher. Hohe Dynamikreserven in den Schatten.Sport und Action: befriedigend. Hohe Serienbild-Geschwindigkeit, sehr schneller Verschluss, aber geringe Brennweite.Produktfotografie: gut. Manueller Fokus gut bedienbar.Tierbeobachtungen: mangelhaft. Schnell, aber indiskutabel geringe Brennweite.Nahaufnahmen: befriedigend. Sucher, manueller Fokus mit Peaking und Klappmonitor sind prima, aber mäßiger Abbildungsmaßstab und diesen nur im Weitwinkel.Videos: gut-sehr gut. Viele professionelle Optionen und hohe Qualität, aber leichter Abzug wegen fehlendem Touch-Fokus und geringer Aufnahmedauer.