
Beste Sony ILCA Alpha 77 IIQ SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, OLED-Sucher und Autofokus) Kit inkl. SAL-1650 Objektiv Test
Produktbeschreibung
Sony Alpha 77 II Kit + SAL 16-50
Sony ILCA Alpha 77 IIQ SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, OLED-Sucher und Autofokus) Kit inkl. SAL-1650 Objektiv Kundenrezensionen:
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Hilfreichste Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.WOW!!! Einfach nur WOW......
Von Guschd
Zu allererst:Wer eine detaillierte Beschreibung zur technischen Ausstattung und den Werten braucht oder sucht, sollte sich auf Testseiten kundig machen.Dort findet man dann Seitenweise nützliches Infomaterial. Z.B.: [...]Ich persönlich habe Erfahrungswerte nur im Vergleich zu meiner Vorgängerin, der Sony SLT-A58K SLR-Digitalkamera (20,1 Megapixel, 6,7 cm (2,7 Zoll) LCD-Display, APS HD CMOS-Sensor, HDMI, USB 2.0) inkl. SAL 18-55mm Objektiv schwarz. Diese habe ich nach wenigen Wochen zurückgegeben um mit der Alpha 77II mehr Möglichkeiten in der Fotografie zu haben.Das Gehäuse zusammen mit dem SAL1650:- Die Verarbeitung ist Top und das Gehäuse liegt sehr gut in der Hand.- Die Nahtstellen sind an jeder Stelle gleichmäßig und sauber Verarbeitet.- Die Klappen für die Anschlüsse, wie Multi, Mini HDMI-Out, DC in und Remote lassen sich leicht öffnen und sicher wieder verschließen.- Die Multischuhabdeckung sitzt gut und dichtet den Schuh gut ab.- Die Knöpfe und Räder sind wertig verarbeitet und lassen sich gut tasten. Der Druckpunkt ist gut spürbar und gibt ein passendes Feedback. Ich persönlich finde die Anordnung sehr gut, da man alle Knöpfe zu jeder Zeit gut erreichen kann. Zudem sind sie alle individuell belegbar.- Der Joystick ist meiner Meinung nach sehr gut bedienbar und nicht zu leichtgängig.--> Viele Vorrezensenten beschreiben eine versehentliche Bedienung des zu leicht gängigen Joysticks. Ich sehe das nicht so.- Der Programmwahlknopf hat einen festen Sitz, muss allerdings jedes mal per dauerhaften Druck auf den Sicherungsknopf auf seiner Oberseite entsperrt werden.--> Meines Erachtens bedarf es bei einer Semi-Profi Kamera diesen Preises keines Sicherungsknopfes zur Programmwahl. Vielleicht erschließt sich mir aber auch einfach nicht der Sinn dahinter.- Das Batteriefach befindet sich an der Unterseite und wird auch durch die Stativbasis nicht verdeckt.- Das Gewicht ist entsprechend des massiven Gehäuses zusammen mit dem sehr guten Objektiv höher als bei Einsteigergeräten und sorgt somit für einen stabilen halt beim KnipsenDas Display:... ist mit seinen 3" für meine Ansprüche absolut ausreichend groß. Es lässt sich um 360° wenden und auch für Selfies nach vorne ausrichten. Um Batterie zu sparen lässt es sich auch ausschalten und zum Schutz mit der Sichtseite zur Kamerarückseite ausrichten. Schade ist nur, dass es kein Touchdisplay ist. Selbst günstigere Kameras können mit einem solchen auftrumpfen.Der Sucher:...ist für mich der absolute Wahnsinn. 100% elektronischer Sucher mit Anzeige der wichtigsten Einstellungen.---> Und Live-View des zukünftigen Bildes.Ein Wort zur Technick:Meine Kaufentscheidung zu Sony statt zu anderen, qualitativ mit Sicherheit genauso guten Herstellern, war der Halbdurchlässige Spiegel.Die live-view Ansicht erlaubt es auch weniger professionellen Fotografen das passende Bild in einer kurzen Zeit eingestellt zu haben.---> Jede Einstellung wird original des zukünftigen Bildes auf das Display und in den Sucher übernommen. Lassen meine Einstellungen das Bild am Ende zu dunkel werden, sehe ich das schon auf dem Display und im Sucher und kann diesbezüglich Veränderungen machen.---> Will ich mit Effekten arbeiten, sehe ich diese im Live-View auf dem Bild und kann schon vor dem Abdrücken entscheiden ob es der passende Effekt ist.---> Der AF arbeitet wahnsinnig schnell und präzise. Auch das schnelle Hochreißen der Kamera lässt noch scharfe Bilder zu.Die Einstellungen:...muss ich zugeben überfordern mich an mancher Stelle immer noch. Das Menü ist in fünf große Überpunkte unterteilt, die sich wiederum in mehrere Unterpunkte gliedern. Optisch auf jeden Fall überschaubar. Die "Überforderung" entsteht eher durch die Wahnsinnig diffizilen Einstellmöglichkeiten. Die Anleitung gibt hier aber an den meisten Stellen eine ausreichende Hilfestellung. Wer einfach nur knipsen will kann auch das tun. Viele Einstellungen müssen nicht zwanghaft verändert werden und lassen sich bei Bedarf immer noch belesen.Die Bildqualität:... ist einfach nur der Hammer. Ich glaube zu toppen nur noch durch einen Vollformatsensor. Da mir für die passende Kamera allerdings eindeutig das Budget fehlt reicht mir persönlich der APS-C Sensor der 77II.Mit dieser Hochwertigen Kamera in Kombination mit dem Set-Objektiv ( Sony SAL1650, Standard-Zoom-Objektiv (16-50 mm, F2,8 SSM, A-Mount APS-C, geeignet für A77/ A58 Serien) schwarz ) lassen sich meines Erachtens fast von selbst tolle Bilder machen.Features:---> Mein Top-Feature ist auf jeden Fall WLAN und NFC und die unproblematische Kopplung mit dem Handy. Hiermit können sowohl Bilder in wenigen Sekunden auf das Mobilgerät verschoben werden als auch der Live-View auf dem Handy angezeigt werden (nette Selfie Funktion).Ich nutze dieses Feature regelmäßig um Bilder schnell mit der Familie zu teilen.Kein GPS ---> Ich kann damit leben, da ich eh nicht verstehe für was mein Foto wissen muss wo ich bin?Fazit:Bis auf den fehlenden Touchscreen und den meines Erachtens überflüssigen Sicherungsknopf zur Programmwahl ein absolutes Spaßgerät.Für mich war die Entscheidung von der A58 auf die A77II zu wechseln in keinster Weise zu bereuen.Ich hab die Kamera bei jedem Ausflug dabei und für meine Ansprüche immer zügig die richtigen Einstellungen.Die Qualität ist spürbar und der Preis meines Erachtens gerechtfertigt.---> Wer auf Wlan und verschiedene andere Features verzichten kann ist mit dem neuen Einsteigergerät vielleicht auch ganz gut bedient: Sony Alpha 68 A-Mount Digitalkamera (24 Megapixel, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, 79-Phasen AF-Messfelder) schwarz---> Allerdings nicht mit dem Kit-Objektiv!!!
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.Starke semiprofi Kamera die jeder neu Einsteiger schnell beherrscht
Von Andy
Nach 6 monatiger Eingewöhnung muss ich sagen dass diese Kamera und das Objektiv einfach nur super sind, der Fokus ist wirklich schnell und die Qualität des sal1650 lässt für mich keine Wünsche übrig.
258 von 265 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.Mein Testbericht inkl. Vergleich zur Canon EOS 70D und warum ich keine a6000 oder a7 genommen hab
Von Matze
SLT-Prinzip:Bevor es an konkrete Erfahrung, Vor- und Nachteile geht, noch kurz etwas zum SLT-Prinzip:Im Gegensatz zu herkömmlichen DSLR-Kameras (Spiegelreflexkameras) steht bei der a77 II (und den andern Sony SLT's) der Spiegel fest, ist aber im Wesentlichen transparent. Ein kleiner Teil des Lichts wird umgelenkt um die Autofokus-Sensoren (DSLR-typisches, sehr schnelles, Phasenverschiebungs-System) zu bedienen. Der größte Teil geht durch den transparenten Spiegel hindurch auf den Bildaufnahmesensor.Das hat mehrere Vorteile:1. Da kein mechanischer Spiegel geklappt werden muss können sehr schnelle Serienbildfolgen realisiert werden.2. Da die AF-Sensoren ständig mit Signal versorgt werden (und nicht nur wenn der Spiegel unten ist) ist der AF auch bei Serienbildern sehr schnell.3. Bei einer herkömmlichen Spiegelreflex verdeckt der Spiegel im Ruhezustand (also vorm Auslösen) den Bildaufnahmesensor. Die Elektronik bekommt also lediglich die Informationen des AF-Systems und des Belichtungsmessers. Bei einem transparenten Spiegel bekommt der Bildaufnahmesensor ständig das Bild, kann also Personen, Gesichter, Szenen, Bewegung etc erkennen und für eine bessere Belichtung etc. nutzen.4. Um bei einer herkömmlichen Spiegelreflexkamera LiveView zu nutzen (also das Display als Sucher zu nutzen), muss der Spiegel hochgeklappt werden. D.h. das AF-System ist außer Gefecht gesetzt, die Kamera nutzt dann nur den deutlich langsameren Konstrastautofocus.Bei einer SLT steht die volle AF-Funktionalitär sowohl im LiveView als auch im Sucherbetrieb zur Verfügung.Weitere Details folgen unten im Laufe der Rezension.Bildqualität:Sehr beeindruckend. Super Auflösung, sehr rauscharm, hoher Dynamikumfang.Die EOS70D ist in den meisten Situationen vergleichbar. Jedoch lag die Belichtungsmessung bei der 70D öfter daneben als die a77 II. Ich denke das liegt vor allem daran das die a77 II durch den transparenten Spiegel ja immer die Gesichtserkennung aktiv hat und dementsprechend die Belichtung besser auf Gesichter abstimmt.In Tests werden die Sensoren von Sony (die ja auch in den Nikon-DSLRs verbaut sind) immer für den deutlich höheren Dynamikumfang gelobt. Das merkt man in Alltagssituationen nicht unbedingt so deutlich, wenn man aber per RAW die Belichtung korrigiert merkt man das die Sony hier deutlich mehr Reserven hat als die EOS70D. (Tip: Sony-User bekommen CaptureOne kostenlos bzw. die Pro-Version für 20€. CO ist ein sehr guter RAW-Converter der m.E. noch besser ist als Lightroom. Aber mehr dazu würde hier den Rahmen sprengen.)UPDATE: 23.05.2015: Nach erneuter Vergleichsmöglichkeit muss ich sagen: Doch, man merkt es auch in Alltagssituationen! Dynamikumfang und Belichtung der a77 II ist tatsächlich spürbar besser als bei der EOS70D!Display / Live-View (Display als Sucher nutzen wie bei einer Kompaktkamera):Beide haben ein klappbaren Bildschirm, für mich ein ganz wichtiges Feature da ich gerne Bilder über/unter Kopf oder anderen ungewöhnlichen Perspektiven mache.Das Display selbst ist bei beiden angenehm groß und gut aufgelöst, die Sony ist durch die zusätzlichen weissen Pixel etwas besser bei Sonnenlicht ablesbar. Je nach Umgebungslicht stellt die Sony (im Gegensatz zu Canon) die Display-Helligkeit autom. nach, das könnte sie aber gerne noch agressiver tun. Daher kleines Plus für die a77II gegenüber der 70D, aber der große Vorteil der a77II liegt natürlich in dem SLT-Prinzip: Durch den transparenten Spiegel stehen im LiveView genau dieselben Funktionen wie im Sucher-Betrieb zur Verfügung. Also der schnelle AF inkl. Tracking, Video-Aufnahme usw. Die Bedienung ist komplett identisch ' egal ob man Sucher oder Display verwendet, die Umschaltung erfolgt autom. durch einen kleinen Sensor am Sucher. Das ist technisch bei einer DSLR wie der EOS70D natürlich unmöglich.Sucher:Bedingt durch das SLT-Konzept hat die a77 II einen elektronischen Sucher (EVF), also keinen optischen Sucher (OVF) wie eine herkömmliche DSLR, z.B. der EOS70D.Es handelt sich um einen OLED-Sucher mit 2.3 Mio Pixeln, angeblich nochmal besser als der in der alten a77, auf jeden Fall aber besser als in der a55, a57 oder a58.Nachteil: Es ist einfach nicht so direkt und unmittelbar wie ein optischer Sucher, sondern halt ein Display.Vorteil:- 100% Bildabdeckung- Größe etwa wie Vollvormat-DSLR- Der Sucher zeigt das Bild unter Berücksichtigung der der gewählten Belichtung, Weissabgleich; Effekte (z.B. schwarz/weiss) etc.- Es können zusätzliche Informationen eingeblendet werden (AF-Punkte, Gesichts-/Augenerkennung, Histogramm, etc.)- Man kann ihn nicht nur als Sucher verwenden, sondern auch zur Wiedergabe der Bilder, d.h. man muss nicht immer die Kamera runternehmen um das Bild zu betrachten. Auch bei starker Sonneneinstrahlung kann man Bilder viel besser beurteilen, da die Auflösung und Farbwiedergabe des OLED-Displays sehr gut ist und kein Fremdlicht stört.Wenn man (wie ich auch) optische Spiegelreflexsucher gewohnt war, wird man sich daran gewöhnen müssen. Das geht allerdings recht fix und ich möchte auf keinen Fall zurück. Die Vorteile überwiegen einfach total.Autofokus:Hier bietet die a77 II natürlich um Welten mehr als die 70D bzw. jeden anderen Mitbewerber dieser Klasse:- 79-AF-Felder, davon 15 Kreuzsensoren: Dadurch sitzen die Punkte sehr eng aneinander was u.a. auch Augenerkennung ermöglicht, s.u. (70D: 19-AF-Felder, alle Kreuz)- Umfangreiche Tracking-Möglichkeiten: Durch den transp. Spiegel ist einerseits das AF-System immer im Betrieb, andererseits wird auch das Bild ausgewertet, d.h. zur Verfolgung können nicht nur die AF-Sensoren herangezogen werden sondern auch Kontrast- und Farbinformationen des Bildaufnahmesensors.Die Tracking-Optionen um wikrlich gezielt ein Objekt zu verfolgen sind allerindins ziemlich umfangreich und verwirrend.(70D: AF-Tracking ist hier eher rudimentär implementiert, ohne die Intelligenz das Bild auszuwerten)- Gesichtserkennung: Wenn die Kamera ein Gesicht erkennt, wählt die Kamera ein in diesem Bereich liegenden AF-Punkt und stellt darauf scharf. Es können bis zu 8 Gesichter angelernt werden die dann mit Priorität scharfgestellt werden. Das benutze ich nicht, die Gesichtserkennung selbst jedoch ist genial da somit nicht irgendein Baum o.ä. im Fokus liegt sondern das Gesicht.Das klappt sehr zuverlässig, auch ein Gesicht zu verfolgen etc.(70D: Gesichtserkennung nicht mit Sucher nutzbar, nur im LV und dann langsam)- Augenerkennung: Das Prinzip hierbei ist ähnlich der Gesichtserkennung: Die Kamera analysiert das Bild und verwendet für die Fokussierung einen AF-Punkt der auf der zur Kamera nächsten Pupille liegt. Falls sie das nicht schafft nutzt sie die normale Gesichtserkennung.Das klappt an sich gut, jedoch nicht so vollautomatisch wie die Gesichtserkennung. Stattdessen muss man immer einen (benutzerdefinierbaren) Knopf drücken. Wünschenswert wäre wenn die Kamera immer auf das vordere Auge fokussiert , wenn nicht möglich das Gesicht.(70D: nicht vorhanden)- Neu ist auch der AF-Range Limiter: Hier kann man einfach über das vordere und hintere Drehrad den AF-Arbeitsbereich einschränken. Somit kann man sehr einfach vermeiden das der AF zwischendurch von Dingen im Vordergrund oder Hintergrund abgelenkt wird. Bei Sportevents sehr nützlich und sehr einfach und gut umgesetzt.(70D: nicht vorhanden)- Alle AF-Funktionen stehen gleichermaßen im Sucher-Betrieb und im Live-View uneingeschränkt zur Verfügung, das ist natürlich genial und mit einer herkömmlichen DSLR (so auch 70D) undenkbar.- Lächelerkennung gibt's auch, aber das ist unnütz, da mach ich lieber 10 Serienbilder und such mir das schönste raus...Apropos Serienbilder:Sony prahlt mit 12 Bildern/sec, aber das ist aber ein spezielles Programm ohne manuelle Einstellmöglichkeiten. Die Blende scheint hier immer auf 3.5 festgelegt zu sein da sie Mechanik so schnell nicht mitkommt.Der normale, voll manuell einstellbare Serienbildmodus schafft in der höchsten Stufe 8 Bilder/sec, das ist natürlich auch noch sehr schnell und macht richtig Spaß, zumal im Gegensatz zu älteren Modellen der Puffer richtig groß ist (57 JPGs).Die AF-Nachführung funktioniert in allen Serienbildmodi, auch im LiveView gibt es keine Einschränkungen.Um wieder mit der 70D zu vergleichen: Die Serienbildgeschwindigkeit ist mit 7 Bildern/sec auch völlig ausreichend, der Puffer fasst ca. 30 Bilder (JPG). Allerdings ist der AF nur im Sucherbetrieb für Serienbilder zu gebrauchen und die Möglichkeiten bezügl. AF-Tracking, AF-Range-Limiter etc sind auch weniger gut bzw. nicht vorhanden.Video:Wie oben schon erwähnt kann die a77 II auch im Sucherbetrieb filmen, bei heller Umgebung oder wenn man ein schweres Objektiv drauf hat hilfreich. Auch hier hat die a77 II den vollen AF inkl. Gesichtserkennung, Motiverfolgung etc zur Verfügung. Wie schnell der AF nachstellt usw. kann man im Menü einstellen. Den Audio-Pegel ebenfalls, Mikrofoneingang ist vorhanden.Seit dem letzten Firmwareupdate ist auch die Aufnahme im XAVC-Format möglich.Da ich die Video-Funktion aber kaum nutze, kann ich hier nicht viel zu sagen.Bei der 70D kann man für Video zwar nicht den Sucher nutzen, aber durch den verbesserten AF im LiveView klappt das fokussieren für Videos inzwischen ebenso gut wie bei den SLTs.Bildstabilisator:Die a77 II hat - wie alle Sony SLTs - den Bildstabilisator im Kameragehäuse.Vorteil ist das auch Objektive ohne eingebauten Stabi (z.B. Festbrennweiten oder günstigere Objektive) stabilisiert werden.Im Gegensatz zu den älteren Modellen wird der Stabi schon beim halbdurchdrücken des Auslösers aktiv. Das macht natürlich Sinn.Bedienung / Handhabung:Sowohl die a77 II als auch die 70D liegen sehr gut in der Hand, die Größe ist praktisch identisch, die Sony ist etwas leichter.Sehr gut: Das Fn-Menü kann benutzerdefiniert zusammengestellt werden. Damit sind die am häufigsten genutzten Befehle schnell erreichbar. Viele Knöpfe können anders belegt werden, auch auf dem Moduswahlrad kann man 3 benutzerdefinierte Programme ablegen.Die EOS 70D hat hier weniger zu bieten, punktet aber mit einem Touchscreen der insbesondere für Einsteiger intuitiv sein dürfte.Einsteiger-Freundlichkeit:Diverse Motiv-Programme (Portrait, Landschaft etc) bringen beide Kameras mit, die a77 II geht aber noch einen Schritt weiter und erkennt im Auto+ - Modus die Szene automatisch.(Das liegt halt wieder an dem transparenten Spiegel der den Bildaufnahmesensor ständig mit dem Bild versorgt und dadurch kann die Kamera das komplette Bild auswerten.)Wie zuverlässig das funktioniert kann ich allerdings nicht sagen da ich meist A, S, M oder P benutze.Weiterhin an Board ist der autom. Bildzuschnitt, d.h. die Kamera beschneidet (in bestimmten Situationen) das Bild autom. um eine gute Komposition (Drittelregel etc) zu erhalten. Gespeichert werden aber immer beide Bilder, also Original und von der Kamera zugeschnittenes Bild.Das mag man als Spielerei belächeln aber es bringt oft erstaunlich gute Ergebnisse. Ist nach wie vor nue im JPG-Modus verfügbar, also deaktiv wenn RAW aktiv ist.Sonstiges:- GPS:- Im Gegensatz zur a77 hat die a77 II leider keinen integrierten GPS-Empfänger mehr. Dafür gibt es jetzt WLAN + NFC um Bilder direkt auf's Handy zu übertragen und die Kamera per Handy fernzusteuern. Sucher ist dann quasi das Handy.- Schwenkpanorama - Das macht einfach Spass und gibt erstaunlich tolle Ergebnisse: Einfach den Auslöser gedrückt halten und schwenken. Die Kamera macht sehr schnell, sehr viele Bilder hintereinander (während man schwenkt) und verrechnet die autom. Das nachträgliche Zusammenfügen per Stich-Software entfällt. Funktioniert extrem einfach und sehr gut.- HDR - Hier nimmt die Kamera 3 Bilder mit unterschiedlicher Belichtung auf und verrechnet sie zu einem HDR-Bild. Im erweiterten Auto-Modus erkennt die Kamera autom. wenn HDR sinnvoll wäre, kann man aber natürlich auch manuell wählen. Braucht man allerdings fast nie.(Die 70D hat inzwischen übrigens auch einen HDR-Modus, ist allerdings recht unausgereift...)- DRO - Hier hellt die Kamera (bei Bedarf) dunkle Bereiche auf um ihnen mehr Zeichnung zu geben. Nützlich, immer auf 'Auto' lassen.- Multi-Frame-Noise-Reducion: Hier macht die Kamera 6 bzw. 10 (neu) Bilder schnell hintereinander und verrechnet sie zu einem Bild um das Rauschen zu reduzieren. Bringt 1-2 ISO-Stufen, also ein Bild mit Multi-Frame-NR bei ISO 6400 ist vom Rauschen her wie ca. ISO 2000 ohne MFNR.Auch wenn die Kamera die Bilder extrem schnell hintereinander aufnimmt, darf sich das Motiv natürlich nicht bewegen. Also für 'ohne-Blitz-im-Museum' optimal, für spielende Kinder natürlich nicht. Kann einem hier und da das Stativ ersparen.- Objektivkorrektur: Viele Sony-Objektive werden bzgl. Verzeichnung, Vignettierung, CA etc Kamera-intern korrigiert. Nur komisch das Verzeichnung standardmäßig aus ist, sollte man ruhig anschalten. Funktioniert sehr gut.- Fokus Peaking: Die Funktion liebe ich inzwischen: Um das manuelle Scharfstellen (bei Macroaufnahmen nützlich) zu erleichtern werden die scharfen Bereiche farbig hervorgehoben. Damit kann man sehr präzise Fokussieren. (geht auch im Video-Modus)- Zebra: Damit werden überbelichtete Stellen (Schwelle einstellbar) schon vor dem Auslösen bzw. auch im Videomodus markiert um auf eine evtl. Überbelichtung hinzuweisen.- Im M-Modus ist nach wie vor Auto-ISO verfügbar. D.h. man kann Blende und Zeit vorgeben und die Kamera wählt die passende ISO. Der Bereich für die autom. ISO-Einstellung kann sehr einfach eingestellt werden. Kann die EOS 70D auch.- Eingebaute Drahtlos-Blitz-Funktion für entfesseltes BlitzenKritikpunkte:- Der transparente Spiegel kostet bis zu einer drittel Blendenstufe Licht. D.h. bei gleicher Belichtung würde die a77 II bei ISO 640 so rauschen wie eine Kamera mit identischem Bildaufnahmesensor aber ohne SLT bei 800 ISO. Vor einigen Jahren (bevor ich meine erste SLT gekauft habe), hatte ich das auch einmal genauer untersucht und mit entsprechenden Nikon bzw. Sony NEX - Modellen verglichen (nutzen ja identische Sony-Sensoren, aber ohne Spiegel bzw. Klappspiegel).Die Unterschiede sind nur marginal und in der Praxis völlig irrelevant.- Der Body ist schon recht groß, ein etwas kleineres Schwestermodell (a66?) wäre durchaus interessant, aber bitte A Mount...Und warum nicht die a7 II oder a6000?- E-Mount: a7 bzw. a6000 haben als Objektiv-System E Mount. Bei vergleichbarer Größe, Preis und Gewicht ist ein E-Mount Objetiv ca. 1 Blende schlechter. Klar, Vorteil ist das durch das kurze Auflagemaß Objektive von Canon, Leica etc genutzt werden können (per Adapter) und das Internet ist in der Tat voll mit Leuten die sich auf die a7 stürzen und ihre hochwertigen bestehenden Objektive damit zu nutzen. Aber das trifft für mich nicht zu. Daher bleib ich bei A-Mount.- Größe/Gewicht: Die a7 II bzw. a6000 ist natürlich viel kleiner als die a77 II. Das ist schon toll, nur muss ich sagen: Schon mit einem Universalzoom ist auch eine a7 nicht mehr leicht und mir liegt die a77 II einfach besser in der Hand von der Gesamtkombi Body+Objektiv. Wie gesagt, eine a66 wäre optimal, aber die kleinen E-Mount-Kameras mit dem großen Objektiv drauf sind's für mich nicht.Und solange große Bildaufnahmesensoren verbaut sind (und das ist ja Sinn der Sache), sind auch die Objektive groß. Daher ist der 'Verkleinerungsdrang' beim Body nicht mein Fall - zumindest wenn der Body dann so klein ist wie die a7 oder a6000.- Autofokus: Hier ist die a6000 natürlich auch schon enorm (vor allem für eine Spiegellose), aber die a77 II legt nochmal einen drauf, sowohl bezügl. Motivverfolgung, durch AF-Punkte abgedeckte Bildfläche als auch bei den sonstigen AF-Optionen.Kleines Beispiel: Wenn bei der 77 II der AF-Modus auf AF-C steht (also kontinuierlich) und man drückt den Joystick stellt die Kamera sofort auf den Mittelpunkt-AF-Sensor scharf und hält den Fokus solange man den Joystick gedrückt hält. Ungemein praktisch, geht bei der a6000 oder a7 Serie nicht. Also wieder Vorteil a77 II.- Die Bedienung der Menüs etc über das Drehrad mit Knopf in der Mitte ist nicht schlecht gemacht aber ich finde es trotzdem umständlicher und fummeliger als der Joystick der a77 II.- OK, eins muss ich der a7 II allerdings lassen: Der Vollvormatsensor ist einem APS-C-Format wie der a77 II natürlich bei hoher ISO klar überlegen ... hier muss man halt abwägen ...Fazit:Einfach ein geiles Teil.