Sony Alpha 7s nur Gehäuse (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub



Sony Alpha 7s nur Gehäuse (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub Bilder

Beste Sony Alpha 7s nur Gehäuse (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub Test








Produktbeschreibung

Sony Alpha 7S (Gehäuse)

a-Kleinbildkamera im Taschenformat
Erleben Sie diese besonders kleine Digitalkamera mit Wechselobjektiv, ausgestattet mit einem Kleinbildsensor, der in der Lage ist, alle Pixel eines 4K-Videos voll auszulesen.


-BIONZ X Bildprozessor: Dieser Prozessor gibt dank zusätzlicher High-Speed-Verarbeitungsfunktionen Texturen und Details originalgetreu und in Echtzeit wieder.
-

EXMOR CMOS Sensor mit 35 mm und 12,2 MP: Dieser besonders lichtempfindliche Sensor ermöglicht einen weiteren Dynamikbereich für die Erstellung brillanter Fotos und Videos.



Hervorragende Belichtung - egal, bei welchem Licht
Außergewöhnlich großer ISO-Bereich von 50 bis 409600


-Machen Sie genau das Bild, das Ihnen vorschwebt. Dank ihrer verbesserten Lichtempfindlichkeit sorgt die a7S dafür, dass Ihnen bei hellem Licht wie bei Dunkelheit genau die Fotos und Videos gelingen, die Sie sich vorgestellt hatten.

XGA OLED Tru-Finder für mehr Gewissheit
Nahtloser Zugriff auf wichtige Fotoinfos


-Setzen Sie schon vorab auf Genauigkeit. Mit Hilfe des kontrastreichen, hochauflösenden XGA OLED Tru-Finder haben Sie Ihr endgültiges Bild, einschließlich Peaking und Bokeh, im Blick.

Funktionen im weltweit kompaktesten Gehäuse
Die a7S bietet eine beispiellose Mobilität und Konfiguration sowie einen soliden 35-mm-Kleinbildsensor.


-Kleinbildformat im kompakten Design: Die a7S bietet eine beispiellose Mobilität und Konfiguration sowie einen soliden 35-mm-Kleinbildsensor.
-Geräuschlose Aufnahme: Der elektronische Verschluss eliminiert Verschlussgeräusche und ermöglicht dadurch diskrete Aufnahmen von Tieren, Vorträgen und mehr.
-Langlebiges Design für unterwegs: Die aus Magnesium, dem leichtesten verfügbaren metallischen Konstruktionswerkstoff der Welt, gefertigte a7S ü





Sony Alpha 7s nur Gehäuse (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub Kundenrezensionen:




Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Eine Kamera für Nischen, hier hat man aber riesen Spaß!
Von Susscrova
Die A7S hat hier ja bereits einige tolle Rezensionen abbekommen, ich möchte hier jedoch auch meine Pros und Cons anbringen.Die A7S nutze ich sowohl für Fotografie, als auch für Video, da ich viel Wildtiere ablichte.Normalerweise nutze ich eine A7II, und wenn ich die A7S in der Hand halte, merke ich schon, daß sie nicht so ergonomisch konzipiert ist, wie beim Nachfolger. Das geht von Auslöser bis über den seitlichen Griff, da hat man an der A7S II gut nachgearbeitet.Die A7S hat keinen Bildstabilisator, und das ist für mich eines der größten Mankos.Will ich verwacklungsfreie Bilder aus der Hand, muss ich die Verschlusszeit kürzer halten; das geht auf die Iso. Das ist bei der A7S zwar weniger schlimm, geht man aber in die Dämmerung, dann tut das weh.Ergo: Objektive mit Stabilisator kaufen, ich habe zwei Tele's von Sigma im Einsatz, das funktioniert sehr gut.Paradedisziplin ist das LowLight, auch für Portraits kann man hier wunderbare Stimmungen zaubern, sodaß ich sie auch gerne mal ins Studio mitnehme.Natürlich sind die 12 Mpix auf dem Papier nicht viel, aber für gute Bilder in normaler Auflösung absolut ausreichend. Was nicht geht, sind große „crop-Experimente“, mit niedriger Brennweite fotografieren und dann vergrößern ist schnell ausgereizt, dann also mehr Tele. Ich habe bis 51.200 ISO noch tolle Bilder machen können, etwas bearbeitet bekommt man das Rauschen noch gut in den Griff, und man muss schon hineinzoomen, um das matschige in den Bildern zu finden.Hier siehe Bild abei, Hase bei 51.200 ISO.Höhere Iso sind dann schon grenzwertig, jedenfalls auf Fotos.Und hier komme ich dann zu den für mich eigentlichen Stärken der Kamera, die Video-Nutzung.Wie ich geschrieben habe, bin ich viel in der Natur unterwegs und fotografiere Tiere, die häufig erst bei Dämmerung zu sehen sind. Es macht große Freude, hier im Videomodus zu dokumentieren, und ich drehe mittlerweile lieber kurze Filme. Der Hintergrund ist, daß diese bis weit in die Dunkelheit noch mit einer wunderbaren Qualität zu generieren sind, wo die Fotos schon grenzwertig verrauscht werden.Der Silent Shutter ist beim Fotografieren in der Natur quasi ein Muss, würde ich mit meiner knackenden A7II abdrücken, wäre ich auf der Bühne schnell alleine. Das macht bei der A7S richtig Spaß.Der Autofokus der Kamera ist treffsicher, aber langsam. Wie Sony hier über „Action-Qualität“ sprechen kann, ist mir ein Rätsel. Bis weit in die Dämmerung kann man so fokussieren, jedoch hat das auch mal seine Grenzen und so ist dann der manuelle Fokus die einzige Lösung. Durch das Fokus Peaking im Fotomodus wird man sehr gut unterstützt, im Videomodus gibt es sowas nicht, sodaß man die Schärfe über den Sucher steuern muss, und das ist schwierig. Hier würde ich mir wünschen, daß es eine Art Fokus Lupe analog für Foto's geben würde, mit der man scharf stellen kann; bewegen sich die Tiere, ist das zwar schwierig, aber immer noch besser, als wenn man unscharfe Suppe generiert.Alles in Allem ist die Sony A7S eine Nischen-Kamera für LowLight Enthusiasten, wobei ich diese in meinen Nutzungsbereichen Wildtierfotografie bei schlechtem Licht nicht mehr missen möchte. Wichtig ist, daß man sein Equipment drauf abstimmt, da der Sensor zwar Vollformat ist, jedoch mit seinen 12 Mpix schnell an seine Grenzen kommt.

300 von 317 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5A7s - Die stille Revolution
Von Llewellyn709
Ich habe in den letzten Jahren diverse APS-C Kameras besessen und war eigentlich mit allen zufrieden. Eigentlich. Aber so gut jede einzelne (anfangs Nikon, später Sony) auch war, es handelte sich dabei stets nur um relativ geringfügige Detailverbesserungen der jeweiligen Vorgängermodelle. Auch die medienwirksamen Steigerungen auf 12-16-24 MP änderten daran nichts.Dann der Paukenschlag: Seit dem Paradigmenwechsel von analog auf digital vor über 10 Jahren ist die A7s aus meiner Sicht die erste Kamera, die wirklich neue Möglichkeiten eröffnet und alte Fotografiergewohnheiten komplett über den Haufen wirft. Mit diesem kleinen Wunderwerk der Technik sind Aufnahmen in Situationen möglich, in denen ich mir kurz zuvor nicht mal die Mühe gemacht hätte, an eine Kamera überhaupt zu denken ' geschweige denn, sie einzupacken.Bislang gehörte ich zur "ich-fotografiere-sowieso-nicht-höher-als-ISO-3200"-Fraktion. Genaugenommen auch nur ungern über ISO 1600, denn meine vorherigen Kameras (D5000, D7000, A65, A77 und zuletzt die überraschend gute A6000) schwächelten da bereits sichtbar. Je nach Situation gab es mal Einzelfälle bis ISO 6400 und ein einziges Ausnahmebild von der A6000 mit ISO 12.800 - aber höher? Bäh, nein danke.Ich war selbstverständlich auch ein sogenannter 'Pixelpeeper'. Bilder am Monitor in Normalansicht ansehen? Langweilig. Eher 100%, 200%, 300% Vergrößerung. Ich freute mich über jeden scharfen Zweig am Bildrand. Jedes weit entfernte Straßenschild, das kaum erkennbar, aber bei Vergrößerung noch lesbar war. Nicht, daß das für den Verwendungszweck meiner Bilder irgendeine Praxisrelevanz gehabt hätte. Aber ich fand es trotzdem ganz toll.Ich gehörte natürlich auch zur 'was-soll-ich-denn-mit-Vollformat?'-Fraktion. Zu groß, zu schwer, zu teuer, mehr Nachteile als Vorteile - die üblichen Argumente halt. Zumindest galt das aus meiner Sicht für alles, was vor Sonys A7-Serie auf dem Markt war.Und dann war da selbstverständlich noch die Geldfrage: Wenn mir vor einem halben Jahr jemand gesagt hätte, daß ich einmal ein Kameragehäuse für über 2000€ kaufen würde, hätte ich ihn für unzurechnungsfähig erklärt.Tja, was soll ich sagen: Nun bin ich der Unzurechnungsfähige. Und glücklich damit. Aber wer weiß, so geht es vielleicht vielen Unzurechnungsfähigen. :)Immerhin brachte der Verkauf von angesammeltem APS-C-Equipment genug für die A7s ein, es reichte auch noch für ein gebrauchtes 28-70 Kitobjektiv zum Ausprobieren sowie einen Adapter für das alte Minolta AF 50/1.4 und mein geschätztes Walimex 85/1.4, welches sich unerwartet sogar als vollformattauglich erwies. Auch ein altes 'Ofenrohr' (Minolta AF 70-210 4.0) behielt ich zum Testen, obwohl ich damit an der A77 nicht sonderlich glücklich gewesen gewesen war.Bisherige Erfahrungen mit der A7s:-----------------------------------------------Die A7s hat trotz Vollformat nur ungefähr Größe und Gewicht eines kleinen APS-C Einstiegsmodells und liegt sicher in der Hand, der kleine Finger findet allerdings keinen Platz mehr am Griff und gesellt sich unter die Kamera (ich habe mittelgroße Hände). Unterm Strich geht die Haptik einigermaßen in Ordnung, kommt aber keinesfalls an das Anfaßgefühl z.B. einer A77 ran. Verarbeitung und Materialqualität sind dennoch erstklassig, was man zu diesem Preis allerdings auch erwarten darf.Praktisch: Dank ihrer Handlichkeit und des silent shutters (dazu später mehr) kann man mit der A7s ziemlich unauffällig unterwegs sein, besonders, wenn man eine Festbrennweite draufschraubt. Gelegentlich bringt einem das abschätzige Blicke von schwerer beladenen Fotografen ein ("was für eine Kompakte hat der denn da?"), ich lächle dann immer freundlich zurück. :)Wer seine Kamera gerne ein bisschen zur Schau stellt, ist mit der A7/r/s vielleicht nicht so gut bedient, da nur wenige wissen, welches Schmuckstück man da eigentlich hat.AF:Der Kontrast-Autofokus der A7s ist subjektiv etwas langsamer als bei der A77 oder A6000. Forenkommentaren zufolge soll er zwar besser als der der A7 / A7r sein (aber wiederum schlechter als bei der A7-II / A7r-II), Action- und Sportfans werden eher andere Kameras vorziehen - zumindest, solange es hell genug ist. Für meine Bedürfnisse genügt der AF jedenfalls und ich tendiere mittlerweile sowieso mehr und mehr zur manuellen Fokussierung, weil es einfach Spass macht.Dennoch beeindruckend: Auch bei miserabler Beleuchtung findet der AF (sogar ohne Hilfslicht) in der Regel noch den Fokus, das schaffen andere Kameras nicht unbedingt.Fokus Peaking:Hat sich bereits bei den Sony SLT-Modellen bewährt und ist eine geniale Methode für manuellen Fokus. Wie in alten Zeiten, nur statt Schnittbild-Entfernungsmesser werden als Scharfstellhilfe die fokussierten Kontrastkanten des Objekts hervorgehoben. Zusätzlich gibts noch eine optionale Fokuslupe in Sucher und Display.Aber'WAAAH! Nur 12 Megapixel! Ein Rückschritt!Schlechte Auflösungsergebnisse in sämtlichen Testberichten!Tja, was soll ich dazu sagen. Eigentlich nur eins: Papier ist geduldig. In der Theorie mag das schrecklich klingen, in der Praxis habe ich festgestellt, daß es für mich keine Relevanz hat. Ich hatte schon früher trotz meines Pixelpeepings nie etwas für den Megapixel-Hype übrig und habe mich immer geärgert, daß der technische Fortschritt dazu genutzt wurde, mit hohen MP-Zahlen zu protzen (krassestes Beispiel: Kompaktkameras), statt die Sensoren rauschfreier zu machen. Zudem gibt es durchaus Objektive, die mit dem Auflösungsvermögen von 16MP- und 24MP-Sensoren überfordert sind, was am Monitor bei Vergrößerungen ab 100% deutlich zu sehen ist. Der 12MP-Sensor der A7s verhält sich hier wesentlich gutmütiger, bietet für meinen Bedarf aber meist genug Auflösungsvermögen. Einzige Ausnahme: Grosszügige Ausschnittvergrößerungen sind damit nicht drin.Selbstverständlich können die Testwerte in den Charts nicht mit den 24/36MP-Kameramodellen mithalten, aber das ist technisch auch gar nicht möglich, denn die Pixel pro Sensorfläche sind bei der A7s deutlich grösser. Allerdings sind sie dadurch auch viel lichtempfindlicher, womit wir zum nächsten Punkt kommen, nämlich''High ISO:Die Paradedisziplin der A7s. Nach aktuellen Berichten gibt es keine Vollformatkamera, die der Sony hier das Wasser reichen kann (APS-C natürlich erst recht nicht). Selbst die bisherigen 'low-light-Kings' Nikon D4s und Nikon Df können nicht mithalten - auch dann nicht, wenn man deren Bilder auf 12MP runterskaliert. Ich weiß nicht, was Sony hier getan hat, aber sie haben es richtig gemacht: Sogar unbearbeitete JPGs sehen bei hohen Empfindlichkeiten erstaunlich gut aus. Ich nehme zwar vorsichtshalber grundsätzlich in JPG+RAW auf, habe die RAWs aber bisher kaum angetastet (OK, zugegeben, ich bin eh ein RAW-Muffel und nutze das Format nur im Notfall). Fachkundige Nachbearbeiter könnten aber vermutlich aus den RAWs nochmal eine zusätzliche Blendenstufe herauskitzeln, ohne nennenswerten Qualitätsverlust.Apropos RAW: Wer sich dafür interessiert, einfach mal nach "Capture One for Sony" googeln. Die bieten einen vollständigen, mit Lightroom vergleichbaren RAW-Konverter kostenlos an. Das gilt allerdings ausschließlich für die spezielle Sony-Variante, alle sonstigen Versionen sind kostenpflichtig oder zeitlich befristet.Wie hoch kann man mit der ISO bei der A7s denn nun tatsächlich gehen?Pauschal läßt sich diese Frage nicht seriös beantworten, denn es hängt von Aufnahmesituation, Verwendungszweck der Bilder und natürlich dem Ansprüchen ab. Meine persönliche Meinung: Wenn man Fotobücher oder Ausdrucke bis A3 macht und die Bilder nur am Full-HD-Fernseher (oder Beamer) ansieht, sollten in dem meisten Fällen ISO 51.200, unter Idealbedingungen auch ISO 102.400 noch akzeptabel sein. Darüber beginnt der sogenannte 'extended'-Bereich, in dem durch Signalverstärkung ein Maximum von ISO 409.600 erreicht wird - aber das ist eher was für absolute Notfälle oder Dokumentationszwecke, wenn sonst gar keine Bilder mehr verfügbar wären.Anekdote am Rande (ein kleiner, unfairer Praxistest):Neulich sah jemand ziemlich skeptisch drein, als ich erzählte, daß die Lichtempfindlichkeit meines neuen Spielzeugs so überragend ist. Er zückte eine Panasonic TZ36 (Kompaktkamera, 16MP, 1/2,33" Sensor) zum Vergleich und stellte sie auf das Maximum, nämlich ISO 3200 ein ' was für einen so kleinen Sensor schon eine ziemliche Vergewaltigung bedeutet. Ich blendete auf f22 ab, woraus sich ISO 128.000 ergab.Die resultierenden Bilder (Innenraumfotos) waren zwar in beiden Fällen nicht mehr schön, aber bei der A7s waren trotz deutlichem Rauschen noch Details erkennbar, während die TZ36 nur noch ein, sagen wir mal "künstlerisch wertvolles Aquarellbild" lieferte.Ja, ich weiß, dieser Vergleich ist weder seriös noch fair. Ich fand ihn dennoch amüsant und dachte mir, daß er vielleicht den einen oder anderen Leser interessieren könnte. :)Wie auch immer: Wer gerne (wie ich früher) bei 367% Vergrößerung mit der Nase am Monitor die Pixel beäugt, wird natürlich unter gar keinen Umständen eine sechsstellige ISO akzeptieren. Auch fünfstellige ISO's dürften eher zu einem drohenden Stirnrunzeln führen. Allerdings bekommen solche Pixelzähler mit "gewöhnlichen" DSLRs zuweilen bereits bei ISO 800 oder 1600 die Krise, das hat also vielleicht nicht sooo viel zu sagen. :)Jedenfalls sind, wie auch in anderen Rezensionen bereits beschrieben, mit der A7s selbst bei kümmerlichster Beleuchtung meist noch stimmungsvolle Bilder aus der Hand möglich. Und zwar in Situationen, in denen andere Kameras komplett aussteigen, unbrauchbaren Pixelmüll produzieren oder zwingend ein Stativ voraussetzen (nur, daß weder alle Motive stativgeeignet sind noch man immer ein solches dabei hat). Diese Art von Evolution geht aus meiner Sicht deutlich über bisherige Verbesserungen bei neuen Kameras hinaus und stellt eher eine Revolution dar, da sie völlig neue Optionen in der Fotografie bietet.Unabhängig davon gilt für die A7s trotzdem dasselbe wie für andere Kameras auch: Mindestens ein lichtstarkes Objektive in der Fototasche ist Pflicht. Je nach Geldbeutel kann das z.B. ein preiswertes 50mm/1.8 (besser 1.4) mit manuellem Fokus + Adapter sein oder eine der vielen deutlich teureren Optionen. Zu Objektiven und Adaptern später mehr.Video:Dazu kann ich nichts aus eigener Erfahrung sagen, ist nicht mein Ding. Bei Youtube überschlagen sich diverse Tester allerdings wegen der Videoqualitäten. Und das nicht mal wegen 4K (kann die A7s zwar, aber dafür ist ein externer Recorder nötig), sondern weil sie diverse professionelle Optionen bietet und bei wenig Licht die gesamte Konkurrenz deklassiert - einschließlich Panasonics GH4, Canons Platzhirsch 5D III und diverser 'echter' Videokameras.Manche gehen sogar so weit zu behaupten, daß die A7s in erster Linie eine Videokamera sei und es Verschwendung wäre, sie 'nur' zum Fotografieren zu kaufen. Naja'das mögen manche Videografen zwar glauben, aber ich sehe das selbstverständlich genau andersherum. :)Elektronischer Sucher (EVF):Klasse! Gross, scharf und hochauflösend, auch bei fast völliger Dunkelheit benutzbar (dann zwar etwas pixeliger - aber hey, mit einem herkömmlichen Sucher wäre in so einer Situation GAR NICHTS mehr anzufangen) und frei konfigurierbar. Man kann sich alle Einstellungen einblenden lassen, die das Herz begehrt - einschließlich Bilddaten, Gitterlinien, Wasserwaage und Histogramm. Oder alles ausblenden.Oder sich verschiedene Varianten einrichten und mit einem(!) Tastendruck zwischen diesen umschalten. Und dann wäre da noch der "what-you-see-is-what-you-get"-Effekt: Belichtung, Schärfentiefe, Weissabgleich. Man sieht noch vor der Aufnahme, ob alles passt.Was will man mehr? Optische Sucher sind von gestern. Eigentlich eher von vorgestern.Eingebauter BlitzFehlanzeige. Mir ist es zwar nicht wichtig, da ich sowieso ungern direkt blitze und available light vorziehe (erst recht mit der A7s), aber ich kann verstehen, daß das manche Nutzer ärgert. Als Aufhellblitz oder zum Ansteuern von externen Blitzen wäre es schon sinnvoll gewesen. Sony steht da allerdings nicht allein da, viele sogenannte "Profi-Kameras" haben keinen eingebauten Blitz. Anscheinend haben Profis so etwas nicht nötig?WICHTIG: Die A7-Serie hat nicht mehr den alten Minolta/Sony-Blitzschuh, sondern den neuen "Sony Multi Interface"-Anschluß. Passende Automatikblitze dafür gibts ab ca. 150€ (z.B. von Metz).Update: Ich bin gerade dabei, mich näher mit dem sogenannten "entfesselten Blitzen" zu beschäftigen. Eine interessante Alternative bzw. Ergänzung zu available light. Mit einem Sender auf der Kamera werden da per Funk einer oder mehrere externe Blitze angesteuert (kein TTL). Die grundsätzliche Benutzung ist kinderleicht, aber es erfordert natürlich Übung und Erfahrung für tolle Ergebnisse.Meine derzeitige Ausrüstung: Yongnuo YN-560TX (Funkauslöser, die Canon-Version funktioniert problemlos an der A7s) und 3x Yongnuo YN-560 Mk. IV (Blitze), dazu 3*4+2=14 Akkus Eneloop AA - alles zusammen für ca. 250€. Im Netz gibts viele Videos zu dem Thema und zum preiswerten Yongnuo-Equipment.Konfigurierbarkeit:Waren die älteren Alphas bis hin zur A77 diesbezüglich noch relativ kastriert, zeigte bereits die A6000 wohin der Weg geht - und mit der A7-Serie perfektioniert Sony nun die Konfigurierbarkeit. Es gibt zwar "nur" drei programmierbare Fn-Tasten, aber auch so gut wie jede sonstige Taste kann man nach eigenem Bedarf umbelegen.Besonders begeistert mich übrigens, daß die frei konfigurierbare ISO-Automatik auch im vollmanuellen Modus (M) funktioniert. "M" ist für mich zwar nicht in jeder Aufnahmesituation das Mittel der Wahl - aber wer weiß, was er tut, hat damit bei Bedarf ein sehr effektives Werkzeug an der Hand, zumal die A7s mehr ISO-Spielraum hat als andere Kameras.Silent ShutterSehr praktisch: Im Gegensatz zu ihren beiden Geschwistern bietet nur die A7s die Option eines 'silent shutters', also eines vollständig lautlosen Auslösens (Kameramenü 2.4). Man hört bei Offenblende wirklich GAR NICHTS, das ist in manchen Aufnahmesituationen Gold wert.Einschränkung: In diesem Modus reagiert die A7s empfindlicher auf künstliche Beleuchtung. Zumindest manches LED-Licht kann, abhängig von der Verschlußzeit, unschöne Streifen oder Verdunklungen im Bild erzeugen. Die Hintergründe sind mir nicht so ganz klar, aber es scheint etwas mit der Frequenz einiger LED-Lampen zu tun zu haben. Ich weiß nicht, ob sich daran technisch überhaupt irgendetwas ändern läßt ' falls ja, wird das Problem wohl per Firmwareupdate behoben werden.Im normalen Auslösemodus treten die Streifen jedenfalls nicht auf.Purple Glow:Das sogenannte "Sensorglühen", das einigen Staub in einschlägigen Foren aufgewirbelt hat. Kein Problem speziell der A7s, es kommt auch bei anderen Herstellern vor und tritt gerne auf, wenn Sensoren bis zum Anschlag ausgereizt werden. Soweit ich verstanden habe, hängt es mit der Signalverstärkung zusammen.Ich konnte unter Extrembedingungen (ISO im sechsstelligen Bereich, vereinzelt auch ab 80.000) tatsächlich einen unschönen violetten Schimmer am linken unteren Bildrand erzeugen. Nicht immer, aber manchmal. Bei gewöhnlichen Langzeitbelichtungen von 1s - 30s im normalen Bereich von ISO 50 - 51.200 trat nichts dergleichen auf.Könnte sein, daß Videofilmer damit eher Schwierigkeiten haben, das kann ich nicht beurteilen. Bei Fotos unter realen Praxisbedingungen (ich habe mit der A7s in den letzten zwei Monaten ca. 2000 gemacht) sind bisher keine Probleme aufgetreten, auch nicht nachts oder bei schlechtem Licht.Automatik- und SzeneprogrammeEs kommt gar nicht so selten vor, daß Fotografie-Anfänger sich eine (sehr) teure Kamera zulegen, in der Hoffnung, daß sich ihre Bilder in Relation zum Preis verbessern. Leider ist das immer ein Trugschluß.Ja, auch die A7s hat diverse Automatikfunktionen, einschließlich einer kompletten Sorglos-Vollautomatik und einigen Szeneprogrammen. Würde ich deren Benutzung empfehlen? Eher nicht. Aber das hat nichts zu sagen, schließlich bin ich ein Snob. :)Lassen Sie sich davon also nicht abschrecken. Die genannten Automatiken haben durchaus ihre Existenzberechtigung und können für den Einstieg hilfreich sein. Allerdings sollten Sie sich klar machen, daß sie längst nicht immer das gewünschte Ergebnis bringen und in Extremsituationen manchmal auch völlig versagen. Schließlich rät die Kamera nur, was Sie vermutlich von Ihr wollen könnten. Oder sie entscheidet, was gut für Sie zu sein hat.Letztlich sind die Automatiken der A7s auch nicht besser als die einer 50€-Knipse aus dem Supermarkt. Sie mögen zwar rauschärmere und schärfere Bilder erzeugen, aber das nutzt Ihnen nichts, wenn diese womöglich anders als gewünscht belichtet oder auf die falsche Stelle im Bild fokussiert sind, zuwenig oder zuviel Schärfentiefe haben etc.. Auch den Bildausschnitt wählt die Kamera nicht für Sie.Kurz gesagt: Sie können die A7s durchaus dauerhaft in der grünen Vollautomatik betreiben. Allerdings wäre das, als ob man sich einen Porsche kauft und ihn dann nur für Einkaufsfahrten im Stadtverkehr benutzt. Rechnen Sie nicht damit, auf diese Weise wesentlich sehenswertere Bilder zu produzieren, als Sie es mit einer Kompaktkamera täten.Tip: Ein Einsteiger-Fotokurs oder auch diverse Videos im Netz, in denen Grundlagen der Fotografie erklärt werden, wirken Wunder. Plötzlich traut man sich, Vollautomatik und Szeneprogramme links liegenzulassen und kommt vielleicht sogar auf den Geschmack nach 'mehr'. Irgendwann fotografiert man dann ganz von selbst nur noch in A, S oder M und vermisst rein gar nichts. :)Akkulaufzeit:Nicht besonders. Was von Kritikern allerdings selten erwähnt wird: Die FW50 Akkus sind dafür auch entsprechend klein und leicht, passen also ins Gesamtkonzept einer super-kompakten Vollformatkamera. Man kann halt nicht alles gleichzeitig haben und diese Lösung gibt für mich durchaus Sinn.Wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin, dabei immer wieder unregelmäßig fotografiere und die Kamera dauerhaft eingeschaltet lasse (aber mit Stromsparmodus nach 2 min), brauche ich 2-3 Akkus. Das geht völlig in Ordnung, denn Ersatzakkus sind preiswert und vom selben Typ, den auch die A6000 benötigt. Mit dem Hersteller Patona hatte ich bei Austauschakkus bisher noch nie Probleme, auch deren Ladegeräte sind OK.Übrigens liefert Sony serienmässig bereits 2(!) Akkus + ein externes Ladegerät + ein Kameraladekabel mit. Das gilt allerdings ausschließlich für die A7s, die preiswertern Modelle erhalten einen solchen Luxus nicht und müssen sich mit 1 Akku + Ladekabel begnügen.Stromspar-Tip: Flugmodus einschalten, wenn man WLAN nicht braucht.Was ich vermisse:GPS! Ich fand es an der A65 und A77 extrem hilfreich für die Dokumentation von Urlaubsreisen, aber offenbar sah Sony (und womöglich auch die Mehrzahl der Anwender) das anders und es fiel dem Rotstift zum Opfer. Schade, wirklich schade! Adapter-Tips:------------------Zunächst drei wichtige Begriffserklärungen, um Mißverständnisse zu vermeiden:A-Mount ist der "alte" Anschluß von Minolta und Sony, er wird benutzt, seit es Autofokusobjektive gibt und ist immer noch in Verwendung, z.B. bei Alpha 33 bis 77.E-Mount (auch NEX genannt) ist der neue Anschluß für die NEX-Modelle, Alpha 5000-6000 und natürlich die A7-Serie.FE-Mount = E-Mount, die Bezeichnung besagt lediglich, daß es sich um ein vollformat-taugliches Objektiv handelt.Generell kann man sagen, daß durch das geringe Auflagemass des E-Mounts (Vorteil des fehlenden Reflex-Spiegels) so ziemlich alles adpatierbar ist, was vor eine Kamera geschraubt werden kann, gleichgültig von welchem Hersteller.Nun aber zu den Adaptern:Minolta/Sony A auf E-Mount:Der Sony LA-EA4 besitzt ein AF-Modul mit teildurchlässigem Spiegel wie es auch bei den SLT-Kameramodellen eingebaut ist, dadurch geht allerdings grob geschätzt eine drittel bis halbe Blende Licht verloren. Bei den SLTs fand ich das wegen deren eh recht dürftigen low-light-Fähigkeiten störend, bei der A7s fällt es dagegen kaum ins Gewicht. Irgendwo habe ich gelesen, daß der AF des EA4 dem der Alpha 65 entsprechen soll. Bei Tageslicht mag das zutreffen, aber bei Dunkelheit...naja. Ich werde noch weiter testen, aber die bisherigen Ergebnisse bei schlechter Beleuchtung überzeugen mich absolut nicht.Wenn AF keine Rolle spielt, aber dennoch Objektivdaten an die Kamera und in die EXIF übertragen werden sollen, kommt der kleinere, leichtere, lichtstärkere(!) und 100€ billigere LA-EA3 zum Zug. Er kann zwar theoretisch mit Sony SSM-Objektiven AF, allerdings nur sehr lahm und unzuverlässig - also eher was für manuellen Fokus.WICHTIG: Bei den original Sony-Adaptern sind nur EA4 und EA3 vollformattauglich. EA2 und EA1 sind für APS-C, also nicht den falschen kaufen.Wer einen Originaladapter nicht braucht oder will, kann auch einen rein manuellen Sony/Minolta A -> NEX Adapter kaufen, die gibt es von hochwertig (z.B. Novoflex) bis sehr billig (diverse Noname), sie übertragen allerdings keine EXIF-Daten. Die Benutzung an der Kamera ist dennoch einfach: Auf A (oder M) stellen und Blende am Adapter wählen, falls das Objektiv keinen Blendenring hat. Zeitautomatik funktioniert, ISO-Automatik ebenfalls.Canon EF auf E-Mount:Da ich sehr günstig ein gebrauchtes Tamron 28-75/2.8 für Canon ergattern konnte, legte ich mir einen 'Commlite Canon EF-NEX Adapter' (ca. 80€) zu, dieser funktioniert gut. Theoretisch sogar mit AF, aber der taugt nix, also manueller Fokus. EXIF-Daten funktionieren, Verbindungsprobleme gibt es keine (was man vom deutlich teureren Metabones Canon-NEX Adapter diversen Berichten zufolge nicht behaupten kann).Was Objektive für die A7-Serie angeht:Kritiker bemängeln, daß es noch viel zu wenig native FE-Mount Linsen gibt und daß sie sehr teuer sind. Beides ist richtig, auch wenn das Sortiment in den letzten Monaten aufgestockt wurde und weiter wird. Ein echtes Problem ist das allerdings nur, wenn man zwingend AF haben möchte. Den braucht man aber in vielen Situationen gar nicht - und dann wirds erst richtig interessant. Zum Fokus Peaking habe ich ja schon etwas geschrieben, manueller Fokus über Sucher oder Display wird damit zum Kinderspiel und eröffnet viele kreative Möglichkeiten.Einige Vollformat-Objektivtips (teilweise Adapter benötigt):-----------------------------------------------------------------------------Als Allroundobjektive mit AF und ohne nervigen Adapter bieten sich entweder das Sony 3.5-5.6 / 28-70 FE oder das Zeiss 4.0 / 24-70 FE (zum vierfachen Preis) an. Ersteres bietet nur durchschnittliche BQ und ist lichtschwach, dafür aber aber sehr leicht und relativ günstig. Letzteres ist schärfer und hat mehr Kontrast, allerdings wird ihm eine gewisse Serienstreuung nachgesagt. Wer sich dafür interessiert, sollte also die Qualität prüfen.Eine Alternative als Standardzoom ist das lichtstärkere Tamron 28-75/2.8 + EA4 Adapter. Bei diesem Objektiv schätze ich die hervorragende Schärfe und Lichtstärke, andererseits nervt der laute AF. Auch mag ich die klobige, schwere Adapterlösung bei einem Objektiv, das eigentlich als "Immerdrauf" gedacht ist, nicht so gern. Dennoch: Unterm Strich ein erstklassiges P/L-Verhältnis.Es gibt von Tamron auch ein 24-70 2.8 USD, das wiegt allerdings mit Kamera und Adapter dann bereits DSLR-typische 1,5kg - nein, danke.Sony AF 3.5-4.5 / 24-105mm (wird nicht mehr hergestellt und ist sehr rar, gebraucht mit viel Glück für unter 300€ zu bekommen); benötigt für Autofokus den LA-EA4. Von dem Objektiv gibts auch eine etwas ältere, vermutlich baugleiche aber preiswertere Minolta-Variante.Ich habe das 24-105 mit dem Zeiss 24-70 verglichen und es schneidet erwartungsgemäß schlechter ab. Bei Offenblende ist mein Exemplar nur bei 105mm scharf, abgeblendet auf 5.6 - 8 ist es im ganzen Brennweitenbereich passabel bis sehr gut. Der AF funktioniert mit dem EA4 bei Tageslicht meistens recht flott, ist aber laut.Günstiges Superweitwinkel-Zoom: Minolta AF 2.8-4.0 / 17-35mm (gebraucht unter 300€), benötigt LA-EA4 für AF. Die Bildqualität ist durchwachsen, Offenblende sollte eher gemieden werden. Mit Abblenden auf 5.6 - 8 wird es passabel bis gut - nur bei 17mm bleiben die Ränder weich. Das Objektiv kommt mir insgesamt etwas kontrastarm vor, verglichen mit dem hohen Preis für Vollformat-Alternativen ist es aber durchaus eine Überlegung wert. Wer (viel) mehr finanziellen Spielraum hat, kann sich alternativ das neue Zeiss 16-35mm näher ansehen, es soll hervorragend sein.Telezoom:Das alte "Ofenrohr" Minolta AF 70-210/4.0 (Vorsicht, nicht das 3.5-4.5 oder eine der lichtschwächeren Versionen kaufen!) habe ich kürzlich mit mehreren hundert Bildern getestet und bin begeistert! Es harmoniert hervorragend mit dem 12MP-Sensor der A7s und ist bereits bei Offenblende über den gesamten Brennweitenbereich scharf. Sogar der AF funktioniert tagsüber gut und schnell (und laut) in Kombination mit dem LA-EA4. Das Objektiv ist gebraucht für 100-150€ zu bekommen, aber achten Sie unbedingt darauf, daß die Sonnenblende mit dabei ist (da etwas streulichtanfällig).Zum Vergleich habe ich mir auch ein ca. 40 Jahre altes, manuelles Vivitar 70-210mm/3.5 Series 1 Schiebezoom (richtig gelesen: f3.5 durchgehende Lichtstärke) für unter 40€ ersteigert. Die "Series 1" war damals die Luxus-Version, zu Analogzeiten konnte ich mir so etwas nicht leisten und musste zu billigeren Modellen greifen. Hätte nicht gedacht, dass ich doch mal eins in Händen halten würde. :)Naja, wahrscheinlich viel Rauch um nichts, wie oft bei "posh"-Produkten. Erfahrungsbericht wird nachgeliefert, wenn ich Zeit zum Testen habe. Sollte es nichts taugen, könnte man es notfalls immer noch verwenden, um Nägel in die Wand zu schlagen, robust genug ist es dafür. :-PSuperzoom/Allroundobjektiv:Das Tamron 28-300mm/3.5-6.3 (die neue PZD-Version) für A-Mount ist in Kombination mit dem EA4 erstaunlich gut an der A7s. Relativ leicht und kompakt, zuverlässiger und leiser AF, meistens scharf bei Offenblende.Auch die ältere und deutlich billigere Version des Tamron 28-300 bietet ein überraschend gutes P/L-Verhältnis. Wer mit einem lauten und langsameren AF leben kann, kann damit einiges Geld sparen, die Bildqualität ist jedenfalls annähernd gleichwertig zum PZD.Alternativ kommt als Reisezoom das neue Sony FE 24-240mm/3.5-6.3 in Frage. Problem: Groß, schwer, teuer. Ich habe es einige Tage ausprobiert, war allerdings wegen des lahmen AF's ziemlich unzufrieden (siehe meine dortige Rezension).Einige Festbrennweiten:(und noch hunderte weitere warten auf experimentierfreudige Adaptierer:-)Mein persönlicher Geheimtip: Mitakon Speedmaster 50mm f0.95. Ja, richtig gelesen: Blende 0.95! Dieser Lichtriese ist etwas ganz besonderes - und er wird für gewöhnliche DSLRs nichtmal abgeboten, es gibt ihn aus technischen Gründen nur für spiegellose Kameras. Mehr dazu habe ich in einer gesonderten Rezension geschrieben. Fazit: Zwar teuer, aber trotzdem preiswert. :)Walimex 85mm/1.4: War an der A77 eines meiner Lieblingsobjektive. Billig trotz erstklassiger Verarbeitung, manueller Zoom, akzeptable Schärfe bei Offenblende, butterweiches Bokeh. Eigentlich sogar das beste Bokeh, das ich je gesehen habe. Es ist zwar vollformattauglich, aber an der A7s werde ich noch nicht so recht warm damit. Eigentlich hätte ich erwartet, dass das Walimex mit dem 12MP-Sensor gut harmoniert, aber irgendwie wirkt es deutlich softer, als ich es in Erinnerung habe. Vielleicht bin ich aber auch nur vom Mitakon verwöhnt, das ist bereits bei f0.95 überzeugender, als das Walimex mit f1.4.Dennoch: Wer ein Bokeh-Fan ist, sollte einen Blick auf das 85/1.4 riskieren, zumal Walimex mittlerweile eine neue Version fürs E-Mount herausgebracht hat und man sich damit den Adapter spart. Und wenn es hauptsächlich für Portraits zum Einsatz kommt, schadet ein bisschen Softness bei Offenblende eigentlich nicht - Frauen sind sogar oft dankbar dafür. :)Wer manuellen Fokus nicht mag und auf fast 2 Blenden Lichtstärke im Vergleich zum Mitakon verzichten kann, wählt das Zeiss 55/1.8 FE (etwa selber Preis) und bekommt dafür neben dem AF eine gigantische Bildqualität; das 55/1.8 soll zu den schärfsten jemals produzierten Objektiven gehören. Strenggenommen paßt es aber eher zur A7r mit 36MP, die kann auch noch das letzte Quentchen Auflösung aus dieser tollen Linse herausquetschen.Absoluter Preis-/Leistungstip: Canon FD 50/1.4. Da dieses Objektiv noch von den alten Analog-Canons stammt, hat es einen schönen, breiten Fokusring. Die Schärfe ist bei Offenblende überraschend gut, abgeblendet sogar erstklassig. Das Bokeh ist nicht so soft wie beim Walimex oder Mitakon, aber immer noch OK. Ein billiger, manueller Canon FD-NEX-Adapter genügt.Es gibt von allen anderen Herstellern ebenfalls adaptierbare 50/1.4 ohne AF, laut einschlägiger Forenkommentare ist aber obiges Canon FD vom Preis-/Leistungsverhältnis her nur schwer zu toppen.Fazit:-------Hut ab! Während Canon und Nikon sich auf ihren (zugegebenermassen verdienten) Lorbeeren ausruhen und weiterhin solide, aber altbackene und un-innovative DSLRs herausbringen, wagen sich die vermeintlichen Außenseiter der Branche ' allen voran Sony, aber auch Panasonic und Olympus ' auf völlig neues Terrain. Das ist riskant und ich hoffe für sie und für uns Verbraucher, daß sich diese Innovation bzw. Investition lohnt.Für mich ist die A7s genau die Kamera, auf die ich immer - ohne es zu wissen - gewartet habe. Endlich macht fotografieren wieder richtig Spaß! Sogar mein übertriebenes Pixelpeeping habe ich mir weitgehend abgewöhnt, vielleicht, weil ich nun andere Schwerpunkte setze und die Bilder irgendwie aus neuen Augen sehe. Ich kann nicht einmal genau beschreiben, woran es eigentlich liegt, aber seit dieser Kamera ist irgendwie alles anders. Ich fühle mich in die 'Pionierzeit' mit meiner ersten Analog-SLR zurückversetzt. :)

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5zweimal A7
Von Stevie
Eigentlich wollte ich mir die Sony Alpha 7R Systemkamera (36,4 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, 35mm Vollformat Exmor CMOS Sensor, NFC) schwarz und die Sony Alpha 7s Digitalkamera (12,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD Display, Full HD, Unkomprimierter Output via HDMI (4K/Full HD), Silent Shooting Modus, staub- und spritzwassergeschützt) ansehen und mich dann für eine entscheiden. Am Ende konnte ich mich nicht gegen eine sondern für beide entscheiden. Jede hat ihre Stärken und Schwächen. Die A7r besticht mit einer hohen Auflösung die A7s mit sehr viel Lichtstärke. Beides hat seine Einsatzgebiete. Was beide verbindet ist die Kompacktheit und das geringe Gewicht. Komplett wären Sie, wenn sie noch eine Bildstabilisierung im Gehäuse hätten. Aber mir gelingen auch so Aufnahmen, die nicht verwackelt sind.Speziell zur A7s: Man sollte nicht zu viel von den hohen ISO-Werten erwarten. Es rauscht doch ganz schön. Aber auch das ist relativ, denn man bekommt Aufnahmen, wo sonst gar nichts mehr geht.Also für beide Kaufempfehlung, wenn ich mich entscheiden müßte, dann leichte Vorteile für die A7s.

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