
Beste Canon PowerShot G16 Digitalkamera (12,1 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, bildstabilisiert) schwarz Test
Produktbeschreibung
Canon PowerShot G16
Canon PowerShot G16 Digitalkamera (12,1 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, bildstabilisiert) schwarz Kundenrezensionen:
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
103 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.Leistung im Taschenformat
Von Michael Patt
Ich habe mir die G16 als Ergänzung zum meiner EOS600D gekauft. Es gibt viele Gelegenheiten, wo ich für eventuelle Aufnahmemöglichkeiten gerüstet sein möchte, ohne immer 'nur auf Verdacht' die 600er mitnehmen zu müssen.(Ich bin Canon-lastig; sicherlich haben auch die Konkurrenten gute Geräte im Angebot.)Nachfolgend möchte ich ein paar persönliche Eindrücke schildern - ich will keinen Testbericht schreiben.Die 'Taschenkamera' soll verschiedene Anforderungen erfüllen:a) Daten im raw-Formatb) eine vernünftige Bildqualität auch bei etwas anspruchsvolleren Lichtverhältnissenc) flexible manuelle Einstellmöglichkeiten ähnlich der 600DAn der Bildqualität gibt es hinsichtlich Schärfe/Auflösung nichts auszusetzen. Es reicht auf jeden Fall für Ausschnitte/Vergrößerungen oder großformatige (z.B. Doppelseite im Fotobuch) Ausdrucke.(Ich mache das vergleichsweise an der BQ der 600er mit verschiedenen Objektiven fest.)Eine Reihe von Aufnahmen im abendlichen Kölner Dom haben dann in der Praxis gezeigt, wie gut die Kombination von Optik/Stabilisator, Sensor und Prozessor zusammenspielt, wenn das Licht weniger wird. Die ohne Stativ gemachten Aufnahmen sind scharf und rauscharm. Natürlich bietet die Verarbeitung von Rohdaten viele Möglichkeiten, aber schon die JPGs sind beeindruckend - so wie sie aus der Kamera kommen.Alternativ bietet sich in solchen Situationen (oder anschließend auf dem abendlichen Weihnachtsmarkt mit vielen starken hell-/dunkel-Zonen) der HDR-Modus an. Die Kamera übernimmt hier die automatische Aufnahme und Verarbeitung von 3 unmittelbar hintereinander erfolgenden Aufnahmen unterschiedlicher Belichtung.Auch hier waren die Ergebnisse 'frei Hand' wieder erstaunlich.(Der HDR-Modus bietet verschiedene Stufen/Stärken hinsichtlich der eingebrachten Wirkung. Diese reichen von fast nicht erkennbar bis übertrieben; aber gerade HDR hat viel mit persönlichem Gefallen zu tun, da sollte man im Vorfeld etwas ausprobieren.)Mein Blitz Speedlite 430EXII arbeitet problemlos mit der G16 zusammen. Es sieht zwar etwas gewöhnungsbedürftig aus (der Blitz ist größer als die Kamera), aber es funktioniert. Ich habe aber keine Möglichkeit gefunden, den externen Blitz entfesselt über den eingebauten Blitz zu steuern.Den in einer anderen Rezension angesprochenen Farbstich bei Blitzaufnahmen mit dem eingebauten Blitz habe ich nicht festgestellt.Der Blitz fährt übrigens in keiner Betriebsart mit dem Einschalten automatisch aus (was ich gut finde da ich nicht gerne mit eingebauten Blitzen arbeite) - auch nicht im Automatikmodus. Er muss also immer bei Bedarf (per manueller Entriegelung) ausgefahren werden oder alternativ immer ausgefahren bleiben. Hieran sollte man denken, wenn man die Kamera einmal (immer ungern) 'im Automatikmodus verleiht'.Das Display ist groß und klar und hell und fest eingebaut. Es lässt sich nicht ausklappen und verstellen. Im praktischen Betrieb habe ich dies bislang aber auch noch nicht vermisst. Vielleicht fehlen mir die Anwendungen dafür. Anzumerken ist aber, dass das Display eine meiner Meinung nach wirklich sehr gute seitliche Sicht (großer Blickwinkel sowohl von oben/unten als auch von rechts/links) bietet. So ist z.B. die Ablesbarkeit von schräg unten 'am ausgestreckten Arm über nopf' absolut problemlos möglich.Obwohl ich bei der 600er fast ausnahmlos mit dem Sucher arbeite, wird bei der G16 wohl schwerpunktmäßig das Display für Aufnahmen benutzt werden. Der Sucher der G16 ist (bauartbedingt) recht klein, läuft aber sauber mit dem Zoom und bietet auch mir als Brillenträger das volle Sichtfeld.(Ließen sich nicht Basisinformationen wie Blende/Zeit einblenden?)Nett finde ich die Wasserwaage im Display.Zuweilen neigt der Horizont bei mir zu leichter Schieflage - da ist das sicher hilfreich ...Die Bedienungsmöglichkeiten sind flexibel. So lassen sich u.a. die Funktionen des vorderen und hinteren Einstellrades anpassen. (Z.B. ISO auf das hintere Rad : in bestimmten Situationen sicher hilfreich, aber auch gefährlich wenn man nicht mehr daran denkt ... und durch Zufall verstellt ...)Aber wer sich für die G16 entscheidet, sucht ohnehin keine Einknopfbedienung ...Als Speichermedium habe ich eine Transcend 32GB UHS (600x) eingesetzt. Ich habe den Eindruck, dass die Geschwindigkeit dieser Karte auch dem zügigen Übertragen der Dateien auf den PC zugute kommt.Im Lieferumfang ist keine Software enthalten; diese muss man sich selbst aus dem Internet herunterladen.(... ist wohl der Geist der Zeit ... - für den Hausgebrauch ist die Software aber ausreichend)Von der Größe her möchte ich persönlich die G16 nicht immer umhängen haben. Jacken-, Gürtel- oder (weite) Hosentasche reichen so gerade noch aus. Von daher könnte sich Canon überlegen, der Kamera auch eine Handschlaufe beizulegen. Der mitgelieferte Halsumhängeriemen funktioniert natürlich, ist aber nicht übermäßig lang. Als Schulterriemen ist er mir zu kurz.Und was stört mich wirklich?Man kann Ordner nicht (!) manuell anlegen, sondern lediglich zwischen täglich und monatlich 'automatisch' wählen. Das mag kleinlich klingen, mich stört das aber gewaltig.(Das sind doch nur ein paar Programmzeilen - und man kann Museum, Bootstour und Abendessen schön trennen ...)Ich habe das bekommen, was ich wollte und erwartet habe.Ich finde die G16 toll.
30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.Gute Wahl
Von Nomac
Auf der Suche nach einer Kompakten habe ich mich für die G16 entschieden. Im engeren Kreis waren noch die Canon G7X oder eine Sony RX100. Die G16 ist es geworden, weil sie nach einem Test im Fachgeschäft einfach am besten in der Hand lag. Sie ist etwas schwerer als die beiden o.g. Kameras, dafür kann man sie auch prima halten. Wichtig war mir auch der Sucher (wenn auch nur ein Notbehelf bei viel Sonnenlicht) und der Blitzschuh. So ist es möglich den Canon 270EX Kompaktblitz von der DSLR auch hier zu benutzen. Die Bilder werden damit einfach besser, als mit dem integriertem Blitz. Den Blitzschuh bietet die G7X nicht und bei der Sony RX100 nur die 2er Version. Doch was bei einer Kamera entscheidend ist, ist die Bildqualität. Meine G16 macht gestochen scharfe Bilder. Bei Personenaufnahmen sind auch die Pupillen noch knackig scharf. Die Farben sind angenehm und der Zoombereich reicht auch gut aus. Sonst ist die G16 schön wertig verarbeitet. Man hat z.B. auch die Möglichkeit direkt per Drehrad über- oder oder unter zu belichten. Überhaupt ist der Funktionsumfang schon groß. Man muss sich damit auseinandersetzen um die Kamera dann auch blind bedienen zu können. Wichtig war mir auch, dass der Autofokus, die Verarbeitungsgeschwindigkeit und die Serienbilaufnahmen echt flott sind. Spielende Kinder aufzunehmen ist kein Problem. Die optimale Kompakte gibt es bisher noch nicht: Mal fehlt der Blitzschuh, mal fehlt der integrierte Blitz, mal fehlt das Klappdisplay, mal fehlt der Sucher, mal könnte der Autofokus schneller sein, mal könnte es mehr Weitwinkel oder Tele vertragen etc. In der Summe ist die G16 aber, auch angesichts des zur Zeit günstigen Preises, eine gute Wahl.
574 von 597 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.Das Bessere ist des Guten Feind, mit Anmerkung 11/2013
Von tom l.
Für Dokumentationszwecke habe ich mir vor vielen Jahren eine Canon G2 gekauft. Grund waren damals die überragende Bildqualität, der schwenkbare Bildschirm sowie das damals lichtstärkste Objektiv im Kreis der kompakten Digitalkameras. Die alte Dame krankte nun vermehrt an Altersschwäche und so habe ich mich entschieden sie in den verdienten Ruhestand zu schicken. Die Nachfolge war aufgrund meiner Erfahrung schnell geklärt. Es sollte wieder eine G werden. Nachdem Canon nun die neue G Variante mit der Nummer 16(waren das wirklich schon so viele? Natürlich nicht!) auf den Markt gebracht hat, wurde diese gleich bestellt. Wichtig war mir dabei nur die Möglichkeit Bilder mittels WLAN übertragen zu können. Ich war gespannt auf die Urenkelin.Beim Auspacken gab es keine Überraschungen. Der Lieferumfang ist inklusive Software komplett. Im Kreis der Kompakten tritt die G16 auf wie ein Ziegelstein im Legokasten. Das war früher schon so und hat sich bis heute nicht geändert. Jede Einsteiger DSLR wäre froh solch ein Gehäuse zu besitzen. Haptisch lässt die G Serie wirklich nichts anbrennen. Das Gehäuse sieht aus als wäre es der Panzerplattenproduktion von Kraus Maffay entsprungen. Nur die Toppserien der DSLRs weisen ähnlich hochwertige Materialien auf. Im Vergleich zum Vormodell hat sich bis auf das leichte Facelift an der Front des metallverkernten Kunststoffgehäuses nicht viel geändert. Alles ist noch da wo es auch bei der G15 war. Gewünscht hätte ich mir noch einen Spritzwasserschutz. Leider gibt’s den (noch) nicht. Das bei Chip monierte Fehlen eines Panoramaprogramms belastet mich hingegen nicht.Leider hat auch die G16 kein schwenkbares Display mehr. Das war für mich ein Grund kurz zu zögern. Ist doch bekannt das der kleine Suche der Gs eher suboptimal ist. Allerdings lässt sich mit dem Dreizöller dann doch ganz komfortabel arbeiten. Arbeiten ist überhaupt das Stichwort für die G. Nur wenige Kompaktkameras bieten das Feeling und die Funktionen wie die G. Die manuelle Einstellbarkeit steht einer DSLR wohl in nichts nach. Das Aufzählen der Möglichkeiten erspar ich mir hier. Digitalkamera.de oder Chip können das auch. Wichtig dabei ist die Nutzerfreundlichkeit. Das selbsterklärende Canonmenü ist schnell durchschaubar.Canon- oder G-User wissen sowieso welchen Knopf sie drücken müssen. Auch da punktet die G. Die Ergonomie ist trotz des Bauhausdesign überraschend gut. Alles ist schnell und leicht erreichbar.Gespannt war ich auf die Bildqualität und die Geschwindigkeit der G16. Die einzig wirklich nennenswerte Änderung in der Neuen ist ein leistungsfähigerer Prozessor. Das ist wohl einer der wenigen Kritikpunkte den sich die G Modelle anhören mussten. Die neue räumt damit auf. Im direkten Vergleich zu meinem MFT System hat die Canon deutlich aufgeholt. Alles im Gerät läuft deutlich flotter. Der AF der neuen ist um einiges schneller als das was in einem der Vorgängerinnen verbaut war, die ich mir schon mal testhalber geholt hatte. 12 Bilder in einer Sekunde auf die Speicherkarte zu jagen sind ebenfalls ein guter Wert. Natürlich immer vorausgesetzt man hat ein schnelles Speichermedium.Die Bilder der letzten G Modelle hatten mich schon im Vorfeld beeindruckt. Was mittlerweile aus den kleinen Kästen zu holen ist entbehrt jeglicher Beschreibung. Das 28 - 140mm Objektiv mit jeweils der Anfangslichtstärke von 1,8 bzw. 2,8 im Telebereich ist der Hammer. Das ist die Grundvoraussetzung viel Information auf den 1/1,7" C-MOS Chip zu zaubern. Dieser ist mit 12mio Pixel nicht übermässig beansprucht, was der Bildqualität keinen Abbruch tut.Die Bilder sind schon ab Anfangslichtstärke angenehm scharf und detailreich. Der Weißabgleich ist fast perfekt. Die gewohnt zurückhaltende Farbgestaltung gefällt mir ausgesprochen gut. Aber da hat jeder Hersteller so seine Philosophie. Das ist aber auch nix neues und war schon zu Kodak- und Fujifilm Zeiten so. Der G16 wird im Vergleich zur Vorgängerin eine "schlechtere Bildqualität" und ein "schlechteres Rauschverhalten" nachgesagt. Ich kann das nicht bestätigen da ich keine G15 zur Verfügung habe, bzw. Bilder von dieser hatte. Im direkten Vergleich mit MFT und Pentax DSLR überrascht die kompakte Canon auf ganzer Linie. Wo früher Welten waren sehe ich nur noch marginale Unterschiede. Pixelpeeperei betreibe ich aber nicht. Zumindest mit dem Standard Glas meiner GF ist die G16 auf Augenhöhe. Das ist beeindruckend genug. Wie bereits angesprochen zeigt sich der AF sehr schnell und auch treffsicher. Manueller Fokus ist ebenfalls möglich.Die bearbeitenden Bilder im Workflow mittels WLAN zu übermitteln ist eine echte Erleichterung und im Zusammenspiel mit Tablets und Co einfach saupraktisch. Herausragend finde ich die Akkuleistung. Das Ding läuft und läuft wie einst VW den Käfer bewarb. Für ausgedehnte Fototouren ist das auch für den Profi völlig ausreichend. Die laut Canon mehr als tausend Bilder mit einer Akkuladung ist ein deutlicher Fingerzeig an so manchen Handyhersteller. Gut bei den Gs ist auch das Zubehörangebot das bis zum Unterwassergehäuse reicht. Bleibt nur noch der Preis. Canon investiert viel in die Qualität der G Modelle. Das will auch bezahlt werden. Zur Vollständigkeit halber sei erwähnt, das die G16 durch die neuen Bauteile auch bei der Videofunktion deutlich zugelegt hat. Wie bereits schon mehrfach geschrieben sollen andere dazu Auskunft geben, da ich diese Funktion an meinen Kameras so gut wie nie nutze.Kurz und KnappPositives:+ Verarbeitung und Haptik+ Bildqualität+ "Kompaktheit" All in one+ Objektiv Lichtstärke 1,8/2,8+ Geschwindigkeit+ AF treffsicher und schnell+ allgemein deutlich flottere Verarbeitung(12bps)+ Display+ Bedienung+ komplett manuelle Eingriffsmöglichkeiten+ Akkulaufzeit+ ZubehörangebotNegatives:- kleiner Sucher- PreisNeutralo kein Klappdisplayo kein SpritzwasserschutzMein Fazit: Die G16 ist wie ein teures Werkzeug. Das ist bis in die kleinste Schraube des Geräts spürbar. Sie braucht kein Panoramaprogramm und keine teure Belederung. Sie braucht nur jemand der sich mit ihr auseinandersetzt. Dann sind gute Bilder (fast) garantiert. Sie ist das Multitool unter den Kompakten. Das fehlende Klappdisplay ist aber ein echter Wermutstropfen der die Perfektion verhindert.Eine Anmerkung:Schon einige Male habe ich an anderer Stelle geschrieben, daß es wünschenswert wäre Kritik in Form des "nicht hilfreich" Klicks auch mit einem kurzen Kommentar zu versehen. Das würde den Rezensenten helfen sich zu verbessern, bzw. Kriterien und Inhalte aufzunehmen die dem einen oder anderen da draussen vielleicht fehlen mögen. Das wäre gut für uns alle. Die Rezensionsplattform ist eine der wenigen Möglichkeiten die wir als Verbraucher nutzen können um unverblümt unsere Erfahrungen den Werbeprospekten gegenüberzustellen.Wenn jemand hier negative Erfahrungen mit einem Produkt gemacht hat und ein Produkt zu "positiv" bewertet sieht, kann er das jederzeit in einem Kommentar oder einer eigenen Rezension tun. Oft ist es so, daß gerade negative Erfahrungen durch Problemen bei neuen Kameras in der Breite zunächst nicht erkannt werden. Als Beispiel seien hier die Sensorprobleme(Perlenketten) bei NikonD7000 und Pentax(K5) der letzten DSLR Serien genannt, was in der Praxis erst bei gezielten Ausschnittvergrößerungen über 100% im Bild wirklich auffiel und nur durch Foren und Produktrezensionen aus dem herstellerseits gern genommenen "Einzelfall" eine Rücknahmeaktion machte. Ob man das nun hören mag oder nicht, gerade wir Fotofreunde sind diesbezüglich gebrannte Kinder. Man denke nur an die bereits erwähnten Sensorprobleme, SDM Ausfälle bei den Objektiven, der Bug beim Pentax DA21, sich wiederholende Belichtungsfehler der Pentax K-x, schräghängende Sucher usw.Ich bin ganz froh das wir als Verbraucher diese Möglichkeit zur Informationsbeschaffung und Weitergabe nutzen können. Das unnötige Abklicken das hier auf dieser Plattform stattfindet macht unsere Waffen aber stumpf. Das sollte der ein oder andere hier bedenken.Danke