
Beste Panasonic DMC-G81EG-K Lumix G Systemkamera Body (16 Megapixel, 4K Foto und Video, Dual I.S. Bildstabilisator, OLED-Sucher, Hybrid Kontrast AF, 7,5 cm Touchscreen, WiFi) schwarz Test
Produktbeschreibung
-16 Megapixel (4/3" Four-Thirds Sensor), ISO 100 - 25.600
-kompatibel mit allen Micro Four Thirds Objektiven
-4k Ultra HD Videoaufnahme (3.840 x 2.160 Pixel, 30 fps)
-7,5 cm (3 Zoll) Display mit Touchscreen, klappbar, drehbar
-Staub-/Spritzwasserschutz, HDMI, USB 2.0, WLAN, NFC
Panasonic DMC-G81EG-K Lumix G Systemkamera Body (16 Megapixel, 4K Foto und Video, Dual I.S. Bildstabilisator, OLED-Sucher, Hybrid Kontrast AF, 7,5 cm Touchscreen, WiFi) schwarz Kundenrezensionen:
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88 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.Universalgenie mit nur kleinen Schwächen
Von matthiasbasler
Die Lumix G81 ist eine für Fotos und Videos gleichermaßen universell einsetzbare Kamera mit guter Bildqualität, Unmengen von Funktionen (Zeitraffer, HDR, PostFocus usw.) und der Möglichkeit, dank elektron. Verschluss geräuschlos zu fotografieren. Auch wenn es videozentriertere Kameras gibt, so ist die G81 für Hobby-Videofilmer bestens gerüstet und produziert knackscharfe 4K-Videos und ab Firmware 1.2 brauchbaren Ton. Die Voreinstellungen der Funktionstasten und Wahlräder mögen nicht jedermanns Geschmack sein, aber es gibt fast nichts, was man nicht anpassen kann.Patzer leistet sich Panasonic bei der Verlinkung des Handbuchs, dem veralteten Raw-Konverter und der unflexiblen Bildtransfersoftware, die nicht einmal in der Lage ist, Bilder bei der Übertragung umzubenennen. Auch wer gern aus RAW-Dateien das letzte Quäntchen Schärfe und Dynamikunfang rauskitzelt, ist hier falsch und sollte lieber z.B. bei Nikon-DSLRs schauen.Das Kit-Objektiv Lumix G Vario 12-60/F3.5-5.6 ASPH (zumindest mein Exemplar) produziert gute, bis in den Rand scharfe Bilder, die als JPG dank Kamerakorrektur auch kaum Bildfehler aufweisen. Leider ist es nicht sehr lichtstark, dafür preiswert.Kamera und Objektiv sind "staub- und spritzwassergeschützt".►Im Detail◄ (Achtung: Lange Rezension!)Lieferumfang--------------------- Kamera, Bajonettdeckel, Tragegurt, Blitzschuhabdeckung- Objektiv+Sonnenblende und Deckel- Akku + Ladegerät- USB-Kabel (Formfaktor Standard-Handyladekabel)- Kurzhanduch dt./frz., sep. Anleitung für 4K-Modi, Garantie u.ä.- Nicht enthalten sind Beutel/Taschen, genauso wenig eine Software-CD/DVDBildqualität(**** )--------------------Die Kamera bietet vier Seitenverhältnisse (4:3 nativ, 3:2, 16:9 und 1:1). RAW-Aufnahmen sind immer 4:3. Dazu kommen je drei Bildgrößen. Da 3:2-Bilder nur durch Beschnitt entstehen, hat man hier maximal 14MP zur Verfügung, bei 16:9 maximal 12MP. Panasonic schließt sich den Herstellern an, deren Aufnahmen "unexakte" Seitenverhältnisse aufweisen, also z.B. 3232x2160 statt 3240x2160 (was 3:2 wäre). Mich stört das beim Runterrechnen auf standardisierte Formate wie 1800x1200px, zumal mir der Grund dafür schleierhaft ist.Wichtig zu erwähnen finde ich, dass es für JPG zwei Qualitätsstufen gibt. Die untere sollte man auf jeden Fall meiden, da sie (je nach Detailgrad des Motiv) Aufnahmen mit einer JPG-Qualität von 60-80% produziert, und damit deutlich sichtbare JPG-Artefakte. (Für mich ist 90% das akzeptable Minimum.) Die höhere Qualitätsstufe produziert Aufnahmen zwischen 91% (Kahle Bäume mit vielen Ästen) und 98% (Eher detailarme Motive). Eine Möglichkeit, eine feste JPG-Qualität bei variabler Dateigröße festzulegen, gibt es leider nicht.Hinsichtlich der Farbwiedergabe hat jeder seinen eigenen Geschmack. Der automatische Weißabgleich ist mir (wie bei allen Kameras) tagsüber zu kühl, lässt sich aber z.B. wärmer justieren.Bezüglich der High-ISO-Bildqualität (getestet mit JPG): Basis-ISO200 und ISO400 sind unproblematisch, bei ISO800 gehen erste kontrastarme Details verloren, ein Rauschen ist aber noch nicht erkennbar. Ab ISO1600 erkennt man leichtes Rauschen, eigentlich scharfe Kanten fransen aus. Insgesamt produziert die Kamera aber bis ISO1600 Bilder, die ich durchaus noch als Poster verwenden würde. Nachtaufnahmen/Sternenhimmel würde ich bis ISO800 als akzeptabel bezeichnen, bei 1600 nur noch mit reduzierter Auflösung. Hier treten Farbflecken auf.Selbst wenn die G81 damit natürlich hinter Vollformatkameras (mit 4-fach größerem Sensor) zurückbleibt, ist das ein sehr gutes Ergebnis.Bei eingeschalteter "i.Dynamik" erkennt die Kamera kontrastreiche Szenen und hellt die Schattenbereiche auf (mit einstellbarer oder autom. Stärke). Das ist nützlich, aber Achtung: Auf die aufgehellten Bildbereiche wird ggf. bereits bei ISO200 eine starke Rauschunterdrückung angewandt, was zu komplettem Detailverlust und unnatürlicher (aquarellartiger) Textur von z.B. Rasen- oder Bodenflächen führen kann.Wem die Standard-Rauschunterdrückung zu agressiv ist, kann sie in den Bildstilen anpassen.Die RAW-Dateien bieten (zumindest im beiliegenden SilkyPix) vergleichsweise wenig Möglichkeit, überbelichtete Bildteile durch Unterbelichtung noch zu retten. (Da bin ich vom Nikon-Raw-Konverter mehr gewöhnt.)Fokus (**** )-------------Der AF ist mit gefühlt 0,1-0,2s sehr flott, es sei denn man verwendet Punktmessung. Dann dauert es spürbare ~0,5-1s, bis die Kamera auf grün schaltet.Ein Test mit anspruchsvolleren Motiven (Tiere freistellen) steht noch aus. Gesichtserkennung oder Verfolgung nutze ich fast nie, möchte daher dazu keine Aussage treffen.Funktionsumfang (*****)-----------------------In Sachen Funktionsumfang ist Panasonic m.E. Spitzenreiter. Hier nur einige Schlagworte:4K-Videos, PostFocus (Aufnahmen mit nachträglicher Scharfstellung), Focus Stacking, Einzelbilder aus 4K-Clips (um den richtigen Moment zu erwischen), HDR (für Motive mit hohem Kontrastumfang), Kreativfilter, Scenenmodi, Zeitraffer/Intervalltimer und Stop-Motion-Aufnahme, Schwenkpanorama, Mehrfachbelichtung sowie alle denkbaren Arten von Reihenaufnahmen (Belichtung, WB, Fokus usw.)Die Schwierigkeit besteht eher darin, sich zu merken, über welches Wählrad, welche Taste oder welches Menü man welchen Modus startet ...- Zum Zeitraffermodus: Man kann das Intervall und den "Bildzähler" (aka "Anzahl") einstellen. Alles von 1s bis 1d ist als Intervall möglich, und bis zu 9999 Bilder. Aber so lange hält der Akku nicht ...Zwischen den Aufnahmen kann man die Kamera bedingt bedienen, sich z.B. das letzte Bild anschauen und den Displaymodus wechseln. (Sollte während der Aufnahme besser aus sein, um Strom zu sparen.) Eine Option "Belichtungsausgleich", die Belichtungssprünge zwischen aufeinanderfolgenden Bildern vermeidet, gibt es nicht. Allerdings zeigt die G81 selbst z.B. in der späten Dämmerung eine konsistente autom. Belichtung, ist also für Tag-Nacht-Zeitraffer gut geeignet.Die Zeitrafferaufnahme kann auch angehalten und nach Korrektur von Einstellungen fortgesetzt werden. Auf Wunsch wird am Ende ein fertiges Video berechnet, allerdings ohne Einstellmöglichkeiten und je nach Bildformat mit schwarzen Balken links/rechts.- Die "PostFocus"-Funktion funktioniert (bei statischen Motiven) wie erwartet.- Das "Focus Stacking" in der Kamera brachte jedoch in meinen ersten Anläufen keine befriedigenden Ergebnisse, zumal ich die Bedienung etwas hakelig finde.- HDR-Aufnahmen sind gut, wenngleich trotz autom. Verwackelungskorrektur meist etwas unschärfer, wenn aus der Hand fotografiert. Das Erzeugen von HDR-Aufnahmen aus RAW-Bildern (mit ext. Software) ist zwar umständlicher, bringt da aber bessere Ergebnisse.- Die Sweep-Panorama-Funktion weiß zu gefallen: Hatte ich bisher ja ~1/2h benötigt, um Einzelbilder zu einem (meist) perfekten Panorama zusammenzusetzen, so erledigt die Kamera das nun in wenigen Sekunden und nur selten mit Artefakten (Doppelkonturen). Unnötig umständlich ist die Konfiguration des Pan.-Modus, die über das unübersichtliche Menü erfolgen muss, anstatt dass man Quick-Menü oder Seitentabs des Displays nutzen könnte.Es gibt einen AutoISO und einen i.ISO-Modus für Bilder und Videos, aber außer einer max. Empfindlichkeit kann man nichts einstellen, was sie wenig nützlich macht.Videoaufnahmen-----------------Typisch Panasonic kann die Kamera 4K-Videos (MP4, max. 30p), Full-HD-Videos (AVCHD/MP4, max. 60p) und HD-Videos (MP4) in verschiedenen Bildfrequenzen aufnehmen. Panasonic rühmt sich hier seiner tollen Bildstabilisatoren: Dual I.S. (Kamera+Objektiv), dazu beim Filmen der digitale Stabilisator. Da sollte eigentlich nichts mehr wackeln, oder? Ganz so ist es nicht:Bei 50mm mit dem Kit-Objektiv bekomme ich aus der Hand keine ansehnlichen Videos mehr hin.Bei 25mm mit selbigem sind verwackelungsarme Aufnahmen ohne Schwenks möglich, Schwenks sollte man aber nur mit geeignetem Stativ (oder Gimbal) durchführen.Bei 12mm Weitwinkel kann man gut aus der Hand arbeiten.Die Kamera besitzt am Moduswählrad einen separaten Schalter für Videos. Ist dieser aktiv, zeigt das Info-Display nur videorelevante Einstellungen. Man kann aber auch aus nahezu jedem anderen Fotomodus mittels Druck auf die Aufnahmetaste sofort ein Video starten. Das ist komfortabel, aber leider kam es so mehr als einmal vor, dass ich ein Video gestartet habe, als ich eigentlich die daneben liegende Belichtungskorrekturtaste drücken wollte. Die fühlen sich leider identisch an. :-(Zum Ton: Im Auslieferungszustand hörte man sofort beim Einschalten ein ständiges Säuseln. Immer, und leider auch leise auf den Videos. Dann kam Kamerafirmware 1.2 (9.2.2017), seitdem ist fast immer Ruhe im Kasten.Es sei hier aber gesagt, dass jeder, der auf guten Ton Wert legt, um ein externes Mikrofon mit Windschutz nicht drumrumkommt. Ich habe noch nie eine Kamera erlebt, deren Windfilter mit dem internen Mikro akzeptable Ergebnisse brachte. (Wer 1000€ für eine Kamera mit Mikrofoneingang ausgibt, wird wohl noch 40-100€ für ein externes Mikro übrig haben.)Einige, aber nicht alle, Filter lassen sich auch auf Videos anwenden.Hardware (**** ):---------------------------Das Display ist gut, und man kann seine Helligkeit regeln. Die Farbwiedergabe des Displays (Kontrast, Helligkeit, Farbton) kann man bei Bedarf korrigieren. Display und Sucher sind zwar hochaufgelöst, zeigen aber bei genauer Betrachtung doch Pixel.Die G81 ist meine erste Kamera mit digitalem Sucher. Und auch wenn der sicher besser als frühere Generationen ist, so hat er neben Vorteilen (direkte Vorschau von Weißabgleich und Filtern) auch Nachteile: Bei Schwenks ruckelt die Anzeige hinterher und die (konfigurierbare) Auto-Bildwiedergabe nach der Aufnahme, die ich mit Display durchaus schätze, stört mich im Sucher eher. Und ganz klar: Den Detailgrad eines optischen Suchers bietet er nicht. Aber man kann damit arbeiten.Neben einem mechanischen Verschluss ("MSHTR"!) und elektonischem 1. Verschluss (EFC) gibt es einen rein elektronischen Verschluss ("ESHTR"!). Wird der genutzt und schaltet man den elektronischen Aulöseton ab, dann kann die Kamera völlig geräuschlos auslösen. Praktisch z.B. bei Zeitrafferaufnahmen oder bei der Wildtierfotografie.Die Akkulaufzeit kommt an die einer typischen Spiegelreflexkamera gleicher Preiskategorie nicht heran, was sicher dem digitalen Sucher und dem in der Praxis wohl meist angeschalteten Display geschuldet ist. Ändert man von Motiv zu Motiv mittels Display die Einstellungen, sind 200-300 Aufnahmen wohl realistisch. (Langzeiterfahrungen stehen noch aus.)Positiv hingegen der Zeitraffertest: Erst nach 1000-1100 Aufnahmen macht der frische, volle Akku schlapp. (Bei 10s Intervall, JPG, 5°C Außentemp., Display aus, Auto-Wiedergabe 1s am Display zwecks Kontrolle, Elektron. 1. Verschluss) Das sind ~200-300 Bilder mehr als bei den DSLRs, die ich kenne. Respekt!Der Akku kann nicht in der Kamera über USB geladen werden.Ein Akkuwechsel auf dem Stativ ist nur bei kleinem Stativkopf möglich, und auch da schwierig, da von unten.Im Vergleich zu APSC-Spiegelreflexkameras ähnlicher Preisklasse wie der Canon EOS 6xx/7xx-Reihe sind dank Micro-Four-Thirds-Standard das deutlich leichtere Gewicht (~770g statt ~1100g) und die um ~1/4 geringere Tiefe, jeweils mit vergleichbarem Zoom, positiv zu nennen.Beide, Kamera und das 12-60mm-Kit-Objektiv, sind staub- und spritzwassergeschützt. Wie wenig Panasonic diesem Schutz traut, merkt man aber bald. Ich zitiere aus der Anleitung:- "Der Spritzwasserschutz ist nicht gewährleistet, wenn die Kamera direktem Kontakt mit Wasser ausgesetzt wird." Ja klar, wenn das Wasser nur an der Kamera vorbeispritzt, schadet das nicht ... ;-)- "Betriebstemperatur 0°C-40°C. Aha, also Fotos von Schneelandschaften auf eigene Gefahr.Na ja, andere Hersteller treiben das gleiche Spiel.Bedienung (**** )-----------------Im Wettrennen um die anpassbarste Kamera steht die G81 gut da, wird aber von Profi-DSLRs noch geschlagen. Trotzdem: Es gibt 11 Funktionstasten, 6 davon als Hardwaretasten, die anderen nur als Touch-Knöpfe auf dem Display. (Wer nur mit Sucher arbeitet oder das Disply mit dem Info-Bildschirm belegt hat, kann letztere nicht nutzen.) Einige der Funktionstasten besitzen Vorbelegungen, deren Änderung wenig Sinn ergibt, wie z.B. die Taste neben dem Sucher zum Umschalten von Sucher vs. Display vs. Auto-Umschaltung mit Augensensor. Wer öfters die Belichtung manuell nachregelt (+/-), wird sich freuen, dass man diese Funktion auch auf eines der Wahlräder legen kann (die auch nach Herzenslust umkonfiguriert werden können). Das ist deutlich schneller, als die (+/-)-Taste zu drücken, dann die Belichtung zu korrigieren und dann wieder die Taste drücken zu müssen.Neben den Funktionstasten gibt es noch das Quick-Menü, das aber nur auf dem Display mit Touch-Bedienung wirklich "quick" ist. Ein Displaymodus ist "Monitor-Info-Anzg." (wenn via Indiv.-Option erlaubt). Dann zeigt die Kamera auf dem Display (im Gegensatz zum Sucher) keine Bildvorschau sondern übersichtlich wesentliche Aufnahmeparameter, die sich mittels Touch direkt ändern lassen. Leider fehlen bestimmte Einstellungen (wie HDR, Bracketing, Extended Tele, Verschlusstyp) auf dieser Anzeige, da QuickMenü und Sidebar fehlen, so dass man entweder das Menü bemühen, das Display wieder auf Vorschau umschalten oder sie sich auf eine Taste legen muss, um sie zu erreichen. Dabei könnte die Info-Anzeige sonst sooo praktisch sein.Das Löschen von Einzelbildern geht mit der G81 initial umständlich. Es erfordert entweder 4 Tastendrücke oder 3 Display-Berührungen. Bei allen anderen mir bekannten Kameras sind nur zwei Tastendrücke nötig. Durch zwei Anpassung kann man aber Klicks sparen. Auch fehlt der G81 die Möglichkeit, Bilder eines Datums in einem Rutsch zu löschen, was oft sehr praktisch ist.Noch umständlicher ist das Schützen von Bildern, wofür man standardmäßig das Menü(!) bemühen muss. Zum Glück ist es möglich, auch diese Funktion auf eine Funktionstaste zu legen.Die Kamera kommt mit nur fünf Menüs: Aufnahme, Video, Individualeinst., Setup und Wiedergabe. Ein Favoriten-Menü wie bei anderen Herstellern fehlt. Die einzelnen Optionen in dem Menüs sind auf Seiten angeordnet, durch die man schnell durchblättern kann. Leider fehlt eine thematische Gruppierung (wie z.B. bei Nikon), und so muss man sich merken, ob die gesuchte Option auf Seite 3 oder 7 oder 9 zu finden ist - das ist suboptimal.Zudem muss man die Aufnahmedetails für bestimmte Modi (z.B. Panorama, Snap Movie) im Menü festlegen, anstatt im Modus selbst z.B. über das Quick-Menü die Einstellungen ändern zu können. So muss man sich viel zu oft durch das Menü wühlen.Vier Nutzereinstellungen (C1, C2-1,2 & 3) erlauben es, Kombinationen sowohl Aufnahmeparameter (z.B. Bildgröße/ -seitenverhältnis, Weißabgleich, Verschlusssart, Stabi usw.) als auch die Individualeinst. für besondere Anlässe (z.B. Zeitraffer, Sportaufnahmen, videozentriert) abzuspeichern. Das spart viel Zeit.Das Touchpad funktioniert gut (sogar mit dünnen Handschuhen) und unterstützt (wenn auch hakelig) Touch-Gesten z.B. für Zoom.Im Großen und Ganzen gibt es an der aber G81 keine großen Überraschungen, weder positiv noch negativ. Nach einigen Stunden habe ich meine bevorzugte Tastenbelegung gefunden.Die Kamera liegt übrigens dank tiefem Griff gut in der Hand, wenngleich ich z.B. die Canon EOS 650D noch einen Tick angenehmer zu halten empfand.Bedienungsanleitung (**** )---------------------------Meinem Modell lag eine deutsche+franz. Kurzanleitung bei, die die wichtigsten Modi und Tasten der Kamera erklärt. Wer mehr über die Anpassung der Kamera und ihre Sonderfunktionen erfahren will, muss die Anleitung von Panasonic downloaden. Pikant: Der in der ausgedruckten dt. Anleitung (und selbst in der aktuellsten Kamera-Firmware!) hinterlegte Link verlinkt auf eine japanische(!) Seite, die alles bietet, aber sicher kein deutsches Handbuch. Mit einigem Suchen findet man auf panasonic.eu nach Angabe der exakten Kamerabezeichnung "G81M" die Bedienungsanleitung.Die Anleitung selbst gibt kaum Anlass zur Kritik, wer allerdings den "BULB"-Belichtungsmodus als "[Glühbirne]" übersetzt hat, hat vermutlich noch nie mit "Langzeitbelichtung" gearbeitet.Zum Lesen der Bedienungsanleitung sollte man samt Ausprobieren mehrere Tage einplanen! Es sind einfach massig viele Funktionen und Einstellungen, die man kennen sollte, um eine optimale Anpassung der Kamera vorzunehmen.Software (** )------------------Hier hat Panasonic aus meiner Sicht zu sehr gespart:Der Kamera liegt keine CD/DVD bei. Dafür darf man vom digit. Handbuch wieder URLs aufrufen, die zu folgenden Downloads führen:- PHOTOfunSTUDIO 9.9 PE (nicht für Mac) - Die typische Bildverwaltung/Bildbearbeitung, wie sie jeder Hersteller beilegt. Erfordert Eingabe der Kamera-Seriennr.- SILKYPIX Developer Studio SE 4.4 (angestaubt, aktuell ist 7.1) - Eine RAW-Verarbeitung, abgespeckt, so dass sie nur mit Panasonic-Kameras arbeitet."PHOTOfunSTUDIO" klingt wenig vertrauenserweckend. Man kann(!) diese Software einsetzen, um die Bilder von der Kamera auf den PC zu übertragen, sie zu verwalten und zu bearbeiten. Freilich kann man auch per USB/Explorer oder Speicherkartenleser Daten übertragen. Aber was dann fehlt, ist die Möglichkeit, sie dabei gleich in vordefinierte Verzeichnisse nach Aufnahmedatum) zu sortieren und nach einem vordefinierten Schema (z.B. mit Datum, fortlaufender Nummer) umzubenennen.Das mit den Unterordnern bekommt PHOTOfunSTUDIO leidlich hin (wenn man Ordner der Art "20170213" mag), aber umbenennen - Fehlanzeige. JEDE andere Transfersoftware, die ich bisher hatte (Canon, Nikon, Olympus) bot das, und es erspart eine Menge Zeit und Frust.Videos werden hingegen ZWANGSumbenannt mit Zeitstempel. Wo ist da die Logik? Sie landen auch als jeweils 4 Dateien auf der Platte. Die Videos selbst, klar. Wozu die drei anderen gut sind, erfährt man nicht.Fazit: Unbrauchbar für mich.Tipp: Zum Glück springen hier Drittherstellerprogramme wie Faststone Image Viewer oder cam2pc in die Bresche (Freeware/Shareware).Der Raw-Konverter SilkyPix überzeugt auch nur teilweise: Er bringt alle üblichen Einstellungen mit, selbst für Spitzenlichter gibt es einen eigenen Dialog. Die mitinstallierte Offline-Browserhilfe erklärt die Wirkung der Einstellungen oft verständlich anhand von Fotobeispielen. Manche Erklärung verwirrt aber auch nur. Die Oberfläche ist hochgradig anpassbar und das Entwickeln selbst geht flott. (Leider ist die Anwendung derweil blockiert.) Einstellungen lassen sich von einem RAW-Bild auf andere übertragen, auch eine Massen-Entwicklung existiert. Im Gegensatz zu bspw. dem Canon-Pendant "Digital Photo Prof. 4" merkt sich die Software die letzte Ausgabebildgröße zur schnellen Wiederwahl - schön!Die Entfernung von Farbsäumen (CA) ist im Vergleich zu anderen Konvertern und zur In-Kamera-Korrektur unbefriedigend. Nervig auch, dass SilkyPix beim Öffnen eines Ordners oft ewig (~1min!) braucht. Der Dateidialog wirkt zudem antiquiert und erlaubt nicht einmal, einen kopierten Pfad einzufügen. (Ist halt eine Altversion.)Insgesamt bleibt das (subjektive) Gefühl, mit SilkyPix trotz vieler Regler im Vergleich zu den kamerakorrigierten JPG-Dateien nicht mehr aus den Raw-Dateien herausholen zu können. (Mit Canons DPP4 kann ich aus Canon-RAWs mehr herausholen.)Kit-Objektiv Lumix G Vario 12-60/F3.5-5.6 ASPH (*** )------------------------------------------------------Einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul. Wenn man bedenkt, dass der Aufpreis Bundles mit diesem Objektiv gerade einmal ~135€ beträgt, sollte man nicht zu viel erwarten. Das Objektiv deckt einen nützlichen Bereich von umgerechnet KB-äq. 24-120mm ab, bietet also auch für Landschaften ausreichend Weitwinkel. Leider ist es halt zeimlich lichtschwach. (Zum Vergleich: das preiswerte LUMIX G 14 mm F2.5 II bietet eine ganze Blendenstufe (Faktor 2) mehr Licht, andere bis zu zwei Blendenstufen.)Hinsichtlich der Bildschärfe kann ich nicht meckern. Selbst bei 12mm und Offenblende finde ich das Bild bis in die Ränder akzeptabel scharf. Bei 25 oder 60mm sind die Ecken bei Offenblende etwas weicher, aber unkritisch. Abblenden hilft hier.Auch andere Bildfehler sind bei JPG wenig auffällig. Man muss aber dazusagen, dass die Kamera etliche Bildfehler wie Verzerrung, "Schattenkorr." (aka Vignettierung) und "Beugungskorrektur" (aka Farbsäume) immer oder auf Wunsch bereits bei der Aufnahme korrigiert.RAW-Bilder hingegen zeigen Farbsäume an kontrastreichen Kanten, und diese lassen sich mit SilkyPix nicht restlos entfernen. (Die Kamera-Korrektur für JPG macht das entschieden besser.)Auch nicht gut ist die Darstellung defokussierter Bildteile, besonders bei ISO800 und höher: Die wirken unnötig unruhig/körnig anstatt schön glatt. Um F11 hat das Objektiv ein grausames Bokeh: Lichtpunkte hinter der Schärfeebene erscheinen als Ringe mit zentralem hellem Punkt und lenken somit von den eigentlich scharfen Bildteilen ab.Generell ist das kein gutes Objektiv, um mit selektiver Schärfe zu spielen.Lichtreflexe bei Gegenlicht sind brennweitenunabhängig dezent vorhanden in Form einer grünlichen Ellipse in der Bildecke, knapp außerhalb derer sich eine helle Lichtquelle befindet. Andere Reflexe (Strahlen, im Bild verstreute Reflexe etc.) konnte ich nicht feststellen. Lichtquellen im Bild waren unproblematisch.Das Objektiv besitzt *keinerlei* Schalter. AF/MF oder der Bildstabilisator müssen über die Kamera (de)aktiviert werden. Auch eine Entfernungsskala fehlt, ebenso eine Brennweitensperre.Die beiden Ringe sind angenehm zu drehen und "gutmütig", ruckeln also nicht. Man kann also Videos mit Zoom zumindest in Erwägung ziehen.Das Objektiv ist staub- und spritzwassergeschützt.
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.So macht fotografieren Spaß!
Von Niclas S.
Ich kann eigentlich nur positives über diese Kamera berichten. Die Qualität der Bilder ist sehr gut - gut und mit dem Kit Objektiv (12-60mm) für ambitionierte Hobbyfotografen bestens geeignet. Die Kamera arbeitet schnell, leise und überzeugt vorallem mit der Videoqualität.Der Autofokus arbeitet stets zuverlässig, (seit dem Softwareupdate) auch leise und rasant schnell.Zudem bietet die Kamera viele verschiedene Szenenmodelle wie zum Beispiel Portraitaufnahmen, Landschaftsaufnahmen oder auch Panorama.Die Akkulaufzeit ist jedoch nicht ganz so gut. Ich kann es mit keinen anderen Kameras vergleichen, jedoch benötigt man für längere Aufnahmesessions ein Zusatzakku. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist die Lichtstärke des Kit-Objektivs. Da muss ich leider sagen, dass ich etwas enttäuscht war. Für den Preis ist es aber voll okay.Klare Kaufempfehlung von mir! Im Anhang poste ich einige Bilder, welche ich mit der Kamera gemacht habe.
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.Tolle Ersatz für meine alte DSLR
Von Moremi
Hallo, diese Kamera ist wirklich ein toller Ersatz für meine Spiegelreflexausrüstung. Seit 2005 fotografierte ich mit Nikon und später Canon DSLRs hauptsächlich "Wildlife" in Indien und dem südlichen Afrika. Auf Grund von Familienzuwachs sind Fernreisen derzeit Zukunftsmusik und ich kam leider immer weniger dazu, meine Ausrüstung zu nutzen. Mit Kinderwagen, Wickeltasche etc. waren mir Kamera und Objektive einfach zu schwer. Nach fast 2jähriger Überlegung verkaufte ich schweren Herzens meine L-Objektive und entscheid mich für die Lumix G81. Hauptgrund war wirklich die Gewichtsreduktion.O.K. am Anfang war das Leichtgewicht schon etwas ungewohnt, aber nach den ersten Fotos im garten war ich begeistert. Die Kamera liegt mindestens auf dem Niveau meiner alten Canon 50d und somit für mich vollkommen ausreichend. Ob die Bildqualität neueren Kameras das Wasser reichen kann, kann ich nicht beurteilen, da ich meine Kameras nicht alle zwei bis drei Jahre austausche.Bis ISO 1600 ist alles i.O, darüber fängt das Bildrauschen merklich an, ist aber bei ISO 3200 noch vollkommen akzeptabel und bis 6400 noch nicht wirklich störend.Nun brauche ich nur noch einen Ersatz für meinen alten "Wildlife-Zoom", aber auch hier hat Panasonic einiges zu bieten. Zwar wird das 100-300mm Objektiv oftmals nicht so gut bewertet, aber die Fotos (bzw. deren Qualität) , die ich bisher gesehen habe, reichen für eine Safari locker aus. Das Panasonic Leica 100-400, ..., bestimmt super, aber wahrscheinlich nur ein Traum.Auch mit den wirklich guten L-Objektiven, z.B. 70-200 F4 IS, habe ich schon "Ausschuss" produziert, aber auch Fotos gemacht, die eines Bildbandes würdig waren. Es liegt wirklich viel am Fotografen selber, was er aus der Technik herausholt. Auch F4 kommt bei Dämmerlicht an seine Grenzen.